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Pfoten weg! Diese Leckerlis sind schlecht für eure Katzen

von Nicola Pohl Veröffentlicht am 28. Juli 2019

Kaum raschelt die Tüte, stehen unsere Miezen schon maunzend bei uns auf der Matte. Doch auch bei der Belohnung sollten wir Wert auf Qualität legen. Wir verraten euch, woran ihr hochwertige Katzenleckerlis erkennt.

Genauso gerne wie wir Chips und Schokolade essen, freuen sich auch unsere Vierbeiner ab und zu über ein paar leckere Snacks. Das Angebot ist groß, doch Leckerli ist nicht gleich Leckerli. Genau wie bei der Wahl des Katzenfutters solltet ihr vor dem Kauf von Snacks einen Blick auf die Inhaltsstoffe werfen.

Katzenleckerlis, die gesund sind und unseren Katzen trotzdem schmecken? Ja, das geht definitiv! Wir verraten euch, von welchen Snacks ihr besser die Finger lassen solltet und bei welchen Katzenleckerlis ihr zugreifen könnt.

Katzenleckerlis: Der Snack für zwischendurch

Klar, es gibt kaum etwas Schöneres als unsere Katzen mit einer kleinen Belohnung glücklich zu machen. Aber Snacks für Katzen können noch viel mehr als das. Sie motivieren unsere Miezen beim Lernen von Tricks und eignen sich perfekt zum Befüllen von Fummelbrettern oder Intelligenzspielzeug. Vor allem, wenn gerade eine neue, ängstliche Katze bei uns eigzogen ist, können wir mit ein paar Leckereien schneller ihr Vertrauen gewinnen.

Manche Leckerlis für Katzen bringen außerdem noch weitere praktische Funktionen mit. Dank bestimmter Inhaltsstoffe können sie zum Beispiel bei der Zahnpflege oder dem Fellwechsel helfen.

Auf DIESE Katzenleckerlis solltet ihr verzichten

Viele Snacks für Katzen sind leider alles andere als gesund und enthalten minderwertige Inhaltsstoffe wie Zucker, Getreide, Fett oder Geschmacksverstärker. Das ist aber alles andere als gut für unsere Vierbeiner. Stattdessen solltet ihr lieber auf hochwertige Snacks setzen.

Ebenfalls tabu als Snack für eure Katzen sind Essensreste. Auch wenn Katzen noch so süß schauen können, wenn sie am Tisch sitzen und betteln: bleibt stark. Das von uns zubereitete Fleisch eignet sich wegen der Gewürze nicht für unsere Haustiere. Im schlimmsten Fall können bestimmte Zutaten sogar giftig für unsere Katzen sein. Dazu zählen zum Beispiel Zwiebeln, Knoblauch, Schnittlauch oder Avocados. Dass sich auch Süßigkeiten wie Schokolade nicht als Katzenleckerli eignen, sollte klar sein, denn auch die können bei unseren Miezen zu Vergiftungen führen.

"Aber Thunfisch geht doch? Ist ja immerhin nur Fisch." Falsch. Es ist zwar richtig, dass Thunfisch aus der Dose den meisten Katzen schmeckt, allerdings sollte dieser Snack in Maßen genossen werden. Denn Thunfisch ist mit Quecksilber belastet und kann bei unseren Katzen zu Vergiftungserscheinungen führen. Ganz zu Schweigen davon, dass Thunfisch wegen der Überfischung häufig noch andere Schadstoffe aufweist.

Hochwertige Katzenleckerlis: So erkennt ihr sie

Genau wie beim normalen Nassfutter für eure Katze spielen die Inhaltsstoffe der Snacks eine große Rolle. Gut geeignet sind vor allem Katzenleckerlis ohne Getreide, Zucker oder Zusatzstoffe. Auf der sicheren Seite seid ihr meist, wenn ihr zu Snacks greift, die aus getrocknetem Fleisch oder Fisch bestehen. Aber auch bei anderen Leckerlis für Katzen verrät ein Blick auf die Zutatenliste, was darin enthalten ist.

Hochwertige Katzensnacks geben die Inhaltsstoffe und -mengen meist genau aufgeschlüsselt an. Falls ihr Zutaten wie "tierische Nebenerzeugnisse", "Öle und Fette", "pflanzliche Nebenerzeugnisse" oder "Getreide" lest, solltet ihr von einem Kauf lieber absehen. Auch Milchprodukte sollten wenn möglich nicht oder nur in sehr geringen Mengen enthalten sein.

Wollt ihr ganz sicher sein und euren Katzen wirklich etwas Gutes tun, dann könnt ihr sie mit rohem Fleisch als Snack füttern. Hühnerherzen, Futtermäuse oder Küken bekommt man mittlerweile tiefgefroren in vielen Tiergeschäften zu kaufen. Verständlicherweise sind solche natürlichen Snacks alles andere als appetitlich für uns selbst, wenn wir allerdings ans Wohl unserer Vierbeiner denken, gibt es kaum etwas Besseres für sie.

Noch mehr Infos zum Thema Katzenfutter findet ihr hier: Hochwertiges Katzenfutter: So ernährt ihr eure Vierbeiner richtig.

Hochwertige Katzenleckerlis: Das sind unsere Lieblinge

Ihr seid auf der Suche nach hochwertigen und gesunden Snacks für eure Katzen, die ihr guten Gewissens verfüttern könnt? Wir verraten euch unsere vier persönlichen Lieblinge. Gesunde Katzenleckerlis ohne Zucker, Getreide und Zusatzstoffe:

Perfekt zum Befüllen von Spielzeug: "Catz Finefood Meatz No. 9 Hirsch" Katzenleckerlis im praktischen 8er-Pack bei Amazon.

Leckerer Snack für zwischendurch: Trockenfisch von Carnivora bei Amazon.

Katzenleckerli ohne Schnickschnack: Gefriergetrocknetes Huhn von Wildes Land im 6er-Pack bei Amazon.

Hilfreich bei der Zahnreinigung: Getrocknete Hühnerhälse von Terra Pura bei Amazon.

Leckere Belohnung: Wie viele Leckerlis für Katzen?

Die richtige Menge an Leckerlis, die ihr eurer Katze geben könnt, ist stark von verschiedenen Faktoren abhängig: Wie aktiv ist eure Katze? Wie alt? Hat sie irgendwelche Erkrankungen? Denn selbst der gesündeste Katzensnack wird ungesund und kann eure Katze dick machen, wenn ihr ihn in zu großen Mengen verfüttert. Stellt euch vor, ihr würdet jeden Tag eine Tüte Chips oder eine Tafel Schokolade essen – das würde eurem Körper auch alles andere als gut tun.

Das gleiche gilt für unsere Miezen: weniger ist mehr. Bei sehr aktiven, schlanken Katzen ist es kein Problem, wenn sie jeden Tag eine Kleinigkeit bekommen. Bei Katzen, die ohnehin schon übergewichtig sind, solltet ihr dagegen auf zu viele zusätzliche Leckerlis verzichten.

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