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Katzenhaltung: Wenn ihr DIESE 6 Fehler vermeidet, bleibt eure Katze lange gesund

von Nicola Pohl Veröffentlicht am 10. Juli 2019

Wir lieben unsere Vierbeiner und möchten, dass sie ein möglichst langes, glückliches Leben bei uns führen. Wir verraten euch 6 Tipps, mit denen eure Katze zufrieden und gesund bleibt.

Jeder, der einmal eine Katze hatte, möchte nicht wieder ohne leben. Egal, ob sie uns nachts wach machen oder es sich mal wieder auf dem eigentlich verbotenen Esstisch bequem machen: letztendlich verzeihen wir ihnen alles.

Und natürlich möchten wir, dass unsere Stubentiger so alt wie möglich werden und dabei glücklich und gesund bleiben. Wir verraten euch, welche Fehler ihr bei der Katzenhaltung unbedingt vermeiden solltet und wie ihr dafür sorgt, dass eure Katzen fit und zufrieden bleiben.

Fehler 1: Katze falsch ernähren

Einer der wichtigsten Aspekte, damit eure Katze lange gesund bleibt, ist die Ernährung. Denn warum sollte das, was für uns selbst gilt nicht auch für unsere Haustiere gelten? Genauso, wie es unserer Gesundheit alles andere als gut tut, jeden Tag Fastfood zu essen, sollte eure Katze artgerecht und gesund ernährt werden.

Achtet außerdem darauf, dass eure Katze nicht übergewichtig wird, denn auch das ist extrem ungesund. Füttert daher die passende Menge und gebt zwischendurch nicht zu viele Leckerlis.

Als Hauptnahrung ist ein hochwertiges Nassfutter geeignet, auf Trockenfutter sollte größtenteils verzichtet werden. Mehr zum Thema richtige Katzenernährung erfahrt ihr hier:
Hochwertiges Katzenfutter: So ernährt ihr eure Vierbeiner richtig.

Ebenfalls wichtig: Stellt eurer Katze täglich genügend frisches Wasser zur Verfügung. Zwar trinken Katzen von Natur aus recht wenig, dennoch solltet ihr das Thema nicht vernachlässigen. Trinkbrunnen können Katzen beispielsweise dazu anregen, mehr zu trinken. Hier gibt's einen Trinkbrunnen bei Amazon.

Fehler 2: Zu wenig Zeit mit der Katze verbringen

Für ein glückliches Katzenleben unerlässlich, ist ausreichend Bewegung und Beschäftigung. Tägliche Spieleinheiten und Beschäftigungsmöglichkeiten sollten unbedingt gegeben sein. Gerade für Wohnungskatzen ist das wichtig, damit sie nicht aus Langeweile resignieren. Aber auch Freigänger freuen sich darüber, wenn ihr euch mit ihnen beschäftigt.

Bietet euren Vierbeinern Abwechslung: Lasst sie der Spielangel durch die Wohnung nachjagen und gebt ihnen beim nächsten Mal vielleicht ein Intelligenzspielzeug (gibt's hier bei Amazon), damit sie ihr Köpfchen etwas mehr anstrengen müssen. Ihr sucht noch mehr Ideen zum Spielen? Dann schaut mal hier: Katzen beschäftigen: 7 geniale Tricks für glückliche Vierbeiner.

Fehler 3: Die Pflege vernachlässigen

Auch die regelmäßige Körperpflege eurer Katze spielt eine wichtige Rolle, damit sie dauerhaft gesund bleibt. Auch wenn Katzen sich selbst gut um ihre Fellpflege kümmern, sollten vor allem Langhaarkatzen dabei unterstützt und regelmäßig gekämmt werden. Während des Fellwechsels sollten auch Katzen mit kurzem Fell gebürstet werden. Freigänger sollten außerdem regelmäßig auf Parasiten kontrolliert werden.

Ebenfalls wichtig, ist der Blick ins Maul der Katze, denn schlechte Zähne wirken sich negativ auf die Gesundheit eurer Katze aus. Versucht also regelmäßig, die Zähne eurer Katze zu kontrollieren. Frisches Fleisch wie Herzen oder Putenhälse helfen dabei, dass die Zähne eurer Katze länger gesund und sauber bleiben.

Tierärzte empfehlen außerdem, bereits vom Kittenalter an das Zähneputzen zu üben. Weil das erstmal sehr verrückt klingt, wird dieser Rat leider selten beherzigt. Mit etwas Gewöhnung sowie einer speziellen Zahnbürste und Zahnpasta, die für Katzen geeignet ist (niemals Produkte für Menschen verwenden!) könnt ihr eurer Katze aber sehr dabei helfen, dass ihre Zähne gesund bleiben und sich keine Beläge bilden.

Fehler 4: Körperliche Gesundheit aus dem Blick verlieren

Ein Gang zum Tierarzt kostet Geld, aber sparen sollte man hier nicht. Lasst eure Katze regelmäßig impfen und sie am besten einmal im Jahr durchchecken. So vermeidet ihr, dass eure Katze unbemerkt krank wird, denn dann wird es sowieso richtig teuer.

Katzen können es gut überspielen, wenn es ihnen nicht gut geht oder ihnen etwas fehlt. Nehmt es deswegen stets ernst, wenn sich eure Katze anders als sonst verhält. Ungewöhnliches Verhalten kann ein Hinweis auf eine unerkannte Krankheit sein. Geht lieber einmal zu oft zum Tierarzt, als einmal zu wenig.

Oft zeigen sich Krankheiten bereits im Anfangsstadium durch Symptome wie Veränderung des Fells oder des Verhaltens, Durchfall, Urinieren in der Wohnung oder verminderte Nahrungsaufnahme. Fragt um Zweifelsfall immer euren Tierarzt um Rat.

Fehler 5: Katze alleine halten

Die Tatsache, ob Katzen gerne in Gesellschaft leben oder Einzelgänger sind, wird häufig diskutiert. Es gibt zwar einige Ausnahmen (z.B. sehr alte, kranke Katzen), doch in der Regel sollten vor allem Wohnungskatzen nicht alleine gehalten werden. Denn zu schnell kommt es bei ihnen dann zu Langeweile und Vereinsamung. Auch wenn wir uns viel mit unserer Katze beschäftigen und mit ihr spielen - einen Artgenossen können wir niemals ersetzen.

Ganz wichtig: Lasst euch Zeit bei der Auswahl einer passenden Zweitkatze. Charakter und Alter sollten ähnlich sein, damit es gut funktioniert. Wenn ihr Glück habt, werden eure Katzen dann beste Freunde: Sie spielen zusammen, sie putzen sich und sie werden sich nicht einsam fühlen, wenn ihr tagsüber arbeiten geht.

Fehler 6: Gefahren in der Wohnung unterschätzen

Ein großer Kratzbaum zum Klettern und Krallen wetzen, sollte zur Grundausstattung jedes Katzenhaushalts gehören. Aber auch über Rückzugsorte und gemütliche Schlafplätze wird sich eure Katze freuen. Achtet außerdem darauf, dass sich keine potentiellen Gefahrenquellen in eurer Wohnung befinden.

Viele Zimmerpflanzen sind giftig und an gekippten Fenstern können sich eure Katzen Quetschungen zuziehen. Damit eure Katze daher nicht die Möglichkeit hat, durch das gekippte Fenster zu klettern, könnt ihr es mit einem Kippfensterschutzgitter sichern (gibt's hier bei Amazon).

Und zu guter Letzt: Ein entspanntes Zuhause und viele Streicheleinheiten sorgen für glückliche Katzen. Und glückliche Katzen sorgen für glückliche Halter!

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