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Balayage, Ombré, Babylights? Das sind die neuen Haarfärbe-Trends!

Ga-Young Park Veröffentlicht von Ga-Young Park
Veröffentlicht am 15. Mai 2016

Balayage, Sombré oder Slicing? Wer seine Haare mit Strähnchen verschönern möchte, der steht vor einer großen Auswahl. Seit den 'einfachen' Foliensträhnchen hat sich einiges getan.

​Babylights: Von der Sonne geküsst

Babylights sind der neueste Trend in Sachen Farbe. Passend zum Namen werden bei dieser Färbetechnik nur Farbakzente gesetzt - d.h. die natürliche Haarfarbe wird beibehalten und sehr wenige helle Strähnchen setzen Highlights. Anders als der 'Two-Tone-Effekt' der Färbemethode Ombré soll bei den Babylights eher der Eindruck entstehen, dass die Haare natürlich von der Sonne aufgehellt wurden.

Balayage: Für den natürlichen Look

​Ihr wollt ganz natürlich wirkende Strähnchen? Dann ist die Färbetechnik 'Balayage' genau das Richtige für euch. Der Begriff stammt von dem französischen Wort 'balayer' ab und heißt 'kehren'. Der Frisör trägt dabei die Farbe freihändig mit einem Pinsel auf. Dadurch entstehen Strähnchen in unterschiedlicher Stärke und Intensität - das erzeugt einen weichen und natürlichen Effekt.

Bronde: Die ideale Sommerfarbe

​Der Begriff Bronde setzt sich aus den englischen Wörtern 'brown' und 'blonde' zusammen. Durch das Mischen von blonden und braunen Strähnchen entsteht ein natürlicher Sommer-Look. Dieser Haartrend schmeichelt nicht nur jedem Teint, sondern verleiht sofort einen Sunkissed-Effekt. Anders als beim Haartrend Ombré ist der Verlauf bei Bronde wesentlich weicher und fließender. Die einzelnen Highlights vermischen sich miteinander zu einem natürlichen Farbspiel.

​Chunky: Die 90er sind zurück!

Was haben wir uns nur bei der Färbetechnik 'Chunky' gedacht? Auf jeden Fall sind wir froh, dass dieser Trend seit langem vorbei ist.

​Klobig, klotzig oder stämmig: Diese Übersetzungen des Begriffs 'Chunky' sagen schon alles. Anders als beim 'Slicing' werden hier bewusst extra-dicke Haarsträhnen heller gefärbt. Das Ergebnis: Ein unnatürlicher Effekt, der uns stark an die Pop-Sängerinnen der 90er Jahre erinnert.

Low-Lights: Dunkle Strähnchen

Früher galten "Low Lights" lediglich als Lösung für graue Haare. Hier werden dunkle Strähnchen gesetzt, um einen abwechslungsreichen Kontrast zu schaffen und dem Haar mehr Tiefe zu geben. Blondes Haar harmoniert gut mit klaren, hellbraunen Tönen, zu Brünetten passt ein kühles Mittel- oder Dunkelbraun. Wenn die Strähnchen nicht mehr als zwei Nuancen von der Basisfarbe abweichen, wirkt das Gesamtbild besonders natürlich.

Natural Shading: Für richtige Beach-Babes

"Natural Shading" ist für all jene perfekt, die sich einen natürlichen Beach-Look mit leichten Blondeffekten wünschen - am besten bei Haaren, die leicht über die Schulter fallen.

​Ombré: Der Kontrast von Dunkel zu Hell

Blogger, Models und Schauspieler lieben diesen Latte-Macchiato-Look. Das Besondere an dieser Färbetechnik: der Kontrast von Dunkel zu Hell.

​Frei übersetzt bedeutet Ombré-Hair 'Schatten-Haar' und beschreibt die Färbetechnik bei der das Haar oben dunkel und unten hell gefärbt wird. Der Ansatz wird dabei bis zu den Ohren in Brünett bis hin zu dunklen Blondtönen gehalten und verläuft dann in ein sehr helles Blond über.

Slicing: Die alten Foliensträhnchen aus unserer Teenagerzeit

Beim 'Slicing' werden dünne Strähnen in Folie eingepackt und aufgehellt. So entsteht am Ende ein Wechsel zwischen der dunklen Naturhaarfarbe und den helleren Strähnchen.

​Sombré: Der natürliche Ombré-Look

​Natürlichkeit ist Trend: Auch die Färbetechnik Ombré entwickelt sich weiter und präsentiert sich als 'Soft-Ombré' oder auch 'Sombré'. Bei dieser Strähnchentechnik werden harte Kanten vermieden, um einen viel weicheren Übergang zu schaffen. Die unteren Strähnchen sind dabei lediglich zwei bis drei Nuancen heller, nicht wie beim Ombré-Look vier bis sechs Nuancen.

​Tortoiseshell: Softe Übergänge

Weiche Übergänge und wenig Kontrast - der Haartrend 'Tortoiseshell' (auch Ecaille genannt) legt Wert auf einen möglichst soften Farbverlauf.

Während beim Ombré-Look der Kontrast zwischen Hell und Dunkel deutlich erkennbar ist, sollen bei der neuen Färbetechnik 'Tortoiseshell' harte Kanten möglichst vermieden werden. Wichtig dabei: Die Farben sollten nicht stark von der Grundhaarfarbe abweichen. Sanfte Blond- und Brauntöne sind dabei besonders beliebt. Der Unterschied zu Balayage? Eine generell dunklere Haarfarbe. ​

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