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Eine erotische Weltreise im Bett: So funktioniert Ländersex von spanisch bis französisch!

Veröffentlicht von Redaktion
Veröffentlicht am 11. Mai 2016

Französisch, griechisch, spanisch - die Begriffe stehen für ganz bestimmte Sexpraktiken. Wir verraten euch, was hinter den Bezeichnungen steckt ...

Lust auf eine erotische Weltreise? Wir reden von griechisch, französisch, spanisch ... und von Sex. Nun, französisch wird den meisten von euch sicher ein Begriff sein, aber wie sieht es mit den anderen Ländersex-Praktiken aus? Wisst ihr, was jeder einzelne Begriff bedeutet? Dann wird es Zeit für eine kleine Sex-Abenteuerreise!

Warum gewisse Sexpraktiken mit einem ganz bestimmten Ländernamen in Verbindung gebracht werden, ist nicht sicher. Offenbar hängt es aber mit Vorurteilen zusammen, die man gegen einzelne Nationen hegt. Ganz wichtig: Nur weil das ein oder andere Land als Synonym für eine Sextechnik steht, heißt das nicht, dass die Bewohner des Landes diese auch häufig und gerne praktizieren. Das sei schon mal zu unserer Ehrenrettung gesagt. Denn ausgerechnet die konservativste Sexpraktik wird als deutsch bezeichnet.

Deutsch: Sex ganz klassisch

Sie liegt unten, er liegt oben. Die gute alte Nummer! Korrekt wird diese Sexvariante als Missionarsstellung bezeichnet. Wer einen Ländernamen verwenden will, der sagt einfach 'deutsch'. Diese Art von Sex zählt zu den Klassikern. Sie gilt als einfach, bequem und unkompliziert. Mann und Frau haben in dieser Position engen Körperkontakt, können sich in die Augen sehen und leidenschaftliche Küsse austauschen. Gleichzeitig hat die Frau die Möglichkeit, den Mann mit ihren Beinen zu umklammern, um sein Eindringen zu steuern. Sie hat außerdem beide Hände frei, um ihren Partner oder sich selbst zu stimulieren.

Trotz aller Vorteile: Sex auf 'deutsch' zu haben, hat häufig einen etwas langweiligen Beigeschmack. Man denkt schnell an netten Blümchensex. Die Bewegungsfreiheit ist für beide Partner stark eingeschränkt. Deshalb ist diese Sexstellung auf Dauer etwas monoton. Aber als Start in die Nacht immer eine gute und sichere Nummer. Und ganz nebenbei: Die Missionarsstellung ist in gesamt Europa und Nordamerika die beliebteste Stellung.

Ihr mögt auch Sex auf deutsch? Hier die besten Tipps.

Französisch: Sex für Connaisseure

Sex auf 'französisch'. Klingt irgendwie melodisch. Ist aber recht unspektakulär. Gemeint ist nämlich schlicht und einfach Oralverkehr. Wer sich für Sex auf französisch entscheidet, der verwöhnt seinen Partner mit dem Mund, beziehungsweise mit Lippen und Zunge. Unterschieden wird dabei zwischen zwei Formen: Nimmt die Frau den Penis des Mannes in den Mund und stimuliert ihn durch Lutschen und Saugen, spricht man von Fellatio. Umgangssprachlich ist diese Sexualpraktik auch besser bekannt als 'Blowjob' oder 'blasen'.

Der Begriff Cunnilingus beschreibt dagegen die Variante des Oralverkehrs, bei der der Mann die Frau mit dem Mund verwöhnt. Er stimuliert ihre Klitoris und Schamlippen. In der Umgangssprache wird für diese Sextechnik häufig die Bezeichnung 'lecken' benutzt. Wenn Mann und Frau sich gleichzeitig oral befriedigen, nennt sich das 69-er Stellung.

Hier die besten Tipps für französisch: Oralsex - erogene Zonen und Tipps für die richtige Technik.

Griechisch: Sex mit Rückenansicht

Griechischer Sex - hinter diesem Decknamen verbirgt sich Analverkehr. Warum dieser Sex als griechisch bezeichnet wird? Es wird gemutmaßt, dass dies mit der hochangesehenen Stellung von Männer-Partnerschaften in der Antike zusammenhängt.

Beim Analsex wird der Penis nicht in die Scheide eingeführt, sondern in den Anus. Bei dieser Art des Geschlechtsverkehrs heißt es besonders behutsam vorzugehen. Die Haut ist in dieser Region sehr sensibel und empfindlich. Sie kann leicht einreißen. Ein Gleitmittel sollte deshalb unbedingt verwendet werden. Außerdem ist auf die richtige Hygiene zu achten und es sollte nicht zwischen Anus und Vagina hin und her gewechselt werden. Hier wäre dann ein Kondom angebracht. Griechisch lieben ist sicher nicht jedermanns bevorzugter Sex. Viele empfinden Analverkehr als unhygienisch oder schmerzhaft. Es gibt aber auch viele Fans.

Lust bekommen? Hier die besten Tipps für Sex auf griechisch.

Spanisch: Sex für Brustliebhaber

Fällt der Begriff 'spanisch' in Zusammenhang mit Sex, dann ist damit Busensex gemeint. Diese Technik wird auch als Mammalverkehr oder Intermammal bezeichnet. Das Wort 'Mammal' stammt aus dem Lateinischen und bedeutet 'Säuger'.

Was sich genau hinter spanischem Sex verbirgt, ist schnell erklärt. Und zwar wird der Penis des Mannes zwischen den Brüsten der Frau massiert - solange, bis er zum Höhepunkt kommt. Dabei werden die Brüste entweder von der Frau selbst oder vom Mann zusammengepresst. Diese Sexvariante ist vor allem beim männlichen Geschlecht äußerst beliebt. Wer Lust auf spanisch hat, der sollte aber beim Sex unbedingt Gleitgel benutzen - das macht das Ganze angenehmer und schöner.

Englisch: Sex für Rollenspieler

Hand, Peitsche, Rohrstock - wer es auf die harte Tour mag, der praktiziert 'englischen Sex'. Gemeint sind vor allem Rollenspiele. Dabei nimmt ein Partner den unterwürfigen, der anderen den dominanten Part ein. Englisch heißt also: Sex, ganz nach dem Motto 'Erziehen und bestrafen'.

Als Hilfsmittel dienen auch Augenbinden, Handschellen oder sonstige Fesselinstrumente. Die Spielchen auf die englische Art nehmen teilweise sadistische oder masochistische Züge an. Erlaubt ist, was gefällt und für beide Partner OK ist.

Ideen für SM-Einsteiger findet ihr hier.

Italienisch: Sex für Rasierte

Lust auf Sex? Auf italienisch? Möchte ein Mann auf italienisch Sex haben, will er seinen Penis in der Achselhöhle seiner Partnerin reiben. Mit dem Arm kann dabei der Druck auf den Penis verstärkt werden. Beim Achselhöhlensex kann der Mann durchaus einen Orgasmus erleben. Welche Stellung man für den Sex auf italienisch wählt, bleibt einem selbst überlassen. Hauptsache, es ist bequem! Es wird empfohlen, Gleitmittel zu benutzen, damit der Penis besser rutscht. Auch glatt rasierte Achseln sind von Vorteil.

Russisch: Sex für Geschmeidige

Russischer Sex - ein Begriff mit gleich zwei Bedeutungen. Zum einen bezeichnet man damit die Massage der Geschlechtsregionen mit Öl. Zum anderen aber auch den sogenannten Schenkelsex.

Beim Schenkelverkehr reibt der Mann seinen Penis zwischen den Oberschenkeln der Partnerin. Diese Sextechnik ist sehr beliebt. Einerseits wird durch diese lustvolle Methode die Jungfräulichkeit gewahrt. Andererseits kann man durch russischen Sex nicht schwanger werden.

Indisch: Sex für Kreative

Sex auf die indische Art ist ein Feuerwerk an Kreativität. Das Bett wird dabei zur aufregenden Spielwiese. Wer es gerne indisch treibt, der testet beim Sex viele verschiedene, häufig auch komplizierte Stellungen. Kamasutra heißt das Zauberwort.

Das Kamasutra ist ein indisches Lehrbuch der Liebeskunst. Unter anderem werden hier zahlreiche Sexstellungen beschrieben. Das Versprechen der Verrenkungen: guter Sex und höchster Genuss! Auf geht’s ins sexuelle Nirvana!

Lust auf Indisch? Hier findet ihr die 100 besten Kamasutra-Stellungen.

Schwedisch: Sex für Handwerker

Kennt ihr schwedisch? Nun, Schweden-Sex hat eine spezielle Bedeutung: Hierbei befriedigen sich beide Partner gegenseitig manuell. Will heißen: Man verwöhnt den Partner hierbei mit der Hand oder mit einem Sexspielzeug. Hat was von Petting, kann aber als kleiner Appetizer oder Zwischenakt sehr aufregend sein.

Auch Lust auf schwedisch? Vorhang auf für Fummeln und Zärtlichkeiten: Hier geht's ums Petting.

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