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Dehnungsstreifen entfernen: Mit diesen 4 Methoden klappt's!

Ga-Young Park
von Ga-Young Park Veröffentlicht am 7. Oktober 2017

Was hilft wirklich gegen Dehnungsstreifen? Gibt es Tricks oder Beauty-Produkte, die tatsächlich Wunder bewirken können? Hier kommen die 4 besten Methoden, um Dehnungsstreifen loszuwerden!

Fast jede Frau hat Dehnungsstreifen und sie sind nichts, wofür wir uns schämen müssen. Trotzdem stört dieser "Schönheitsmakel" die meisten. Aber was kann man machen, um die Streifen in der Haut loszuwerden? Wir haben vier Mittel gegen Dehnungsstreifen genauer unter die Lupe genommen.

Wie entstehen Dehnungsstreifen?

Stellt euch die Haut wie ein Gummiband vor. Wenn das Gummiband zu schnell überdehnt wird und gleichzeitig seine Elastizität eingeschränkt ist, dann entstehen Risse. So verhält es sich mit den Dehnungsstreifen.

Besonders wer unter einer Bindegewebsschwäche leidet, ist häufig nach einer Schwangerschaft oder starkem Gewichtsverlust von den Streifen und Narben betroffen. Vor allem an Bauch, Brust, Oberarmen, -schenkeln und Gesäß zeigen sich die Dehnungsstreifen, die nur schwer zu entfernen sind.

Methode 1: Dehnungsstreifen lasern lassen

Die effektivste Methode, um Dehnungsstreifen zu entfernen, ist die Laserbehandlung. Der Laser erzeugt winzige Lichtblitze, die tief in die Haut eindringen und so die Aufbereitung von Kollagen anregen. Dadurch entsteht neues, gesundes Gewebe. Nach der Laser-Behandlung können Rötungen und leichte Schwellungen entstehen, die ein bis zwei Tage brauchen, bis sie vollständig verschwunden sind.

Methode 2: Micro-Needling

Bei dieser speziellen Behandlung kommen Nadeln zum Einsatz. Hört sich schmerzhaft an, aber die Behandlung verspricht, die lästigen Dehnungsstreifen erfolgreich zu entfernen. Eine Walze, die mit winzigen Nadeln besetzt ist, wird dabei über die Haut gerollt. Durch die kleinen Löcher in der Haut wird die Aufnahme von Wirkstoffen erleichtert, die der Hautregeneration dienen sollen.

Methode 3: Ultraschallbehandlung gegen Dehnungsstreifen

Eine sanftere Methode, um Dehnungsstreifen zu entfernen, ist die Ultraschallbehandlung. Durch Schwingungen entstehen Zwischenräume im Gewebe, die eine Aufnahme regenerativer Wirkstoffe erleichtern kann. Gleichzeitig kommt es durch die Stimulierung von Stoffwechselprozessen zu einer verbesserten Durchblutung. Eine 20-minütige Behandlung kostet rund 30 Euro. Je nach Körperregion sind bis zu zehn Sitzungen nötig, um erste Erfolge zu erzielen.

Methode 4: Dehnungsstreifen schonend entfernen

Wenn euch die Kosten und Schmerzen der ersten drei Behandlungsmethoden abschrecken, dann könnt ihr auf sanftere Methoden zurückgreifen um Dehnungsstreifen loszuwerden oder abzuschwächen. Statt Creme empfehlen wir Narbenpflegeöl und die Einnahme von Zink. Dies lässt die Streifen zwar nicht vollständig verschwinden, aber sie sollen zumindest farblich abgeschwächt werden.

Schwangerschaftsstreifen vorbeugen

Gerade nach einer Schwangerschaft können rötliche und violette Streifen über den Bauch verlaufen. Komplett werdet ihr diese spezielle Form von Dehnungsstreifen nicht entfernen können, aber eine Zupfmassage kann während der Schwangerschaft zur Vorbeugung beitragen und danach helfen, diese abzumildern. Für die Zupfmassage solltet ihr in ein hochwertiges Massageöl investieren, z.B. Mandel- oder Jojobaöl.

Anleitung zur Zupfmassage

> Schritt 1: Massageöl in die Hände geben und durch Reibung erwärmen.
> Schritt 2: Wenn das Öl eine angenehme Temperatur erreicht hat, auf den Bauch von außen nach innen sanft einmassieren.
> Schritt 3: Nun mit Daumen und Zeigefinger kleine Hautrollen nehmen und zupfen, als würdet ihr euch leicht kneifen. Zupft dabei von der Bauchaußenseite in Richtung Bauchnabel.

> Wichtig: Den Bereich des Schambeins solltet ihr auslassen, um die Gebärmutter nicht zu reizen.

Massageöl für die Zupfmassage

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