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Checkliste für den Schulanfang

von Redaktion Veröffentlicht am 2. August 2010
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Ihr Kind wird bald eingeschult und Sie sind unsicher, was es für die Schule alles benötigt? Wir haben eine praktische Checkliste für den Schulanfang für Sie zusammengestellt!

In der Regel wird von der Grundschule Ihres Kindes rechtzeitig vor dem 1. Schultag eine Liste der Materialien bekannt gegeben, die Sie für den Schulanfang besorgen müssen. Hier finden Sie aber bereits eine Checkliste der Anschaffungen, die voraussichtlich auf Sie zukommen, sowie einige praktische Tipps, damit der Schulanfang für Ihr Kind ein voller Erfolg wird.

Checkliste für den Schulanfang

Ein Tipp im voraus: Es ist sinnvoll, alle wichtigen Sachen mit dem Namen Ihres Kindes zu versehen, so kann nichts verloren gehen!

Allgemein:

  • Schulranzen
  • Brotdose
  • Trinkflasche
  • Stundenplan
  • Schulhefte Din A 5: karierte für Mathematik, linierte fürs Schreiben, Sammelbox für Hefte, verschiedenfarbige Umschläge für die Bücher
  • Linienblock
  • Hausaufgabenheft
  • Schulbücher

Malen & Basteln:
Das "Malen & Basteln"-Zubehör bewahren Sie am besten in einem Schuhkarton oder einer speziellen Materialbox mit dem Namen Ihres Kindes auf:

  • Deckweiß
  • Filzstifte
  • Kleber
  • Knete
  • Läppchen / Schwämmchen
  • Malblock
  • Pinsel verschiedener Stärken
  • Schere
  • Wachsmalfarben
  • Wasserbecher
  • Wasserfarbkasten (12 Farben)
  • Zeichenblock Din A 3
  • Zeichensammelmappe Din A 3

Turnbeutel:

  • Turnhemd
  • Turnhose
  • Turnschuhe oder Schläppchen für drinnen
  • Turnschuhe für draußen

Mäppchen
Das Mäppchen sollte eine stabile Form und Gummischlaufen für die einzelnen Inhalte haben.

  • Zwei Bleistifte
  • Buntstifte
  • Anspitzer
  • Filzstifte
  • Füller & Tintenpatronen
  • Geodreieck
  • Kugelschreiber
  • Lineal
  • Radiergummi
  • Tintenkiller
  • wasserlöslicher Folienstift

Tipps für einen gelungen 1. Schultag

Die Einschulung ist für die meisten Kinder ein ganz besonder Tag, an dem Sie endlich zu "den Großen" gehören: Sie werden Lesen, Schreiben und Rechnen lernen und werden dadurch unabhängiger und selbstständiger. Sie freuen sich auf die Schule, tragen Schulranzen und Schultüte mit Stolz und behalten den ersten Schultag meist in besonderer Erinnerung.

Aber auch wenn Ihr Kind zur Einschulung weint: Machen Sie sich keine Sorgen. Für viele Kinder ist trotz der Vorfreude auf die Schule am ersten Schultag die neue Herausforderung einfach zu groß. Das legt sich in der Regel spätestens nach der Einschulung, wenn das Kind im Mittelpunkt steht und als ABC-Schütze und I-Dötzchen gefeiert wird.

Ein schöner Start in den Tag der Einschulung ist es, wenn Sie den Schulweg gemeinsam mit Ihrem Kind und vielleicht sogar mit einigen Gästen gehen. Vergessen Sie den Fotoapparat oder die Videokamera nicht!

Die Einschulung findet immer vormittags statt – in der Aula oder der Sporthalle der Grundschule, die Ihr Kind besuchen wird. Die Schulleitung wird die Erstklässler (auch ABC-Schützen oder I-Dötzchen) begrüßen, oft führen die älteren Schüler kleine Theaterstücke oder Ähnliches auf.

Die Kinder werden dann in ihre Klassen eingeteilt und gehen mit ihren Klassenlehrern oder Klassenlehrerinnen in die neuen Klassenräume. Häufig wird am Tag der Einschulung auch das erste Klassenfoto geschossen.

Im Klassenraum sind die Eltern nicht dabei. Die Kinder suchen sich ihren Sitzplatz aus, die Klassenlehrer stellen sich den Kindern vor und erzählen ihnen, was auf sie zukommen wird. Häufig werden Informationsbroschüren für die Eltern an die Kinder verteilt. Außerdem wird im Klassenzimmer oft gemeinsam die Schultüte geöffnet.

Der Besuch im Klassenzimmer dauert nicht lange. Anschließend übernehmen Sie als Eltern wieder Ihr Kind und können den restlichen Tag nach Ihren Ideen gestalten. Dazu gehört meistens das Foto des ersten Schultags, das mit Schulranzen und Schultüte geschossen wird, oft neben einer Tafel, auf der der Name des Kindes und das Datum der Einschulung notiert sind. Anschließend folgt in der Regel die private Einschulungsfeier.

Die meisten Familien in Deutschland feiern nach der offiziellen Einschulung zu Hause mit Freunden und / oder Verwandten. Überfordern Sie Ihr Kind nach dem ohnehin schon aufregenden Tag aber nicht. Kaffee und Kuchen mit einer kleinen Anzahl Gäste reicht völlig aus.

Geschenke zur Einschulung

Zur Einschulung eignet sich jedes Geschenk, einige erhalten den ersten Schultag aber in besonderer Erinnerung. Schenken Sie Ihrem Kind beispielsweise sein erstes Poesiealbum oder ein Erinnerungsbuch für diesen Tag. Im Erinnerungsbuch können Sie später gemeinsam die Bilder vom ersten Schultag, den ersten Stundenplan und Zeichnungen Ihres Kindes einkleben. Oder ein Stück der Schultüte, die erste Fahrkarte etc. Gäste können während der Feier Glückwünsche eintragen und Sie können eine kleine Erinnerung des Tages verfassen. Vielleicht möchte Ihr Kind hier auch seine ersten Buchstaben oder seinen Namen reinschreiben.

Tipp: Lassen Sie sich teure Schulmaterialien schon zum vorangehenden Geburtstag Ihres Kindes schenken bzw. schenken Sie selber Ihrem Kind z. B. den Schulranzen schon zum Geburtstag. So vermeiden Sie, dass alle Anschaffungen auf einmal auf Ihre Geldbörse drücken.

Vorbereitung auf den Schulanfang

Als Vorbereitung auf den Schulanfang sollten Sie einige Dinge beachten, damit die Einschulung Ihnen und Ihrem Kind in guter Erinnerung bleibt.

Denn mit der Einschulung beginnt am ersten Schultag für Ihr Kind ein ganz neuer, besonderer, aber oft auch beängstigender Lebensabschnitt. Ihr Kind lässt gewohnte Räume, Betreuerinnen und Freunde im Kindergarten hinter sich und muss sich jetzt mit einer neuen Umgebung, neuen Freundschaften und Herausforderungen sowie neuen Bezugspersonen auseinandersetzen.

Der gesamte Tagesablauf ändert sich und Ihrem Kind wird eine Menge mehr abverlangt als früher noch. Auch für Sie als Eltern beginnt mit der Einschulung Ihres Kindes ein neuer Abschnitt. Sie müssen lernen, Ihr Kind weiter loszulassen und Ihren Tagesablauf neu organisieren und strukturieren. Gewöhnen Sie sich daher schon im Voraus an einen geregelten Tagesablauf. Halten Sie feste Weckzeiten ein, möglichst mit viel Puffer, um Stress zu vermeiden.

Frühstücken Sie gemeinsam und achten Sie außerdem darauf, dass Ihr Kind einen Tagesplan einhält, zum Beispiel: nach der Schule ausruhen, dann Mittagessen, (gemeinsame) Hausaufgaben, Freizeit. Spätestens um 19.30 Uhr sollten ABC-Schützen ins Bett gehen, um genug zu schlafen. Ein solcher geregelter Alltag gibt Ihrem Kind den nötigen Rückhalt, um mit der neuen Situation klarzukommen.

Sprechen Sie außerdem rechtzeitig mit Ihrem Kind über den ersten Schultag und darüber, wie es sich die Schule vorstellt. Über- oder untertreiben Sie nicht, wenn Sie von Ihren Erfahrungen erzählen - Ihr Kind sollte weder Angst vor der Schule bekommen noch sich falsche zu positive Vorstellungen machen. Sie können ruhig ehrlich sein: Die Schule kann großen Spaß machen, sie ist aber auch manchmal anstrengend und auch lästig.

Nehmen Sie vor der Einschulung vorbereitende Elternabende wahr, um die Lehrer kennen zu lernen. Sie können sich die Lehrer für Ihr Kind zwar nicht aussuchen, aber sich frühzeitig einen Eindruck verschaffen und offene Fragen klären.Kaufen Sie den Schulranzen und die Schultüte gemeinsam mit Ihrem Kind oder basteln Sie zusammen eine Schultüte (wenn das nicht schon im Kindergarten gemacht wurde).Richten Sie im Vorfeld gemeinsam mit Ihrem Kind den Arbeitsplatz ein, an dem es zukünftig seine Hausaufgaben machen wird. Diese Vorbereitungen machen Ihrem Kind Lust auf die Schule und bestärken es darin, dass eine aufregende Zeit auf es zukommt.

Der ideale Arbeitsplatz für ihr Kind
In der ersten Zeit nach der Einschulung ist es in Ordnung, wenn Ihr Kind die Hausaufgaben am Esstisch macht, solange es dort ungestört arbeiten kann. Gerade Erstklässler brauchen die Familienanbindung, um sich sicher zu fühlen und wenn nötig auch Ihre Hilfe einfordern zu können. Drängen Sie sich aber nicht auf sondern lassen Sie Ihr Kind erst einmal selber herausfinden, ob es mit den Aufgaben zurecht kommt. Trotzdem sollten Sie neben dem Esstisch einen eigenen Arbeitsplatz für Ihr Kind einrichten.

Achten Sie darauf, dass die Arbeitsmöbel ergonomisch sind und mit dem TÜV/GS-Siegel versehen sind!
Der Schreibtisch
sollte möglichst eine verstellbare Arbeitsplatte haben und mit dem Kind mitwachsen.
Der Stuhl
sollte höhenverstellbar und kippsicher sein und eine verstellbare Rückenlehne haben. Wenn Ihr Kind auf dem Stuhl sitzt, sollten die Oberschenkel waagerecht, die Unterschenkel senkrecht und die Füße flach auf dem Boden stehen. Gleichzeitig sollten die Unterarme waagerecht auf dem Tisch aufliegen. Dann hat Ihr Kind die gesündeste Sitzposition.

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von Redaktion

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