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DIESE Dinge können dein Risiko für Brustkrebs erhöhen

von Jane Schmitt Erstellt am 14. Oktober 2019
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Brustkrebs ist eine ernste Erkrankung, die vor allem Frauen trifft. Hier findet ihr typische Faktoren, die das Risiko für Brustkrebs erhöhen und Tipps, die das Risiko senken können.

Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei Frauen. Jährlich erkranken allein in Deutschland etwa 75.000 Frauen daran. Besonders häufig trifft es ältere Frauen ab 60 Jahre, doch auch jüngere Frauen bleiben nicht davon verschont - übrigens auch Männer kann es treffen. Rechtzeitig erkannt, hat Brustkrebs gute Heilungschancen. Dass der Krebs erkannt wird, liegt in eurer Hand.

Regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen beim Gynäkologen sowie das selbständige Abtasten der Brust sind die wichtigsten Maßnahmen, die jede Frau durchführen kann.

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Video von Aischa Butt

Wie hoch das Brustkrebs-Risiko ist, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Welche das sind, verraten wir euch hier. Bitte habt keine Angst, wenn einer oder mehrere Faktoren auf euch zutreffen. Das heißt noch lange nicht, dass ihr an Brustkrebs erkranken werdet. Genauso wenig wie der umgekehrte Fall bedeutet, dass ihr gesund bleibt, wenn keiner der Risikofaktoren auf euch zutrifft. Bleibt wachsam und nehmt regelmäßig die Vorsorgeuntersuchungen beim Gynäkologen wahr.

Lesetipp bei Onmeda.de: Dichtes Brustgewebe bei Frauen: Erhöhtes Risiko für Brustkrebs?

Risikofaktor 1: Erste Regelblutung

Junge Mädchen bekommen immer früher ihre erste Periode. Das frühe Einsetzen (vor 12 Jahre) kann das Risiko erhöhen, an Brustkrebs zu erkranken. Finden die Blutungen bis Mitte 50 noch statt, kann das ebenfalls das Risiko erhöhen. "Das Einsetzen von Menstruation und Wechseljahren und damit die Gesamtanzahl der Regelblutungen sind ebenfalls Faktoren, die das Erkrankungsrisiko mitbestimmen", erklärt das Onko-Internetportal der Deutschen Krebsgesellschaft.

Auch lesen: Brust selbst abtasten: Die Schritt-für-Schritt-Anleitung

Risikofaktor 2: Übergewicht

Übergewicht ist in vielerlei Hinsicht schlecht für die Gesundheit. So wird die Entstehung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Herzinfarkt oder Schlaganfall durch zu viele Pfunde gefördert. Auch das Risiko an Krebs zu erkanken, wurde in Studien mehrfach mit Übergewicht in Verbindung gebracht. Vor allem das Brustkrebs-Risiko für Frauen kann dadurch ansteigen, vor allem nach der Menopause. Doch nicht nur eine falsche Ernährung, sondern auch Bewegungsmangel wirken sich negativ auf die körperliche Gesundheit aus.

Achte auf dein Gewicht und prüfe regelmäßig deinen BMI und achte auf eine abwechslungsreiche und gesunde Ernährung.

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Risikofaktor 3: Späte Schwangerschaften

Bekommt eine Frau erst spät ihr erstes Kind oder wird sie gar nicht erst schwanger, steigt das Risiko an Brustkrebs zu erkranken ebenfalls.

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Risikofaktor 4: Rauchen

Egal ob aktives oder passives Rauchen: Das Nikotin gelangt in den Körper und richtet dort einigen Schaden an. Nicht nur das Risiko für Lungenkrebs steigt, Studien haben auch gezeigt, dass Frauen mit Brustkrebs häufiger Raucherinnen als Nichtraucherinnen sind.

Ähnliches gilt übrigens für Alkohol. Gegen das ein oder andere Gläschen Wein ist nichts einzuwenden. Übermäßiger Alkoholkonsum dagegen kann die Entstehung von Brustkrebs begünstigen.

Risikofaktor 5: Hormontherapie

Hormone befinden sich reichlich im menschlichen Körper und sie erfüllen wichtige Aufgaben. Leider geraten sie immer wieder aus der Balance. Besonders bei Frauen während der Wechseljahre. Manchmal sind die daraus resultierenden Probleme so schwer, dass eine Hormontherapie gemacht werden muss. Durch sie steigt allerdings das Brustkrebs-Risiko.

Lesetipp bei Onmeda.de: Brustkrebs, Symptome und Therapie genau erklärt

Risikofaktor 6: Veränderungen im Brustdrüsengewebe

Veränderungen im Brustdrüsengewebe sind nicht gleichbedeutend mit Krebs. Oftmals handelt es sich um gutartige Tumore. Dennoch: Veränderungen sind mit Vorsicht zu genießen. Auch aus gutartigen Veränderungen können eines Tages Krebszellen entstehen.

Auch lesen: 7 Risikofaktoren für Brustkrebs, auf die Frauen achten sollten

Krebserkrankungen in der Familie

Das Risiko für Brustkrebs ist auch genetisch bedingt. Seid doppelt vorsichtig und macht regelmäßige Kontrollen, wenn eins der Kriterien zutrifft:

  • mindestens drei Frauen in der Familie haben/hatten Brustkrebs
  • mindestens zwei Frauen haben/hatten Brustkrebs, eine war jünger als 51 Jahre
  • mindestens eine Frau in der Familie hat/hatte Brustkrebs, eine zweite Eierstockkrebs
  • mindestens zwei Frauen in der Familie haben/hatten Eierstockkrebs
  • mindestens eine Frau hat Brust- und Eierstockkrebs
  • mindestens eine Frau in der Familie ist vor dem 36. Lebensjahr an Brustkrebs erkrankt
  • mindestens eine Verwandte ersten Grades hat/hatte vor dem 50. Lebensjahr beidseitigen Brustkrebs

Quellen:

Wichtiger Hinweis: Die Informationen in diesem Artikel dienen lediglich der Information und ersetzen keine Diagnose beim Arzt. Treten Unsicherheiten, dringende Fragen oder Beschwerden auf, solltet ihr euren Arzt kontaktieren.

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