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Hochzeit

DAS Must-have für deine Traumhochzeit: der perfekte Brautschleier

von Sünje Nicolaysen Veröffentlicht am 21. August 2015
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Romantisches Accessoire und Hingucker in einem: Der Brautschleier macht den Hochzeitslook perfekt. Wie gut, dass es ihn in allen möglichen Längen und Designs gibt!

Der Moment, wenn ER den Brautschleier lüftet und seine Braut küssen darf: unbezahlbar! Und nicht nur das, der hauchzarte Stoff verleiht jeder Braut das ultimative Prinzessinnengefühl. Kein Wunder, dass der Brautschleier zum i-Tüpfelchen des Braut-Stylings wird.

Ursprünglich trug die Braut den Schleier übrigens als Schutz vor bösen Geistern, zudem symbolisiert der Schleier in der Farbe Weiß die Unschuld und Reinheit der Braut.

Heute hat der Schleier längst seinen symbolischen Wert abgelegt. Es geht dabei vielmehr um den perfekten Brautlook, den er als Accessoire ergänzt. Aber nicht jede Braut setzt hier auf den klassischen Brautschleier, stattdessen kommen oft Blumenkränze, Haarbänder oder edle Spangen zum Einsatz. Wer sich für den traditionellen Kopfschmuck entscheidet, findet eine große Auswahl - von edel bis verspielt - die sich perfekt zum Brautkleid kombinieren lässt.

Die schönsten Brautschleier

Gefertigt ist das hauchzarte Accessoire meist aus Tüll und Spitze, aber auch Seide und Satin sind angesagte Trend-Materialien. Wenn es passt, können Verzierungen des Kleides wie Perlen, Pailletten oder Kristalle dezent aufgegriffen werden.

Viele Brautschleier sind mit einem Einsteck-Kamm versehen und werden in oder unter der Brautfrisur befestigt. Alternativ kann er auch mit Haarnadeln oder -schmuck, einem Diadem oder Haarreif in der Frisur festgesteckt werden. Das überlässt man am besten dem Profi, damit am großen Tag auch ja nichts rutscht.

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Welcher Brautschleier zu welchem Kleid?

Mehrlagig-bauschig oder eng am Kopf anliegend, aufwendig verziert oder schlichte Eleganz, kurzer Fascinator oder knöchellang: Es gibt viele verschiedene Brautschleier. Umso wichtiger ist es, dass Variante und Länge auf Schnitt und Stil des Brautkleides abgestimmt werden. Schließlich darf der Schleier dem Kleid nicht die Show stehlen und sollte stattdessen den Stil unterstreichen.

Der lange Brautschleier

Klassisch ist die lange Brautschleier-Variante, die bis zu den Knöcheln reichen kann. Wer möchte, kann diese zur Trauungszeremonie tragen und später zum Fest eine kürzere Variante wählen oder den Schleier ganz ablegen.

Das festliche Nonplusultra der Brautschleier ist der Kathedralschleier mit einer Länge von drei Metern - speziell bei königlichen Hochzeiten ist er der Blickfang auf dem Weg zum Altar. Absolutes Muss für diese Schleierart ist aber auch ein mindestens so illustres Brautkleid.

Generell gilt: Ein Schleier sollte nie überdimensioniert sein. Bei schlichten Kleidern darf die Verzierung des Schleiers trotzdem etwas auffälliger sein. Eine hübsche Alternative ist der Mantilla-Schleier im spanischen Stil mit dem typisch feinen Spitzenbesatz. Er wird mit einem Kamm am Haar befestigt und liegt eng am Kopf an. Übrigens gilt bei all diesen Styling-Tipps: Erst das Brautkleid auswählen, dann den Schleier dazu kaufen!

Total im Trend: Kurze Brautschleier

Passt so gut wie zu jedem Kleiderstil: Ein kurzer Brautschleier ist nicht nur besonders praktisch, sondern lässt sich auch mit vielen Hochzeitskleidern kombinieren. Gerade bei einer aufwendigen Schleppe oder einem raffinierten Rückendekolleté ist ein kurzer Brautschleier die perfekte Wahl, um wichtige Details nicht zu verdecken.

Wer auf das Prinzessinnen-Gefühl nicht verzichten möchte, der kann zu einer halblangen Variante greifen. Fingerspitzen- oder Ellenbogen-Schleier, die Namen beschreiben die Länge des Stoffes, sind sehr beliebte halblange Varianten, die sich perfekt zu A-Linien- oder Empirekleidern kombinieren lassen.

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Brautschleier mit Blumen-Optik © BeChicAccessories über DaWanda.com

Sehr kurze Brautschleier, die nur Augen und Nase knapp verdecken, sind insbesondere bei den angesagten Vintage-Brautkleidern im Stil vergangener Jahrzehnte ein gern gewähltes Accessoire. Ein solcher Fascinator aus Tüll und Spitze ist meist schlicht, mit nur wenigen Details gehalten. Fixiert wird er entweder mit einem Einsteck-Kamm oder er ist an einem kleinen Hut befestigt, den die Braut als sogenanntes 'Headpiece' trägt. Das schlichte Design macht ihn zum zeitlosen Accessoire, das sowohl den Zwanziger-Chic als auch einen Sixties-Brautlook stilecht ergänzt.

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