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Von Bindeform bis Haltbarkeit: Experten-Tipps rund um den Brautstrauß

von Sünje Nicolaysen Veröffentlicht am 23. März 2017
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Lieblingsblumen sollen hinein, er muss gut in der Hand liegen und soll hübsch gebunden sein: Aber was muss man eigentlich noch alles bedenken bei der Entscheidung für den perfekten Brautstrauß?

Er ist nur ein Detail, das die Braut schmückt, aber er darf nicht fehlen: Der Brautstrauß ist nun mal für jede Frau von großer Bedeutung. Kein Wunder, dass das Bouquet mit großer Sorgfalt ausgesucht wird. Aber was muss man eigentlich bedenken, wenn man sich beim Floristen inmitten eines Blumenmeeres für den richtigen Brautstrauß entscheiden muss. Blumen-Expertin Franziska von Hardenberg von Bloomy Days verrät, worauf es ankommt.

Experten-Tipps: Darauf kommt es beim Brautstrauß an

1. Am liebsten wären den meisten Bräuten selbstverständlich die eigenen Lieblingsblumen. Lassen sich alle Blumensorten in den Strauß binden oder gibt es Ausnahmen?

Den Brautstrauß aus Lieblingsblumen binden zu lassen ist eine schöne Idee. Und im Grunde gilt für diesen besonderen Strauß: "Erlaubt ist, was der Braut gefällt." Aber ein paar Tipps und Ausnahmen sind bei der Entscheidung zu bedenken: zu durstige und stark blühende Blumenarten sind zu meiden. Auch eine Blume wie die Lilie eignet sich weniger, da ihr abfärbender Blütenstaub das Brautkleid verschmutzen kann. Mein Tipp: Frische Blumen der Saison verwenden, denn dann halten sie auch gut.

Ihr wisst nicht, welche Blumen zu welcher Jahreszeit blühen? Dann findet ihr alle notwendigen Informationen in unserem Brautstrauß-Kalender!

2. Und wie entscheidet man sich für die richtige Bindeform?

Persönlich favorisiere ich die klassische Biedermeier-Form, sie ist handlich und kuppelförmig. Aber es gibt auch viele andere Bindeformen, die zum Beispiel besonders schlanken und großen Frauen stehen. Diesen Bräuten empfehle ich die Formen 'Wasserfall', 'Tropfen' oder 'Zepter'. Zurzeit sind aber etwas luftiger gebundene Sträuße im Boho-Stil besonders angesagt.

Wer möchte, kann beim Floristen bei der Biedermeier-Form übrigens um eine spezielle Bindung bitten. Mit einem kleinen Trick zerfällt nämlich der Strauß beim Werfen in mehrere kleine Einzelsträuße. So macht man gleich mehrere unverheiratete Frauen glücklich.

3. Ein roter Faden von der Einladung bis zu den Servietten: Muss der Strauß eigentlich zum Farbkonzept der Hochzeit passen?

Das bleibt natürlich jedem Brautpaar selbst überlassen. Ich persönlich finde es schöner, wenn der Brautstrauß in Harmonie mit der Hochzeitsdekoration ist. Ich würde mich mit dem Bräutigam auf maximal drei Farben einigen, die in der Dekoration immer wiederkehren und ein einheitliches Bild schaffen. Bei mir waren das die Farben Pink, Rot und Rosa. Ich wollte Frische mit Kick. Das hat gut funktioniert.

​4. Jede Jahreszeit hat ihre saisonalen Blumen und gerade im Frühjahr und Sommer ist die Auswahl groß. Aber welche Herbst- und Winterblüten sind in den kalten Jahrszeiten eigentlich im Brautstrauß hübsch zu kombinieren?

Im Herbst zeigt die Natur noch einmal ihr schönstes Gesicht und trumpft mit einem wahren Farbspektakel auf. Tolle Farben für einen herbstlichen Brautstrauß sind warme Rottöne, Bronze, Kupfer, Gelb und Orange. Auch exotische Blumen wie die Ingwerblüte oder Disteln setzen tolle Akzente. Herbstliche Zweige, Beeren oder Früchte lassen sich zusätzliches integrieren und bieten einen wunderschönen Blickfang.

Auch im Winter gibt es viele Blumen, wenn auch nicht in der gleichen Fülle, wie in den anderen Jahreszeiten. Wie in den meisten Brautsträußen, steht auch die Rose im Winter ganz oben auf der Beliebtheitsskala. Diese kann man toll mit Euphorien kombinieren oder zartem Schleierkraut, Efeu oder Myrthenranken. Auch einige außergewöhnliche Orchideensorten blühen im Winter und eignen sich toll für ein Braut-Bouquet. Während im Herbst meist noch Fruchtstände in den Brautstrauß eingearbeitet werden, sehen im Winter prachtvolle Amaryllis wunderschön aus.

Hier findet ihr noch mehr schöne Ideen für einen traumhaften Brautstrauß im Winter!

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