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Babyglück dank Ovulationstest: So werdet ihr schneller schwanger

von Diane Buckstegge Erstellt am 17. Oktober 2015, letzte Änderung 22. November 2020
Babyglück dank Ovulationstest: So werdet ihr schneller schwanger© Getty Images

Wer seinen Kinderwunsch möglichst schnell in die Tat umsetzen will, sollte nicht nur seinen Zyklus genau beobachten, sondern besonders den Eisprung: mithilfe eines Ovulationstests! Wie die verschiedenen Tests funktionieren und vieles mehr, verraten wir!

Immer wieder hört man von Frauen, die nur einmal ungeschützten Sex hatten und sofort schwanger geworden sind. Andere dagegen versuchen es Monat für Monat aufs Neue - und nichts passiert. Das ist bei einem großen Kinderwunsch mehr als frustrierend.

Um eure Chancen auf eine Schwangerschaft zu erhöhen, solltet ihr euch einen Ovulationstest in der Drogerie oder der Apotheke besorgen. Wie der Ovulationstest genau funktioniert, wie sich die einzelnen Tests unterscheiden und worauf ihr dabei achten müsst, erfahrt ihr hier!

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So hilft euch der Ovulationstest dabei, schneller schwanger zu werden

Die meisten Frauen mit Kinderwunsch wissen nur zu gut, dass die Wahrscheinlichkeit schwanger zu werden am Tag des Eisprungs selbst, sowie an den ein, zwei Tagen davor am höchsten ist. Also nur an gut drei Tagen von durchschnittlich 28 Tagen besteht eine realistische Chance auf eine Schwangerschaft – ziemlich wenig.

Um den Eisprung bestimmen zu können, nutzen viele einen Eisprungkalender, messen vielleicht ihre Temperatur (Basalttemperatur) nach dem Aufwachen – doch all das ist eher ungenau. Denn die Zykluslänge schwankt oft, sodass der Zeitpunkt des Eisprungs nicht richtig erkannt wird.

Um die Ovulation mit etwa 98-prozentiger Wahrscheinlichkeit zu bestimmen, gibt es den sogenannten Ovulationstest, auch als Fruchtbarkeitstest bekannt. Mit dem messt ihr an den Tagen rund um den Eisprung herum die Konzentration des LH-Hormons (luteinisierendes Hormon) im Urin.

Durch dieses Hormon wird der Austritt der reifen Eizelle aus dem Eierstock ausgelöst. Sprich, der Wert ist am höchsten zum Zeitpunkt des Eisprungs. Aber bereits 1,5 Tage vor der Ovulation ist ein Anstieg des Hormons zu verzeichnen.

Im Video: Schnell schwanger werden: 6 Tipps, damit es endlich klappt!

Video von Jutta Eliks

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Wie funktioniert ein Ovulationstest?

Im Handel gibt es verschiedene Arten von Fruchtbarkeitstests:

Ganz einfache arbeiten mit Teststreifen. Die Streifen taucht ihr morgens nach dem Aufstehen kurz in aufgefangenen Urin und nach wenigen Minuten wird die Konzentration des LH-Hormons angezeigt. Es erscheint ein zweiter Streifen, dessen Farbe intensiver wird, je höher die Konzentration des Hormons ist.

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Der digitale Ovulationstest funktioniert ähnlich, auch hier wird der Test in den Urin gehalten. Digital ist er deshalb, weil auf einem kleinen Display beispielsweise ein lachendes Smily erscheint, wenn die Frau fruchtbar ist.

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Bei einem Ovulationstest im Kassettenverfahren wird der Urin mit einer Pipette auf ein Testfeld geträufelt. Da das LH-Hormon erst in einer recht hohen Konzentration angezeigt wird, ist dieser Test etwas genauer.

Mittlerweile gibt es auch kleine Ovulationscomputer. Ihre Nutzung ist ein wenig umfangreicher. Täglich sollte man vor dem Toilettengang den Fertälitätsmonitor nutzen. Darauf wird zum einen angezeigt, wie fruchtbar man aktuell ist (niedrig, hoch, maximal), zudem gibt der Computer einem Testtage vor. Also jene Tage, an denen der Urin auf das LH-Hormon und den Östrogenspiegel untersucht wird. In einem Monat gibt es so 10 bis 20 Testtage.

Je nachdem für welchen Ovulationscomputer ihr euch entscheidet, können sich die Funktionen und Anzeigen zum Teil unterscheiden. Beim Ovulationscomputer von Clearblue beispielsweise, dem CLEARBLUE Fertilitätsmonitor Advanced, ist es sogar möglich, mit den entsprechenden Teststäbchen einen Schwangerschaftstest zu machen.

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Egal für welchen Fruchtbarkeitstest ihr euch entscheidet: Bei richtiger Anwendung liefern alle ein sehr sicheres Ergebnis. Die Kosten liegen bei rund 10 Euro für die Teststreifen, ca. 30 Euro für einen digitalen Ovulationstest und ein Ovulationscomputer ist ab ca. 80 Euro erhältlich.

Jetzt entdecken: Eisprungrechner: So ermittelt ihr eure fruchtbaren Tage!

Die beste Vorbereitung auf den Ovulationstest

Um nicht den ganzen Monat über täglich einen Ovulationstest machen zu müssen, reicht es, wenn ihr bei einem Zyklus von 28 Tagen ab dem 11. Tag mit der Messung beginnt. Der erste Tag des neuen Zyklus ist immer der erste Tag der Blutung. Er endet am Tag vor dem Einsetzen der nächsten Blutung.

Ist euer Zyklus länger als 28 Tage, rechnet ihr einfach 17 Tage runter und beginnt dann mit der Messung. Bei einem 30 Tage Menstruationszyklus startet ihr z. B. mit dem 13. Tag.

Was tun, wenn der Ovulationstest keinen Eisprung zeigt?

Ab Mitte 30 lässt bei Frauen die Fruchtbarkeit deutlich nach. Es findet nicht mehr jeden Monat ein Eisprung statt. In diesen Fällen passiert bei eurem Ovulationstest nichts. Das LH-Hormon kann nicht gemessen werden, ihr bekommt keine zweite Linie oder keinen Smiley angezeigt. Das ist ganz normal und kann viele Ursachen, z. B. auch Stress, haben.

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Lasst euch von eurem Frauenarzt durchchecken, wenn ihr über mehrere Monate hinweg keinen Eisprung hattet. Gleiches gilt, wenn euch der Ovulationstest regelmäßig einen Eisprung anzeigt, ihr Sex habt, aber trotzdem nicht schwanger werdet.

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Quellen und weitere Informationen:

Wichtiger Hinweis: Die Informationen in diesem Artikel dienen lediglich der Information und ersetzen keine Diagnose beim Arzt. Treten Unsicherheiten, dringende Fragen oder Beschwerden auf, solltet ihr euren Arzt kontaktieren.

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