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Weibliche Masturbation: Mit diesen Tipps macht's noch mehr Spaß

von Redaktion Veröffentlicht am 12. Februar 2018
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Die Selbstbefriedigung bei Frauen, sprich die weibliche Masturbation, ist längst kein Tabu mehr. Warum auch? Wir verraten euch, wie die Selbstliebe noch intensiver wird.

Nettes Detail vorweg, das leider Bände spricht: Der Ausdruck 'Masturbation' stammt aus dem Lateinischen und setzt sich aus "manus" (Hand) und "stuprare" (sich beflecken, beschmutzen) zusammen. Was für ein negativer und verklemmter Begriff, oder? Aber kein Wunder. Schließlich galt Selbstbefriedigung lange Zeit als Tabuthema - vor allem die weibliche Masturbation wurde lange Zeit totgeschwiegen.

Auch wenn wir da heute schon etwas fortschrittlicher sind, nur wenige Mädchen und Frauen geben trotzdem offen zu, dass sie sich selbst befriedigen (dabei masturbieren 80 Prozent der Frauen regelmäßig). Während Jungs und Männer gerne mal damit prahlen, sich einen runterzuholen und sich über Wichsvorlagen unterhalten, ist das Thema Masturbation unter Frauen eher tabu.

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Was das mit Erziehung zu tun hat

Die Erziehung spielt eine ausschlaggebende Rolle für unsere Sexualität. Schade, dass viele Eltern ihre Kinder zurechtweisen, wenn sie ihre Geschlechtsteile anfassen und deren Erregbarkeit entdecken. Was ein erstes, natürliches Erkunden des eigenen Körpers und der Sexualität sein könnte, ist auf einmal schmutzig und tabu. Da fasst man sich nicht an. Das macht man nicht. Spiel nicht an dir rum.

Und so ist man als Kind eigentlich auf sich allein gestellt, wenn es darum geht, die Erfahrungen mit dem eigenen Körper zu machen und zu verstehen, was genau da vor sich geht. Und natürlich sind Kinder verunsichert, wenn sie sich das erste Mal selbst anfassen und merken, dass sie es schön finden, sich aber auch gleichzeitig dafür schämen. Besser wäre es doch, dass Eltern ihren Kindern erklären, was da vor sich geht und dass es nicht "Baba" ist, sich anzufassen, sondern eigentlich etwas sehr natürliches.

Warum Selbstbefriedigung so wichtig ist

Das Tabu rund um die weibliche Masturbation ist natürlich wenig hilfreich für das spätere Sexleben von Frauen. Zahlreiche Studien beweisen nämlich, dass Frauen, die sich selbst befriedigen, ein erheblich aktiveres und erfüllteres Sexualleben führen. Wusstet ihr zum Beispiel, dass die Hälfte der Frauen nur beim Masturbieren einen Orgasmus erreicht? Deshalb: Macht es, wenn euch danach ist!

​Selbstbefriedigung ist die beste Methode, um seinen eigenen Körper zu entdecken und seine sensiblen Körperstellen kennenzulernen: Klitoris, G-Punkt und andere erogene Zonen. Und dieses Wissen kommt auch eurem Sexleben mit eurem Partner zu Gute. Wenn ihr erst einmal wisst, wie ihr den Höhepunkt alleine erreicht, könnt ihr euren Partner leichter anleiten, wie ihr stimuliert werden möchtet und könnt ihm klar sagen, was euch gefällt und erregt.

Die manuelle Stimulation

Die weibliche Masturbation ist ganz einfach: Legt euch bequem hin, wahlweise auf den Bauch, die meisten bevorzugen es, auf dem Rücken zu liegen. Dann fasst ihr euch selbst an, stimuliert eure Schamlippen, die Klitoris und das Innere eurer Vagina. Ertastet mit den Fingern und erspürt, was euch erregt und was nicht.

​Beginnt zunächst damit, mit eurem Zeige- oder Mittelfinger die äußeren Geschlechtsorgane mit streichelnden und reibenden Fingerbewegungen zu verwöhnen. Zieht hierfür die äußeren Schamlippen leicht auseinander, um an die Klitoris zu kommen. Findet selbst heraus, mit welchem Rhythmus ihr die stärksten Lustgefühle empfindet und haltet dieses Tempo dann durch bis zum Orgasmus.

Liebe machen mit dem Sextoy

Die Vagina ist tief und daher für die Hände nur schwer zugänglich. Gut, dass es Sextoys gibt, die dorthin kommen, wo eure Finger zu kurz sind. Einen Vibrator oder Dildo bewegt ihr so, wie es der Penis eures Partners bei der Penetration macht. Beginnt mit gleitenden Rein-Raus-Bewegungen, wie beim Sex auch, um eine reibende Wirkung zu erzeugen und bestimmt den richtigen Rhythmus und Druck für ein maximales Lustgefühl. Es gibt auch Vibratoren zum Auflegen, also zur rein äußeren Stimulation, die nur eure Klitoris verwöhnen.

Tipp: Wer mit einem normalen Dildo oder Vibrator nicht zum Höhepunkt kommt, der kann auch mal einen Klitoris-Sauger testen. Selbes Ziel, andere Methode: Hier wird mit Unterdruck berührungslos stimuliert.

Zum Beispiel: Satisfyer Pro 2, Next Generation,
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Video: Selbstbefriedigung ist kein Tabu mehr - die besten Tipps

Solo oder geteiltes Vergnügen

Übrigens: Wenn man alleine ist und masturbiert, muss das nicht unbedingt ein Ausgleich für mangelnden Geschlechtsverkehr sein. Es ist ein absoluter Irrglaube, dass Männer und Frauen sich nur dann selbst befriedigen, wenn sie keinen Sexpartner haben. Das ist Quatsch. Und wer sich als Frau einen Kopf macht, dass der Partner viel masturbiert, dann ist auch diese Sorge, dass ihm etwas im Sexleben fehlt, absolut unbegründet. Solosex ist eben doch anders als der Sex mit dem Partner oder der Partnerin. Konkurrenzdenken oder gar Eifersucht ist hier also gar nicht nötig.

Dem Kopfkino freien Lauf lassen

​Man gönnt sich beim Solosex einen Augenblick nur für sich selbst, in dem alle Zwänge vergessen und alle wilden Träume und Fantasien erlaubt sind. Lasst eurem Kopfkino freien Lauf! Ihr könnt euch die wildesten Situationen (und Sexpartner) vorstellen. Hier geht es nur um euch und das, was euch anmacht.

​Und wenn ihr diesen intimen Moment mit eurem Partner teilen wollt, kann das ein großer Vertrauensbeweis sein. Schöner Nebeneffekt: Indem er euch dabei zusieht, wie ihr euch selbst Lust bereitet, wird er zunehmend mit euren sexuellen Vorlieben vertraut! Da kann er sich glatt noch was von abgucken. Und heiß machen wird ihn das Schauspiel allemal.

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