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Sonnenschutz im Winter: Darauf solltet ihr achten

von Sophia Karlsson Veröffentlicht am 18. Februar 2011

Weißer Schnee, strahlende Sonne, klirrende Kälte und Berge, soweit das Auge reicht. Damit eure Haut diesen Wintertraum im Skiurlaub genauso genießen kann wie ihr, braucht sie ausreichenden Schutz. Lasst euch von den Minusgraden nicht täuschen: Sonnenschutz ist auch im Winter ein Muss für schöne, gesunde Haut.

Auch Wintersonne setzt der Haut zu

Helle Flächen wie Schnee und Eis reflektieren die UV-Strahlen und wirken wie ein Verstärker - auch für die schädlichen Folgen der Sonne auf unsere Haut. Tatsächlich bekommen ungeschützte Körperregionen während einer Woche in den schneebedeckten Alpen genauso viel Sonne ab wie durch einen mehrwöchigen Urlaub im Süden. Sonneschutz ist also auf der Piste genauso wichtig wie am Strand.

Aber nicht nur auf der Ski-Piste oder in den Bergen muss die Haut im Winter vor der Sonne gechützt werden. Winterhaut reagiert allgemein empfindlicher auf die UV-Strahlung als ihr Sommer-Pendant, denn sie besitzt keine Lichtschwiele aus Melanin und verhornten Zellen mehr, die sie im Sommer vor der Sonne schützt.

Als Faustregel für den Sonnenschutz im Winter gilt daher: Wer sich länger 15 Minuten am Tag draußen aufhält, sollte eine Tagescreme mit Lichtschutzfilter verwenden.

Täglichen Sonnenschutz im Winter empfiehlt auch die Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG). In den letzten Jahren haben mehrere Studien den Zusammenhang zwischen UV-Strahlung und der Entstehung und Hautkrebs, Falten und Pigmentflecken bestätigt. Sonnenschutz ist demnach das ganze Jahr über ein Pflichtprogramm für unsere Haut.

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Besonderer Sonnenschutz für die Wintermonate

Sonnenschutz für den Winter ist reichhaltiger als die klassische Sommer-Sonnencreme. Er enthält hochwertige Lipide, zum Beispiel in Form von Shea-Butter oder pflanzlichen Ölen und schützt die Haut damit zusätzlich vor Feuchtigkeitsverlust durch Kälte. Außerdem enthält er meist - wie Sommer-Sonnencreme auch - Freie-Radikale-Fänger (Antioxidantien) wie Vitamin E und hautberuhigende Wirkstoffe wie Bisabolol oder Thermalwasser.

Je nach Hauttyp sollte der Lichtschutzfaktor zwischen 30 und 50+ betragen. Bei sportlichen Outdoor-Aktivitäten im Schnee ist mindestens Lichtschutzfaktor 40 angeraten - am besten in Form einer Schweiß- und wischfesten Sonnencreme, die möglichst lange auf der Haut haftet.

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Auch die Lippen brauchen im Winter Sonnenschutz

Lippen besitzen weder Talg- noch Schweißdrüsen, die für Fett und Feuchtigkeit auf der Haut sorgen könnten. Deshalb werden sie schnell spröde und rissig, vor allem im Winter, wenn ihnen Kälte und trockene Luft zusetzen. Weil die dünne Haut der Lippen auch noch sehr empfindlich auf Sonne reagiert, sollte die Lippenpflege im Winter einen hohen Lichtschutzfaktor besitzen.

Ein Plus an Pflege beim Schutz der Lippen garantieren Inhaltsstoffe wie Bienenwachs oder pflanzliche Wachse, die die Feuchtigkeit in der Haut einschließen. Panthenol oder Bisabolol beruhigen rissige oder brennende Lippen. Ideal für Sportler, die es gerne praktisch mögen, sind Sonneschutz-Sticks. Sie lassen sich auf Mund, Nase und Ohren einfach auftragen und haften durch ihre salbenartige Konsistenz besonders lange.

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Hautschutz im Winter zum Einnehmen


Wer seine Haut zusätzlich auf die UV-Strahlung vorbereiten möchte, kann vier Wochen vor dem Skiurlaub spezielle Sonnenschutz-Kapseln einnehmen. Sie enthalten vor allem Substanzen wie Betacarotin und Lycopin, die die Zellen von innen stärken und für eine intensivere Bräune sorgen sollen.

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