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Ursachen für trockene Hände und die besten Hausmittel dagegen!

von Sophia Karlsson ,
Ursachen für trockene Hände und die besten Hausmittel dagegen!© Getty Images

Trockene Hände gehören im Winter zur Tagesordnung. Hinzu kommt, dass häufiges Händewaschen und die Verwendung von Desinfektionsmitteln die Haut noch schneller austrocknen lassen. Wir verraten dir, wie du trockene Hände wieder geschmeidig pflegst.

Wenn es um Hautpflege geht, widmen wir die meiste Zeit unserem Gesicht: Feuchtigkeitscreme, Augenpflege, Serum – nur selten wird ein Schritt in der täglichen Pflege-Routine ausgelassen. Unsere Hände behandeln wir in Sachen Hautpflege dagegen meist eher stiefmütterlich. Dabei sind sie fast rund um die Uhr im Einsatz und nicht nur Kälte, sondern – besonders aktuell – auch ständigem Händewaschen ausgesetzt.

Im Video: Die besten Tipps, um trockenen Händen vorzubeugen

Video von Aischa Butt

Erst, wenn die Haut an den Händen plötzlich spannt und juckt, werden wir aktiv und kramen in unserer Tasche nach einer Handcreme. Damit deine Hände aber erst gar nicht zu trockenem Schmirgelpapier werden, kommen hier die besten Tipps, Produkte und Hausmittel, die bei trockenen Händen helfen.

Was verursacht trockene Hände? Ursachen und Auslöser

Besonders im Winter haben viele mit trockenen, spröden Händen zu kämpfen. Bei Kälte fahren unsere Talgdrüsen ihre Produktion herunter und unsere Haut wird nicht mehr mit ausreichend Fett versorgt. Hinzu kommen die trockene Heizungsluft und häufiges Händewaschen. Beides belastet unsere ohnehin empfindliche Haut an den Händen zusätzlich. Dazu kommt aktuell die vermehrte Verwendung von Desinfektionsmittel, das die Hände zusätzlich reizt und noch schneller austrocknen lässt.

Auch Hausarbeiten wie Putzen und Spülen oder ein fehlender UV-Schutz im Sommer führen dazu, dass die Haut spannt und juckt und trockene Hände die Folge sind.

Was kan ich gegen trockene Hände tun? Die besten Tipps gegen trockene Haut

Ab sofort pH-neutrale Seife benutzen

Klar: Regelmäßiges und gründliches Händewaschen schützt in der Grippe-Zeit vor Viren und Krankheitserregern. Allerdings führt das Waschen auch dazu, dass die natürliche Schutzbarriere unserer Hände strapaziert wird. Normale Seife hat in der Regel einen relativ hohen pH-Wert von bis zu neun. Je höher der pH-Wert ist, desto schneller trocknet unsere Haut aus. Besonders natürlich die Haut an den Händen.

Daher unser Tipp: Leg dir eine pH-neutrale Seife zu (gibt's z.B. von Sante hier für ca. 6 Euro*). Die schont deine Hände beim Waschen. Außerdem hilft es, die Hände nicht mit heißem, sondern nur mit lauwarmem Wasser zu säubern. So verhinderst du, dass die Hände noch schneller austrocknen.

Hände regelmäßig eincremen

Meist greifen wir erst zur Handcreme, wenn die Haut an unseren Händen bereits trocken ist, spannt und wehtut. Dabei kann eine gute Feuchtigkeitscreme für die Hände viel mehr, als das akute Gefühl von trockener Haut lindern. Sie bietet auch einen guten Schutz vor UV-Strahlen, kalten Temperaturen im Winter und trockener Heizungsluft im Büro. Deshalb unser Tipp: Die Hände am besten immer eincremen, bevor du aus dem Haus gehst. Besonders bei Frost. Gut sind zum Beispiel pflegende Cremes mit Aloe vera.

Schütze deine trockenen Hände mit Handschuhen

Handschuhe sind nicht nur eine einfache Möglichkeit, die Hände im Winter vor Kälte zu schützen. Auch bei der Hausarbeit solltest du dir angewöhnen, Gummihandschuhe zu tragen. Auf diese Weise bewahrst du deine Hände vor aggressivem Putzmittel, Spülmittel und Co., die deine empfindliche Haut austrocknen und spröde machen.

Apropos Handschuhe: Wusstest du, dass es auch feuchtigkeitsspendende Handschuhe gibt, die rissige und trockene Haut lindern sollen? Die Handschuhe werden einfach über Hautcremes getragen (z. B. über Nacht) und sorgen so dafür, dass die Wirkstoffe tief in die Haut eindringen können.

> Hier kannst du die Baumwollhandschuhe bei Amazon shoppen.*

Achte darauf, genug zu trinken

Nicht selten ist trockene Haut oder besonders trockene Haut an den Händen ein Zeichen dafür, dass unsere Zellen nicht ausreichend von innen mit Flüssigkeit versorgt werden. Darum gilt – egal, ob im Sommer oder Winter: Über den Tag verteilt viel Wasser oder ungesüßten Tee trinken. Empfohlen werden etwa zwei bis drei Liter.

Lesetipp: Handpflege: So bleiben deine Hände zart und weich

Gönn deinen trockenen Händen ein Peeling

Was unser Gesicht frisch und strahlend hält, ist auch gut für unsere Hände: Spezielle Hand-Peelings für besonders trockene Hände befreien die Haut von abgestorbenen Hautschüppchen und machen die Hände aufnahmefähiger für feuchtigkeitsspendende Cremes. Verwöhne deine Hände daher ruhig einmal pro Woche mit einem sanften Peeling: Einfach kurz einmassieren und anschließend mit lauwarmem Wasser abspülen.

Trockene Hände: Die besten Produkte für schnelle Hilfe

Karité-Handcreme von L'Occitane:
Ein echter Geheimtipp und unser Favorit für trockene Hände ist die Karité-Handcreme von L'Occitane. Sie besteht zu 20 Prozent aus reichhaltiger Bio-Sheabutter, welche die Hände schützt und mit viel Feuchtigkeit versorgt. Außerdem zieht sie schnell ein, ohne einen fettigen Film auf der Haut zu hinterlassen. Nach dem Eincremen fühlen sich die Hände glatt und geschmeidig an. Trockene Hände sind passé.

> Nachshoppen kannst du die Creme von L'Occitane für ca. 8 Euro zum Beispiel hier bei Amazon.*

Lesetipp: Weitere Cremes zum Nachshoppen findest du hier in unserem Handcreme-Test.

Handpeeling von Alessandro:
Samtig-weiche Haut schon nach 60 Sekunden? Das verspricht das 2-Phasen-Handpeeling von Alessandro. Es enthält feuchtigkeitsspendende Inhaltsstoffe wie Aprikosenkernöl und Vitamin E, die während der Anwendung in die trockene Haut einziehen sollen.

Wir haben das Peeling selbst getestet. Die Anwendung ist einfach: Die Flasche vor dem Gebrauch einmal schütteln, da sich die Peelingpartikel am Boden absetzen. Dann eine kleine Menge in die Hände einmassieren, kurz warten und anschließend alles mit lauwarmem Wasser abspülen. Die Hände fühlen sich anschließend glatt und weich an. Einen weiteren Pluspunkt gibt es für den dezenten, frischen Duft nach Zitrone.

> Hier findest du das Peeling von Alessandro für ca. 20 Euro bei Douglas.*

Lest auch: Extrem trockene Hände? Dieser eine Trick macht Schluss damit

Die besten Hausmittel gegen trockene Hände

Wer keine Lust hat, sich mit Produkten gegen trockene Haut in der Parfümerie einzudecken, kann seine Hände auch mit den passenden Hausmitteln wieder geschmeidig pflegen und mit Feuchtigkeit versorgen. Hier kommen unsere drei Favoriten unter den besten Hausmitteln gegen trockene Hände:

1. Hausmittel gegen trockene Hände: Olivenöl

Statt zur Handcreme kannst du auch mal zum Olivenöl als Hausmittel gegen Trockenheit greifen und deinen Händen eine kleine Intensiv-Kur gönnen. Olivenöl ist besonders reich an Antioxidantien, die vor Zellschäden schützen. Das Öl versorgt die trockene Haut außerdem mit viel Feuchtigkeit und lindert schnell unangenehme Spannungsgefühle.

Das Öl kann einfach direkt auf die Hände aufgetragen und einmassiert werden, am besten vor dem Schlafengehen. Zieh anschließend Baumwollhandschuhe an, damit das Bett sauber bleibt und das Öl über Nacht besser in die trockene Haut einziehen kann. Dieser Trick funktioniert übrigens auch toll mit Mandel- oder Kokosöl.

2. Hausmittel gegen trockene Hände: Avocado

Avocado schmeckt nicht nur lecker auf dem Frühstückstoast, sondern eignet sich auch hervorragend als Hausmittel gegen trockene Haut. Dazu die Avocado einfach zu einer Paste mit ein paar Tropfen Olivenöl vermischen und als Maske für etwa 10-20 Minuten auf die Hände auftragen. Anschließend mit Wasser abspülen. Die Avocado enthält viele ungesättigte Fettsäuren und wichtige Vitamine, welche die Regeneration unserer Zellen ankurbeln und die Haut geschmeidig machen.

3. Hausmittel gegen trockene Hände: Aloe Vera

Du hast eine Aloe Vera-Pflanze zu Hause? Perfekt! Das darin enthaltene Gel hilft nämlich nicht nur im Sommer bei Sonnenbrand, sondern auch als Feuchtigkeitsbooster für trockene Hände. Das Gel einfach auf die Hände geben und ca. 20 Minuten einwirken lassen. Die natürliche Handmaske beruhigt Hautirritationen und Rötungen.

Lesetipp: Aloe Vera Creme: Natürliche Pflege für deine Haut

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Etwas Wichtiges zum Schluss: Hautpflege ist immer sehr individuell. Ob die von uns beschriebenen Tipps oder vorgestellten Produkte für dich funktionieren, kannst nur du selbst beurteilen. Wenn du eine sehr sensible Haut hast, die zu Irritationen neigt, kann es ratsam sein, einen Hautspezialisten aufzusuchen. So findest du garantiert die Pflege, die zu den Bedürfnissen deiner Haut passt.

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