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Snug-Piercing: Diesen Ohrschmuck wollen jetzt alle!

von Sophia Karlsson Veröffentlicht am 12. Januar 2020
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© Getty Images

Ohrschmuck liegt derzeit voll im Trend. Besonders beliebt ist derzeit das 'Snug'. Wir verraten wir dir alles, was du über das Trend-Piercing wissen musst.

Piercings im und am Ohr liegen auch in diesem Jahr voll im Trend. Schon in den vergangenen Jahren war das 'Daith-Piercing', das in der Ohrmuschel über dem Hörgang gestochen wird, absolut angesagt.

Aktuell wird auf Instagram, Pinterest & Co. vor allem das 'Snug'-Piercing gefeiert. Es sitzt in der inneren Knorpelfalte, der sogenannten Antihelix. Dieser Knorpel ist jedoch nicht bei allen Menschen gleich stark ausgeprägt.

So kann das Snug-Piercing nicht nur bei jedem anders ausfallen, bei einigen Menschen ist es auch gar nicht möglich, an dieser Position eins zu stechen. Ob das Snug-Piercing in eurem Ohr problemlos gestochen werden kann, solltet ihr in jedem Fall von einem professionellen Piercer entscheiden lassen.

Snug-Piercing: So wird es gestochen

Wenn der Profi im Piercing-Studio sein Go für das Snug gegeben hat, kann gestochen werden. Als erstes desinfiziert der Piercer die Ohrpartie und markiert die Einstichstelle. Bei einigen Piercern ist auch eine örtliche Betäubung durch ein Spray möglich.

Dann sticht der Piercer mit einer Piercingnadel unter starkem Druck durch den Knorpel. Als erster Ohrschmuck wird ein 'Barbell' (ein Stecker, der mit Kugeln verschlossen wird) verwendet, den müsst ihr tragen, bis die Wunde komplett verheilt ist.

Der Heilungsprozess kann ganz unterschiedlich lange dauern – bei den einen ist die Wunde nach drei, bei anderen erst nach acht Monaten verheilt. Hier ist also eine ordentliche Portion Geduld gefragt, bis ihr den Erstschmuck gegen das eigentlich geplante Piercingmodell eurer Wahl auswechseln könnt.

Wie schmerzhaft ist das Snug-Piercing?

Das Manko an diesem tollen Trend: Der Stich durch das Knorpelgewebe ist sehr schmerzhaft – dessen solltet ihr euch also unbedingt bewusst sein. Auch Entzündungen können nie vollkommen ausgeschlossen werden.​ Sollte sich das Ohr entzünden, dann fragt in jedem Fall euren Piercer oder den Hausarzt um Rat.

Wie viel kostet das Snug-Piercing?

Die Kosten für ein Snug-Piercing hängen von eurem Piercingstudio ab und können daher sehr unterschiedlich ausfallen. Daher solltet ihr diesen Punkt auf jeden Fall mit dem Piercer abklären, bevor es ans Stechen geht. Der Preis für dieses Ohrpiercing liegt in der Regel zwischen 40 bis 80 Euro. Der Erstschmuck und Pflegemittel sind meist im Preis enthalten.

Snug-Piercing: So pflegst du dein Ohrpiercing richtig!

Damit euer Snug-Pericing möglichst schnell heilt, solltet ihr nach dem Piercen folgende Dinge beachten:

  • Ganz wichtig: Finger weg! Häufig neigen wir dazu, das Piercing anzufassen oder daran herumzuspielen. Das solltet ihr in den ersten Wochen aber möglichst vermeiden, vor allem wegen der Infektionsgefahr.

  • Dreimal täglich könnt ihr das Piercing mit Desinfektionsmittel einsprühen, um die Stelle so sauber, wie möglich zu halten.

  • Auf Schwimmbad-, Solarium- und Sauna-Besuche solltet ihr in den ersten zwei Wochen verzichten.

  • Beim Schlafen am besten nicht auf das Piercing legen (das ist anfangs meist sowieso zu schmerzhaft). Für die Nacht könnt ihr ein Plaster großflächig und locker über das Ohr kleben, damit die frische Einstichstelle etwas geschützt ist.

  • Eventuell entstehende Krusten könnt ihr mit lauwarmem Kamillenwasser reinigen und anschließend mit Wunddesinfektionslösung desinfizieren.

  • Bitte das Piercing auf keinen Fall herausnehmen.

So sieht das Snug-Piercing aus

Schaut man sich die vielen Bilder gelungener Snug-Piercings auf Instagram an, müssen auch wir gestehen, dass die dezenten Stecker und kleinen Ringe ein umwerfender Blickfang sein können.

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