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Deep Work: So funktioniert das 5-Elemente-Workout

Christina Cascino
von Christina Cascino Veröffentlicht am 22. März 2018
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Auf der Suche nach einem neuen Workout? Wie wäre es mit Deep Work? Das Powerprogramm bringt euch nicht nur zum Schwitzen, sondern befreit euch gleichzeitig vom Alltagsstress.

Sich so richtig auspowern und gleichzeitig dabei entspannen? Ja, das geht! Deep Work nennt sich das Powerprogramm, bei dem man zwischen Cardio- und Entspannungsübungen wechselt und so seine Tiefenmuskulatur trainiert.

Was ist Deep Work?

Deep Work heißt Übersetzt "tiefe Arbeit" und wurde von Robert Steinbacher entwickelt. Mit tiefer Arbeit sind die tiefliegenden Muskeln gemeint, die bei diesem Workout so richtig beansprucht werden. Inspiriert von Ying und Yang beruht das Programm auf den fünf Elementen Erde, Holz, Feuer, Metall und Wasser. Wer glaubt, dass er einen typischen Bauch-Beine-Po-Kurs besucht, der irrt. Zwar werden die Problemzonen auch bei Deep Work trainiert, aber eben anders. Das fängt damit an, dass man barfuß trainiert und geht damit weiter, dass man beim Deep Work rapide zwischen An- und Entspannung wechselt.

Die verschiedenen Phasen des Deep Work-Trainings

Eine Stunde Deep Work ist in sieben verschiedene Phasen unterteilt. Jede Phase basiert auf einem Element, sodass man am Ende der Stunde zwar vollkommen fertig, aber trotzdem energiegeladen ist. Trainiert wird gemeinsam in der Gruppe. Alles, was man dafür braucht, ist eine gewöhnliche Yogamatte. Zu Beginn wird die Muskulatur gedehnt und intensiv ein- und ausgeatmet. Im Anschluss folgen schnelle High-Intensity-Übungen, wie beispielsweise Mountain Climbers oder Burpees. Die Übungen kurbeln den Stoffwechsel an und bringen die Fettverbrennung auf Hochtouren. Nach einer intensiven Übung folgt eine Entspannungsübung zum Durchatmen.

Deep Work Phase 1: Ankommen
Die Teilnehmer entspannen, führen einfache Atemübungen durch, um vom Alltag abzuschalten.

Deep Work Phase 2: Ausdehnen
Eine Art Warm-up, in der die Muskeln abwechselnd angespannt und entspannt werden.

Deep Work Phase 3: Running
Spätestens jetzt wird einem warm. Man geht in die Liegestützposition und zieht abwechselnd die Knie nach vorn. Running auf der Stelle.

Deep Work Phase 4: Schwungphase 1
Intervalltraining, bei dem der Kreislauf richtig in Schwung kommt. Kraft und Entspannung wechseln sich ab.

Deep Work Phase 5: Schwungphase 2
Ausdauerübungen fürs Herz-Kreislauf-System wechseln sich mit funktionellen Übungen für die Kraft ab.

Deep Work Phase 6: Sprints
Sprints auf der Stelle, die zum Ende noch mal alles aus den Teilnehmern rausholen.

Deep Work Phase 7: Ruhephase
Atemübungen

Healthy mind, healthy body🙏🏾 #jojalife

Ein Beitrag geteilt von JoJa (@joja) am Sep 6, 2017 um 9:50 PDT

Die Deep Work Übungen sind simpel und sowohl für Anfänger als auch für erfahrene Sportler zu bewältigen. Toll ist, dass jeder sein eigenes Tempo und die Intensität bestimmen kann. So folgt man zwar einem anderen Rhythmus als die übrigen Teilnehmer, wird aber von der Musik mitgerissen und geht an seine persönlichen Grenzen. Und das Beste: In einer Stunde Deep Work können bis zu 600 kcal verbrannt werden.

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