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Blätter & Blumen pressen: 4 Methoden mit Erfolgsgarantie

von Justin Amaral Erstellt am 17. Februar 2020
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Blätter & Blumen pressen: 4 Methoden mit Erfolgsgarantie© Getty Images

Blumen pressen mit einem Bügeleisen oder in der Mikrowelle? Hier kommen die besten Tipps und Tricks, um frische Blumen und Blätter effektiv zu trocknen.

Gepresste Blumen sind ein absoluter Hingucker. Die Trockenblüten sind kinderleicht herzustellen und verleihen jedem DIY-Projekt das gewisse Etwas. Von Grußkarten und Einladungen bis hin zu aufwendigen Geschenkverpackungen – mit flach getrockneten Blüten und Blättern könnt ihr richtig kreativ werden.

Wir verraten euch, wie ihr Blumen und Blätter richtig pressen könnt. Egal, ob mit einer selbstgebauten Blumenpresse, einem Buch, einem Bügeleisen oder in der Mikrowelle – hier findet ihr wertvolle Tipps und Tricks rund um das Thema 'Pflanzen pressen'.

Am Ende des Artikels findet ihr kreative Deko- und Geschenk-Ideen für eure gepressten Blüten und Blätter. Hier könnt ihr euch selbst davon überzeugen, dass Blätter und Blumen pressen nicht nur etwas für Kinder in der Grundschule ist.

Welche Blumen lassen sich gut pressen?

Allgemein gilt: Je weniger Feuchtigkeit die frischen Blumen bei der Ernte enthalten, umso besser lassen sie sich pressen. Von Natur aus dicke und fleischige Pflanzen wie Rosen oder Begonien können dagegen schneller schimmeln.

Außerdem solltet ihr auf die Farbbeständigkeit der Blume achten. Einige Blüten verlieren während des Trocknens ihre Farbe und werden braun.

Ohne Farbverlust könnt ihr diese Blumen pressen:

  • Mohn
  • Lavendel
  • Geranien
  • Veilchen
  • Margeriten
  • Schleierkraut
  • Holunderblüten
  • Rittersporn
  • Kornblume
  • Gänseblümchen
  • Stiefmütterchen
  • Schmuckkörbchen
  • Quirlblättriges
  • Mädchenauge
  • Heidekraut
  • Wilde Möhre

Profi-Tipp: Die beste Zeit zum Pflücken von Wildblumen aus eurem Garten ist am Morgen, nachdem der Tau getrocknet ist.

Blumen pressen: Die richtige Vorbereitung der Blumen

Um den Farbverlust der Blüten zu verhindern, solltet ihr die frischen Blumen so schnell wie möglich trocknen. Hierbei spielt die richtige Vorbereitung der Pflanzen eine wichtige Rolle. Für ein farbenfrohes Ergebnis folgt ihr einfach diesen fünf Schritten:

1. Taucht die Blumenstängel nach dem Pflücken sofort in Wasser. Anschließend die Stielenden mit einem sauberen, scharfen Messer oder einer Schere frisch anschneiden – und zwar in einem flachen Winkel.

2. Stellt die Blüten in eine saubere Vase mit Wasser und einem Teelöffel Zucker. Entfernt tiefhängende oder kaputte Blätter.

3. Lasst die Blumen für einige Stunden an einem kühlen, belüfteten Ort stehen. Vermeidet dabei direkte Sonneneinstrahlung.

4. Nehmt eure Blumen aus der Vase und trocknet die Stiele gründlich ab. So vermeidet ihr die Bildung von Schimmel. Danach solltet ihr die Blüten sofort pressen.

5. Wenn ihr dicke Blumen wie Rosen pressen wollt, dann solltet ihr diese mit einer Schere oder einem Messer in der Mitte zerteilen. Vorsicht: Das braucht viel Übung und birgt eine große Verletzungsgefahr. Eine gute Alternative ist es beispielsweise nur die Rosenblätter zu pressen.

Auch schön: Serviettentechnik: Coole Upcycling-Ideen für eure Möbel & Deko

Blumen pressen: Welches Papier eignet sich?

Um frische Blumen zu pressen, verwendet ihr am besten:

  • Druckerpapier
  • Flachkarton
  • Wellpappe
  • Löschpapier
  • Zeitungspapier
  • glatte Kaffeefilter

Achtung: Strukturiertes Küchenpapier oder geknickte Pappe eignen sich nicht zum Pressen, da sie Abdrücke auf euren Blütenblättern hinterlassen können. Auch von Wachspapier solltet ihr die Finger lassen, da es die Feuchtigkeit nicht entweichen lässt.

Blumen richtig pressen: 4 einfache Methoden

Neben einer klassischen Pflanzenpresse aus Holz (hier bei Amazon kaufen)*, gibt es auch einige DIY-Optionen zum Pressen von Blumen und Blättern. Experimentiert am besten mit den verschiedenen Methoden, um die beste Technik für euch zu finden.

Methode 1: Blumen pressen mit Blumenpresse

Eine Pflanzenpresse könnt ihr euch schnell mit ein paar Schrauben und Holz- oder Pappresten selber bauen. Wie das geht, erfahrt ihr in dieser Bauanleitung.

Das braucht ihr, um eine Pflanzenpresse herzustellen:

  • Sperrholz-Rest für 2 gleich große Rechtecke (Dicke: etwa 8 mm)
  • Bohrmaschine mit Holzbohrer, etwa 1–2 mm dicker als die verwendeten Schrauben
  • lange Schrauben, 8–10 mm dick
  • 4 zu den Schrauben passende Flügelmuttern
  • 8 zu den Schrauben passende Unterlegscheiben
  • Schleifklotz und Schleifpapier
  • Klarlack oder Bienenwachslasur
  • Wellpappe (aus Versandkartons)
  • gute Schere

Blumenpresse basteln: Schritt-für-Schritt-Anleitung

1. Zwei 20 x 25 cm große Rechtecke aus Sperrholz zurechtsägen. Tipp: Baumärkte haben oft Holzreste bei ihrer Zusäg-Abteilung und sägen meist auch kostenlos zu.

2. Mit einem Lineal die Bohrlöcher so präzise wie möglich ausmessen und anzeichnen. Dabei sollte genügend Abstand zum Rand eingehalten werden, sonst könnte sich das Holz später spalten.

3. Mit einem Holzbohrer in jede Ecke beider Bretter ein Loch bohren. Vorsicht: Achtet darauf, dass die Löcher beim Stapeln wirklich übereinander liegen.

4. Mit 180er Schleifpapier Löcher, Kanten und Oberflächen schön glatt schleifen.

5. Sperrholzplatten mit Klarlack oder Bienenwachslasur versiegeln. Über Nacht trocknen lassen.

6. Wellpappe zurechtschneiden. Jedes Pappstück sollte dabei genau die gleichen Seitenlängen wie eure Holzplatten haben. Insgesamt werden fünf bis acht Pappscheiben benötigt.

7. Die Ecken der Papp-Rechtecke so weit abschneiden, dass sie mit wenig Luft zwischen die Bohrlöcher der Blumenpresse passen.

Zusammensetzung und Anwendung eurer Blumenpresse:

1. Schiebt die vier langen Schrauben mit Unterlegscheibe von unten in eine der vorbereiteten Holzplatten. Anschließend könnt ihr zwischen die Schrauben die erste Pappschicht legen. Jetzt ist eure Pflanzenpresse bereit für die erste Schicht Blüten oder Blätter.

Pro-Tipp: Achtet darauf, dass sich eure Blüten beim Trocknen nicht berühren. Sonst kleben eure Blumen aneinander fest und können anschließend nicht mehr getrennt werden.

2. Schichtet abwechselnd Wellpappe und Blüten, bis ihr alle Pappstücke verbraucht habt. Versucht euren Stapel dabei so gerade wie möglich zu bauen. Die oberste Schicht sollte immer aus einer Pappschicht bestehen.

3. Zum Schluss steckt ihr die zweite Holzplatte auf eure vier Schrauben. Bevor ihr die Flügelmuttern auf eure Schrauben dreht, solltet ihr auch hier jeweils eine Unterlegscheibe einlegen. Jetzt müsst ihr eure Blumenpresse nur noch festziehen.

Pro-Tipp: Um die Pflanzenpresse besonders kräftig zu verschließen, könnt ihr euch einfach eine Zange zu Hilfe nehmen. Mit ihr lassen sich die Flügelmuttern kinderleicht festziehen. Passt aber auf, dass euch dabei nicht das Holz bricht.

Blumen pressen: Wie lange dauert die Trocknung in der Presse?

Ihr solltet eure Blüten 1–2 Wochen in Ruhe trocknen lassen. Fühlen sich die Trockenblumen wie feines Seidenpapier an, sind sie fertig. Brauchen eure Blüten noch etwas Zeit? Spannt sie einfach wieder in die Blumenpresse und wartet eine weitere Woche.

Mit der Zeit bekommt ihr ein Gefühl dafür, wie lange eure Pflanzen gepresst werden müssen. Die Dauer variiert je nach Dicke, Größe und Beschaffenheit der Blumen. Übrigens: Blätter zu pressen geht oft schneller. Hier beträgt die durchschnittliche Trocknungszeit lediglich fünf Tage.

Pro-Tipp: An einem warmen Ort könnt ihr eure Blätter und Blumen schneller pressen und das Trocknen beschleunigen. Stellt eure Blumenpresse dafür einfach auf die Heizung oder in direktes Sonnenlicht.

Mehr Flower-Power im Video: So bastelt ihr eine Blumenkrone

Video von Aischa Butt

Methode 2: Blumen mit einem Buch pressen

Die wohl einfachste Methode zum Pressen von Blumen erfordert keine spezielle Ausrüstung. Ihr braucht nur etwas saugfähiges Papier und schwere Bücher.

Pro-Tipp: Blütenblätter, Stiele und Blätter können die Buchseiten verfärben. Außerdem führt die abgegebene Feuchtigkeit der gepressten Pflanzen häufig zu gewelltem Papier. Verwendet daher ausschließlich Bücher, die euch nicht allzu wichtig sind. Telefon- und Wörterbücher eignen sich beispielsweise perfekt zum Blumen pressen.

Blumen pressen mit Büchern: Alle Schritte im Überblick

Blätter und Co. in Büchern zu pressen, erinnert stark an das Prinzip der Blumenpresse. Noch nie war das Trocknen von Pflanzen so einfach.

1. Steckt ein Blatt Papier mittig in euer Buch und legt eine frische Blume darauf ab. Der Kopf der Blüte sollte dabei nach unten zeigen. Bedeckt die Blume anschließend mit einem weiteren Blatt Papier. Statt zwei Papierblättern könnt ihr auch ein großes Blatt Papier knicken. Jetzt schließt ihr das Buch vorsichtig.

Pro-Tipp: Abhängig von der Größe des Buches könnt ihr auch mehrere Blumen gleichzeitig pressen. Stellt dafür aber sicher, dass die Feuchtigkeit von einer Blume nicht an eine andere abgegeben wird. Die Blüten dürfen sich nicht berühren.

2. Verwendet weitere Bücher oder einen Ziegelstein, um das Buch zusätzlich zu beschweren. So werden eure Blumen optimal gepresst.

Achtung: Sobald ihr das Buch geschlossen habt, solltet ihr es nicht mehr öffnen. Lasst euch für die Anordnung der Blumen also genügend Zeit.

3. Wechselt alle paar Tage das Papier, bis eure Blüten durchgetrocknet sind.

Pro-Tipp: Vollständig getrocknete Blumen sind sehr empfindlich. Verwendet am besten eine Pinzette, um die Blüten aus dem Buch zu lösen.

Wie lange dauert es, Blumen in einem Buch zu pressen?

Ähnlich wie bei einer Blumenpresse dauert die Pressung in einem Buch etwa zwei Wochen. Auch hier hat die Dicke, Größe und Beschaffenheit eurer Pflanzen einen großen Einfluss auf die Trockendauer. Warme, trockene Heizungsluft kann den Prozess beschleunigen.

Wichtig: Verarbeitet die Blüten, Blätter und Gräser erst weiter, wenn sie vollständig getrocknet sind. Im schlimmsten Fall könnten eure Pflanzen sonst irgendwann anfangen zu schimmeln.

Methode 3: Blumen pressen in der Mikrowelle

Auch Blumenpressen für die Mikrowelle könnt ihr problemlos selber bauen. Verwendet dafür einfach zwei Keramikfliesen und mehrere dicke Gummibänder, die die Fliesen zusammenzuhalten.

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Blumen pressen in der Mikrowelle: Schritt-für-Schritt-Anleitung

Wenn ihr eine hausgemachte Mikrowellen-Presse aus Keramikfliesen verwenden möchtet, solltet ihr wie folgt vorgehen.

1. Kleidet die inneren Seiten der beiden Fliesen jeweils mit einem Stück Pappe oder Küchenpapier aus. Legt die Blumen anschließend in die Mitte. Jetzt könnt ihr alles übereinander stapeln.

2. Achtet darauf, dass die Keramikfliesen parallel übereinander liegen. Zu guter Letzt spannt ihr zwei bis vier straffe Gummibänder um eure selbstgemachte Blumenpresse, um alles zu fixieren.

2. Schaltet eure Mikrowelle bei niedrigster Temperatur ein. Durch zu starke Hitze verlieren eure Blumen ihre Farbe und werden braun. Nach 30–60 Sekunden solltet ihr eure Konstruktion wieder aus der Mikrowelle nehmen.

Vorsicht: Die Presse wird extrem heiß! Lasst zwischen den einzelnen Heizzyklen alles abkühlen, bevor ihr die Mikrowelle wieder einschaltet.

Pro-Tipp: Wenn ihr mehrere Keramikpressen verwendet, könnt ihr eine Menge Zeit sparen. Während eine Blumenpresse abkühlt, kann eine andere in der Mikrowelle bereits wieder ihre Runden drehen.

3. Wenn die Blumen trocken sind, solltet ihr die Blüten am besten noch mit der Buchmethode oder einer Blumenpresse richtig durchtrocknen. Aber keine Sorge: Nach zwei Tagen sind eure Trockenblumen dann auch schon bereit, verbastelt zu werden.

Übrigens: Anstelle der Keramikfliesen kann man auch ein Buch verwenden, um Blumen in der Mikrowelle zu pressen. Dafür darf sich aber kein Metall in der Bindung des Buches verstecken. Lasst das Buch nicht länger als eine Minute am Stück in die Mikrowelle und nach jedem Durchgang gut auskühlen.

Methode 4: Blumen pressen mit dem Bügeleisen

Das Bügeln von Blumen ist eine weitere Möglichkeit, den Trocknungsprozess zu beschleunigen und zählt mit Abstand zu den schnellsten Methode von allen. Alles, was ihr dafür benötigt, ist ein Bügeleisen, ein Bügelbrett und saugfähiges Papier.

Gut zu wissen: Theoretisch könntet ihr eure Blumen auch auf einer Matratze bügeln. Auf einem Bügelbrett lässt sich jedoch mehr Druck erzeugen und eure Blumen flacher trocknen.

Blumen pressen mit einem Bügeleisen: Schritt-für-Schritt-Anleitung

Wenn ihr nicht 1–2 Wochen auf eure Trockenblumen warten möchtet, dann ist die Bügeleisen-Pressung genau das Richtige für euch. Wie bei allen Methoden zum Pressen von Blumen gibt es auch hier ein paar Dinge, die ihr beachten solltet.

1. Legt die Blüten zwischen zwei Papierstücke und drückt sie mit einem schweren Buch flach. So können sie später einfacher gebügelt werden. Blätter und Gräser könnt ihr sofort mit dem Bügeleisen pressen.

2. Erhitzt das Bügeleisen auf kleinster Stufe. Drückt anschließend für 10–15 Sekunden auf das obere Blatt Papier. Dabei müsst ihr keine Gleitbewegung wie beim Bügeln eines Hemdes ausführen. Haltet das Bügeleisen einfach still.

Pro-Tipp: Stellt sicher, dass sich kein Wasser im Bügeleisen befindet. Es wäre natürlich kontraproduktiv, den Blumen während des Pressens Feuchtigkeit hinzuzufügen.

3. Wartet, bis das Papier abgekühlt ist, bevor ihr den Vorgang wiederholt. Hebt das Papier vorsichtig an, um zu prüfen, ob die Blume bereits getrocknet ist.

Blumen pressen: Die 3 schönsten Deko-Ideen

Gepresste Blumen, Blätter und Gräser eignen sich hervorragend zum Basteln. Wir haben für euch unsere liebsten DIY-Ideen zusammengetragen. Lasst eurer kreativen Ader freien Lauf.

1. Deko-Idee: Gepresste Blumen im Glasrahmen

Trend-Alarm: Eingerahmt in einem gläsernen Bilderrahmen (Glasrahmen hier bei Amazon shoppen)* werden eure gepressten Blüten und Blätter zu einem absoluten Deko-Highlight. Auch eine tolle Geschenkidee für eine einrichtungsverliebte Freundin.

Bilderrahmen mit gepressten Blumen selber machen:

1. Sucht euch für euren Glasrahmen nur die schönsten und buntesten Trockenblumen aus. Spielt mit verschiedenen Größen und Texturen. Lasst euch für die perfekte Anordnung genügend Zeit.

2. Damit eure getrockneten Blüten beim Aufhängen oder Hinstellen nicht verrutschen, könnt ihr sie mit doppelseitigem Klebeband fixieren. So hält euer Design bombenfest.

Pro-Tipp: Am besten platziert ihr euren fertigen Rahmen an einem Fenster. Dort kann das Tageslicht nämlich durch eure gepressten Blüten scheinen und bringt dabei die Farben so richtig zum Strahlen.

2. Deko-Idee: Kerze mit gepressten Blumen und Blättern

Von Kerzen könnt ihr nie genug haben? Dann ist diese DIY-Idee genau das Richtige für euch. Mit Hilfe eurer getrockneten Blüten könnt ihr eine schlichte Kerze in ein atemberaubendes, florales Kunstobjekt verwandeln.

Das braucht ihr für die DIY-Kerze:

  • dicke Stumpenkerze
  • gepresste Blüten oder Blätter
  • Teelicht
  • Pinsel
  • Pinzette

Blumen-Kerzen einfach selbermachen:

1.
Zündet ein Teelicht an und wartet bis das Wachs geschmolzen ist. Mit einer Pinzette könnt ihr jetzt eure erste gepresste Blüte auf dem Wachs der Stumpenkerze arrangieren.

2. Mit einem flachen Pinsel könnt ihr eure gepresste Blume jetzt an eurer Stumpenkerze festkleben. Benutzt dafür das geschmolzene Wachs des Teelichts als Klebstoff. Geht in kleinen Schritten vor, bis die ganze Blüten von einer dünnen Wachsschicht bedeckt ist.

Tipp: Pustet auf das flüssige Wachs, um es schneller wieder zu trocknen.

3. Wiederholt diese Schritte, bis die ganze Kerze bedeckt ist. Achtet darauf, dass beim Abbrennen keine Blütenteile in die Flamme geraten.

Lese-Tipp: Kerzen selber machen: So einfach geht's!

3. Deko-Idee: DIY-Karten mit gepressten Blumen

Egal, ob Grußkarten oder Einladungen zu eurer Hochzeit: Mit gepressten Blumen könnt ihr einzigartige Karten kreiieren. Wie ihr eure gepressten Blätter und Blüten am besten in Szene setzt, zeigen wir euch hier.

Blumen-Karten gepresste Blumen richtig kleben:

Nur mit der richtigen Klebe-Technik bleiben Trockenblüten auch wirklich auf eurer Karte haften. Taucht dafür einen Pinsel in etwas flüssigen Klebstoff und verteilt diesen gleichmäßig auf der Unterseite der Blumen.

Dabei solltet ihr jede Ecke eurer getrockneten Blumen erwischen. Achtet beim Aufkleben darauf, dass ihr die zerbrechlichen Trockenblumen nicht zerdrückt.

Pro-Tipp: Übertreibt es nicht mit dem Bastelkleber. Bei zu viel Klebstoff dauert die Trocknung enorm lange. Außerdem können hässliche Klebespuren sichtbar bleiben.

Weiterlesen: Pflegeleichte Zimmerpflanzen: Die überleben garantiert!

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