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Das Bangen vor dem großen "W": Das erwartet euch in den Wechseljahren

von Redaktion Veröffentlicht am 23. Mai 2017
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Von A bis Z: Die Wechseljahre im Überblick

Eines Tages bleibt sie einfach aus - die Periode. Nicht, weil man schwanger ist, sondern weil der Zeitpunkt gekommen ist, vor dem es jeder Frau graut: die Menopause. Zwar kann man mit Haartönungen und Make-up sein wahres Alter gut vertuschen, doch über die Wechseljahre kann man nicht hinwegtäuschen. Sie kommen und mit ihnen verändert sich einiges.

Beginn und Dauer der Wechseljahre

Manche Frauen trifft es schon mit Mitte 40, andere bleiben noch ein paar Jährchen von der Menopause verschont und zeigen erst mit Mitte 50 die ersten Symptome. Das Durchschnittsalter, in dem eine Frau in die Wechseljahre kommt, liegt bei 51 Jahren. Und dann dauert der Spuk gut zehn bis fünfzehn Jahre. Allerdings bedeutet das nicht, dass Frauen die ganze Zeit über unter Hitzewallungen und Stimmungsschwankungen leiden. Einen Großteil der Zeit haben die meisten Frauen kaum Symptome und merken so gut wie gar nichts.

Was passiert in den Wechseljahren?

Hormone steuern viele wichtige Vorgänge im Körper. Die Wechseljahre sind die Folge von hormonellen Veränderungen, die der Körper einer jeden Frau durchmacht. Mit Ende 40 wird in den Eierstöcken immer weniger Östrogen gebildet. Östrogen ist das weibliche Sexualhormon. Um die Östrogenbildung wieder anzuregen, produziert das Gehirn verstärkt Gonadotropine. Die Folge: Im Körper befinden sich plötzlich reichlich Gonadotropine und kaum Östrogen. Dieses hormonelle Ungleichgewicht bringt den Körper aus dem Takt und er reagiert mit verschiedenen Symptomen.

Typische Symptome für die Wechslejahre

Bin ich schon drin? Diese Frage stellen sich 40 plus Frauen, wenn es um das Thema Wechseljahre geht und ihnen öfter mal heiß ist. Hitzewallungen sind das wohl bekannteste Symptom der Wechseljahre - und wohl auch das lästigste.

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Leider sind Hitzewallungen nicht das einzige Problem, mit dem Frauen zu kämpfen haben. Welche Symptome man hat und in welchem Umfang, ist von Frau zu Frau sehr unterschiedlich. Die ersten Anzeichen sind Veränderungen der monatlichen Periode. Sie kommt unregelmäßiger, eventuell sogar ungewohnt heftig, wird dann schwächer, bis sie eines Tages ganz ausbleibt.

Diese Symptome sind außerdem typisch für die Wechseljahre:
> Hitzewallungen und Schweißausbrüche
> Herzrasen
> Schwindel
> Schlaflosigkeit
> verminderte Leistungsfähigkeit
> Nervosität und Depressionen
> Kopfschmerzen
> Scheidentrockenheit
> Lustlosigkeit
> unregelmäßiger Zyklus
> Gewichtszunahme
> Haarausfall

Welche Therapieformen gibt es?

Hitzewallungen kennen die meisten Frauen während der Wechseljahre, doch davon abgesehen, leiden die wenigsten an starken Beschwerden. Eine Hormontherapie kommt für viele deswegen nicht in Frage.

Sind die Beschwerden jedoch stark und eine echte Belastung für Körper und Seele, dann sollte man mit dem Arzt über eine Hormontherapie sprechen. Bei einer Hormontherapie werden Kombipräparate aus Östrogenen und Gestagenen gegeben, die die Beschwerden deutlich verbessern.

Aber: Nicht jede Frau darf eine Hormontherapie machen. Für Frauen, die unter starkem Bluthochdruck leiden, Lebererkrankungen oder Brust- oder Gebärmutterhalskrebs haben, kommt diese Therapie nicht in Frage. Zudem sollte berücksichtigt werden, dass das Risiko einer Krebserkrankung durch die Hormontherapie erhöht werden kann.

​Es gibt jedoch auch den umgekehrten Fall: Frauen, denen die Eierstöcke entfernt wurden oder bei denen die Wechseljahre ungewöhnlich früh, heißt vor dem 40. Lebensjahr einsetzen, wird eine Hormontherapie dringend empfohlen.

Natürliche Helfer für die Wechseljahre

Chemie, nein danke! Viele Frauen lehnen eine Hormontherapie ab, weil sie den Körper nicht zu sehr belasten wollen. Auf Hitzewallungen haben sie dennoch keine Lust. Zum Glück hat Mutter Natur einiges in petto, mit dem sie die geplagten Damen unterstützen kann.

So gibt es einige Pflanzen, die die typischen Wechseljahrsbeschwerden lindern können. Dazu gehören unter anderem Traubensilberkerze, Rhabarberwurzel oder Johanniskraut. Wie diese pflanzlichen Präparate wirken, ist von Frau zu Frau sehr unterschiedlich. Es gibt auch Globuli, die gegen Schwindel oder Hitzewallungen eingesetzt werden. Am besten, man lässt sich beraten und probiert dann aus, was hilft.

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