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Augenringe: Das hilft gegen die dunklen Schatten

Augenringe: Das hilft gegen die dunklen Schatten
Die Nacht war kurz, der Tag zuvor stressig und schon begrüßen sie uns am Morgen: Augenringe. Auch wenn wir krank sind, werden auf einmal dunkle Schatten sichtbar, wo sonst keine waren. Frauen mit besonders dünner Gesichtshaut haben aber auch rundum erholt mit Augenringen zu kämpfen. Was auch die Ursache für den optischen Makel sein mag: Abfinden müssen wir uns damit nicht. Wir erklären Ihnen, woher die Augenschatten kommen und wie Sie sie unsichtbar machen können.
Die Augenpartie: ein zartes Sensibelchen
Unsere Augen spiegeln unsere Persönlichkeit wider und sind der ausdrucksstärkste Teil unseres Gesichts. Die Haut um sie herum bildet den Rahmen für diesen Blickfang. Kein Wunder, dass wir sie am liebsten immer faltenfrei, frisch und strahlend hätten. Ungünstig ist da nur: Die Haut um die Augen herum ist viermal dünner als die restliche Gesichtshaut – gerade mal einen halben Millimeter dick. Außerdem fehlt ihr fast vollständig das Fettgewebe, das unsere Haut an anderen Stellen aufpolstert.
Die Folge: Unter der dünnen Oberfläche schimmern schnell die darunter liegenden Blutgefäße durch. Alles, was in der Haut an Prozessen abläuft, wird als erstes in der Augenregion sichtbar. Wer seinen Körper durch zu wenig Schlaf, Alkohol oder ungesunde Ernährung strapaziert, bekommt also die Quittung in Form von Augenringen.
Die gute Nachricht: Das Abstellen der Stress-Faktoren lässt auch die Augenringe nach einigen Tagen wieder verschwinden. Wollen die Schatten nicht weichen, sollte abgeklärt werden, ob eine Allergie oder eine Mangelerscheinung vorliegen. Sie können dies auschließen, leiden aber schon seit Sie denken können unter starken Augenschatten? Leider existiert noch kein Mittel, das angeborene Augenringe dauerhaft beseitigt. Zum Glück gibt es mittlerweile aber Hochleistungskosmetik, die sie optisch wegzaubert. Die Zauberformel lautet: Optimale Pflege plus Abdecken!
augenringe Wundermittel Concealer
Beim Thema Augenringe ist ein Täuschungsmanöver ausnahmsweise erlaubt: Mit Abdeckcremes, allen voran Concealer, lassen sich die dunklen Stellen bestens kaschieren. Wer Concealer richtig aufträgt, wird merken: Damit kann man zaubern! Im Nu lässt er uns wacher, frischer und ausgeruhter aussehen. Um den unterschiedlichen Hauttönen und -zuständen gerecht zu werden, gibt es ihn in einer Vielzahl von Farbtönen und unterschiedlichen Konsistenzen.
augenringe Grundsätzlich gilt: Pudrige Concealer decken Augenringe gut ab, wirken aber auch leicht austrocknend. Je jünger und glatter die Haut um die Augen, desto pudriger darf der Concealer ausfallen. Trockene Haut, die vielleicht schon leichte Fältchen aufweist, braucht dagegen eher Concealer mit cremiger Textur, denn er ist reichhaltiger. Reife Haut mit einigen Fältchen mehr bietet leider auch viel Potenzial, dass sich der Concealer in den feinen Linien setzt. Das betont unglücklicherweise die Fältchen noch mehr - ein Grund, warum Frauen über 40 häufig Concealer meiden.

Jenna Mennard, Global Colour Artist von Clinique, rät: „Ältere Frauen sollten sparsam mit Concealer umgehen. Am besten trägt man ihn in dünnen Schichten auf, um zu vermeiden, dass man zu viel davon verwendet.“ Nicola Weidemann, Make-up Artist aus Düsseldorf, empfiehlt bei reiferer Haut lichtreflektierende Concealer. Sie enthalten spezielle Pigmente, die das Licht gleichmäßig streuen. Das lässt die Haut strahlen und lenkt von kleinen Fältchen ab.

Was die Farbe betrifft: Mit ein bis zwei Nuancen heller als der natürliche Hautton liegen Sie richtig. Dann stellt sich der optische ‚Frische-Effekt‘ ein. Achten Sie auch darauf, ob Ihre Haut eher gelb- oder rotstichig ist und wählen Sie einen Concealer, der dazu passt. Tipp: Zum Testen der Farbe den Concealer am besten bei Tageslicht testen und ncht auf dem Handrücken, sondern tatsächlich im Gesicht!

So tragen Sie den Concealer auf

Pinsel, Applikator oder Finger? Womit Sie den Concealer auftragen, ist eigentlich egal. Wichtig ist, so Nicola Weidemann, eine gute Grundlage zu schaffen und ihn anschließend gut zu verblenden. „Der Concealer sollte unter dem Auge und bis in den Augeninnenwinkel aufgetragen und anschließend mit den Fingern leicht eingeklopft werden. Vorab muss die Haut unter dem Auge gut mit einer feuchtigkeitsspendenden Augencreme versorgt werden. Die Creme gut in die Haut einziehen lassen, sonst hält der Concealer später nicht."
Wäre da noch die Frage: „Concealer vor oder nach der Foundation auftragen?“
Jenna Mennards Empfehlung: „Tragen Sie erst die Foundation auf. Dann können Sie besser abschätzen, wie viel Concealer sie überhaupt noch brauchen. Eventuell kommen Sie dann mit viel weniger aus, als wenn die Foundation erst anschließend aufgetragen wird.“
Danach wird der Concealer mit etwas Puder fixiert - außer Sie haben ausgeprägte Augenfältchen: „Hier ist es besser, keinen Puder unter den Augen zu verwenden, sondern einfach öfter in den Spiegel zu schauen und gegebenenfalls Concealer nachzulegen", rät Nicola Weidemann.
augenringe
Bei starken Augenringen hilft Korrektor
Wer unter ganz starken Augenringen leidet, kann vor dem Concealer noch einen so genannten Korrektor anwenden. Mit diesen Spezialprodukten in unterschiedlichen Farben lassen sich ausgeprägte Schatten neutralisieren. „Bläuliche Augenringe können mit einem Korrektor in Rosa neutralisiert werden. Bei bräunlich-violetten Augenringen hilft ein Gelb- oder Orangeton. Kleine Rötungen oder rote Äderchen können mit Grün kaschiert werden“, empfiehlt Nicola Weidemann. Nach dem Korrektor wird dann der passende Concealer aufgetragen.
Auch wenn die Prozedur mit Concealer und eventuell sogar Korrektur aufwändig klingt: Das Ergebnis lohnt sich. Kein Wunder, dass viele Visagisten sagen: „Nie ohne meinen Concealer!“
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Veröffentlicht von
21.03.2012
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