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Entwicklung Baby: 6. Monat

von der Redaktion Veröffentlicht am 1. Januar 2016
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Das Baby ist jetzt 6 Monate alt

Die Gesundheit der Mutter

Um die Cellulite an den Körperstellen zu bekämpfen, die von der Schwangerschaft am stärksten betroffen waren (Hüften, Po, Schenkel), hilft gezielte Gymnastik.

Selbst wenn Sie Ihr Wohlfühlgewicht wieder erreicht haben, trägt ein regelmäßiges Training dazu bei, das Ergebnis zu verbessern und langfristig zu stabilisieren. Es genügt, wenn Sie sich dafür täglich 15-20 Minuten Zeit nehmen.

Folgende Übungen sorgen für einen straffen Bauch und eine schmale Taille:

1. Übung

- Grundposition: Mit allen Vieren auf dem Boden knien.
- Bewegung: Atmen Sie tief durch die Nase ein und blasen Sie dabei den Bauch auf.
Ziehen Sie Ihren Bauch dann beim Ausatmen so stark wie möglich ein. Halten Sie diesen „Hohlbauch“ 6 Sekunden lang und wiederholen Sie die Übung 6 Mal.
- Rhythmus: 4 Durchgänge. Zwischen jedem Durchgang 1 Min 30 Pause.

2. Übung

- Grundposition: Sie liegen auf dem Rücken, die Beine sind nach oben gestreckt, die Füße sind angezogen (die Fußsohle zeigt also nach oben).
- Legen Sie Ihre Hände unter die Po-Hälften, um die Lendenwirbelsäule zu entlasten.
- Bewegung: Spannen Sie Ihre Bauchmuskeln an und drücken Sie Ihre Füße mit der Sohle Richtung Decke. Der Po kann leicht angehoben werden, um die Bauchmuskeln besser anzuspannen.
- Gehen Sie langsam wieder zurück. Atmen Sie beim Strecken aus und beim Zurückgehen ein.
- Rhythmus: 2-3 Durchgänge mit je 15 Übungen.

3. Übung

- Grundposition: Sie stehen mit schulterbreit geöffneten Beinen aufrecht und kneifen die Po-Hälften zusammen, um den Rücken nicht zu belasten.
- Bewegung: Strecken Sie beide Arme über den Kopf, neigen Sie den Oberkörper leicht zur Seite ohne Ihre Atmung zu behindern und versuchen Sie dabei die Hüfte nicht zu bewegen.
- Halten Sie diese Position 15-20 Sekunden.
- Rhythmus: 3 Durchgänge pro Seite.

Baby's Entwicklung

Ihr Baby entdeckt seine Fähigkeit, Gegenstände zu beeinflussen und verbessert seine Bewegungskoordination.

Alle neuen Bewegungen faszinieren Ihr Kind (ein rollendes Spielzeugauto, eine bewegliche Puppe ...).

Ihr Baby befindet sich mitten in der Experimentierphase, da es dieselbe Bewegung ständig wiederholt (ein Objekt fallen lassen…).

Es beobachtet, welches Ergebnis sein Handeln auf einen Gegenstand hat und lernt, dass bestimmte Gesten immer denselben Effekt bewirken.

Was Ihr Kind jetzt schon alles kann

  • Es kann sich alleine hinsetzen (fast ohne Unterstützung).
  • Es versucht zu krabbeln oder sich auf dem Bauch fortzubewegen (robben).
  • Es kann sich selbstständig umdrehen.
  • Es steckt alles in den Mund (die Umgebung wird "oral" erkundet).
  • Es kann herzhaft lachen und will mit Ihnen spielen.
  • Es kann seine Hände immer besser kontrollieren.

Spielspaß


Geben Sie Ihrem Kind Spielsachen, die seine Koordinationsfähigkeit anregen. Machen Sie Ihr Kind mit neuen Geräuschen vertraut, indem Sie ihm bisher unbekannte Gegenstände in die Hand geben (Töpfe, Deckel …).

Das Fallen (lassen) bei Babys sehr beliebt. Reichen Sie Ihrem Kind einen kleinen Gegenstand, den es fallen lässt und unter Ihrem Beifall wieder aufhebt.

Baby's Gesundheit

Vielleicht haben Sie festgestellt, dass die ersten Milchzähne sprießen.

Die Schneidezähne kommen zuerst. Das Zahnwachstum bleibt nicht lange unentdeckt, denn Ihr Baby hat Schmerzen.

Sie können das Zahnfleisch mit den Fingern und einem speziellen Gel aus der Apotheke massieren, um die häufig stark geschwollene Stelle zu beruhigen.

Das beste Heilmittel ist ein Beißring, denn das Knabbern und Schnullern an Gegenständen lindert den Schmerz. Ein kalter Ring ist noch wirksamer, da die Kälte den Schmerz betäubt. Legen Sie den Beißring also in den Kühlschrank.

Falls Sie noch nicht mit dem Zufüttern begonnen haben, sollten Sie jetzt mit Ihrem Kinderarzt über eine geeignete Beikost sprechen.

Gut zu wissen
Ihr Liebling kennt mittlerweile seine Umgebung und die Personen, die sich um ihn kümmern.

Der vertrauten Welt steht plötzlich alles Unbekannte gegenüber. Ihr Kind misstraut nun Personen, die es nicht kennt.

Dieser neue Entwicklungsschritt wird als Fremdeln bezeichnet.

Sicherheit zu Hause

Ihr Baby bewegt sich viel. Doch selbst im Sitzen ist das Gleichgewicht noch nicht stabil. Manche Babys beginnen bereits zu krabbeln und möchten alles in den Mund stecken.

Spätestens jetzt sollten Sie im ganzen Haus für Sicherheit sorgen, damit Ihrem Kind nichts passieren kann!
Beugen Sie jeglichem Sturzrisiko vor und schützen Sie Ihr Kind vor potentiell gefährlichen Gegenständen.

Die Sicherheits-Checkliste:

1. Stellen Sie keine Möbel neben oder unter ein Fenster. Das Baby könnte schnell versuchen hinauf zu krabbeln.
Ein niedriges Fenster oder eine Balkontür kann mit einem Schutznetz oder einer maßgefertigten Plexiglasplatte geschützt werden. Ihr Baby ist sich der Gefahr nicht bewusst und wird schnell versuchen, sich aus Neugier dem Fenster zu nähern.

2. Installieren Sie eine Steckdosensicherung: Wenn der Stecker herausgezogen wird, verschließt sich die Steckdose automatisch.

3. Die Möbel sollten möglichst runde Ecken haben und nicht aus harten Materialien gefertigt sein (bei Metall besteht Verletzungsgefahr). Ecken oder scharfe Kanten können mit einem Plastikschutz versehen werden.

4. Verstecken Sie Kabel (z.B. bei Tischlampen oder Stereoanlagen), damit diese nicht in greibarer Kinderhöhe sind.

5. Bewahren Sie Putzmittel und Medikamente außer Reichweite auf, am besten in einem verschließbaren Schrank.

6. Lassen Sie Reinigungsmittel oder sonstige giftige Produkte niemals frei herumstehen, auch nicht in einem „verschlossenen Raum“.

7. Wenn die Tür kurzzeitig offen steht, kann Ihr Baby schnell hinein krabbeln.

8. Auch in puncto Sicherheit gibt es eine Früherziehung: Erklären Sie Ihrem Kind, dass es die Steckdosen nicht anlangen darf oder nicht an den Kabeln ziehen soll. Mit der Zeit wird es verstehen, was erlaubt ist und was nicht.

Beikost

Falls Sie mit dem Zufüttern begonnen haben, können Sie Ihrem Kind schrittweise mit neuen Geschmacksrichtungen vertraut machen.

Die Beikost-Fütterung beginnt mit Obstgläschen, püriertem Gemüse, klein gemixtem Fleisch oder Fisch sowie Babybrei (Grieß, Hafer, Reis …).

Am besten eigent sich Pastinake (Hammelmöhre). Sie ist süß, aber stößt den Kleinkindern nicht so sehr auf wie Karotte.

Immer pro Woche eine neue Geschmacksrichtung probieren (z. B. 1. Woche Pastinake, 2. Woche Karotte usf.).

So merken Sie auch schnell, ob Ihr Kind irgendwelche Allergien entwickelt.

Zucker- und fetthaltige Lebensmittel wie Schokolade oder Kekse sollten solange wie möglich vermieden werden.

U5: Baby-Vorsorgeuntersuchung im 6.-7. Monat

von der Redaktion

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