Home / Fashion & Beauty / Make-up & Pflege / Gesichtspflege: Das sind die 4 Must-haves für eine schöne Haut!

© iStock
Fashion & Beauty

Gesichtspflege: Das sind die 4 Must-haves für eine schöne Haut!

von der Redaktion Veröffentlicht am 28. Mai 2017
75 mal geteilt
A-
A+

Das Angebot an Kosmetik für die Gesichtspflege ist riesig und hält immer neue "Must-haves" bereit. Wir verraten, welche Produkte du WIRKLICH für eine strahlende Haut brauchst!

Schlechte Nachrichten für alle, deren Gesichtspflege-Routine aus nur einer Creme besteht: Schon ab Mitte 20 braucht die Haut mehr, um ihr Strahlen zu behalten. Beauty-Experten empfehlen genau vier Produkte, wenn es um die Gesichtspflege geht: Tagescreme, Nachtcreme, Serum und Augenpflege.

Das klingt nach viel, ist aber die schlichte Antwort darauf, dass sich die Bedürfnisse der Haut von Tag zu Nacht und in bestimmten Arealen des Gesichts unterscheiden.

Welche Gesichtspflege passt zu meiner Haut?

Der Hauttyp ist das wichtigste Kriterium bei der Wahl der richtigen Gesichtspflege. Ölige Haut braucht andere Produkte als trockene. Aber auch äußere Einflüsse wie das Wetter oder die Luftfeuchtigkeit spielen eine Rolle bei der Gesichtspflege: Bei Minusgraden im Winter verändert sich die Haut - sie wird fettarmer und verliert an Feuchtigkeit.

Im Sommer bringt die Hitze dagegen die Talgdrüsen in Fahrt und der Teint wird öliger. Gute Gesichtspflege muss auf diese Veränderungen reagieren, sprich: ein ölfreies Gel wandert in die Strandtasche, aber eine reichhaltige Creme in den Koffer Richtung Skiurlaub.

Gesichtspflege: Das sind die fantastischen Vier!

Um deine Haut optimal zu versorgen und ihre Spannkraft und ihr Strahlen zu erhalten, solltest du in folgende vier Gesichtspflege-Basics investieren:

1. Eine Tagescreme

Feuchtigkeit und Schutz sind die zwei wesentlichen Grundbedürfnisse der Haut - die Tagescreme erfüllt sie. Sie spendet der Gesichtshaut wichtige Feuchtigkeit, die sie braucht, um gut zu funktionieren und um frisch und prall auszusehen. Wie ein Blumenbeet verlieren die Zellen aber im Laufe des Tages Wasser. Die Tagescreme stärkt mit Ölen den hauteigenen Schutzfilm. So verhindert sie, dass die Verdunstung zu groß wird und die Haut austrocknet.

Hinzu sollten noch Antioxidantien und Vitamine kommen - sie bremsen frühe Falten aus und unterstützen die hauteigene Abwehr. Unverzichtbar ist außerdem ein Lichtschutzfaktor, der auch im Winter mindestens bei 15, besser noch bei 20 liegen sollte - Anti-Aging könnte nicht einfacher sein.

© Shiseido

2. Nachtcreme

Die Nachtcreme ist mehr als nur ein nettes Betthupferl für die Haut: Sie füllt ihre Feuchtigkeitsreserven auf und unterstützt mit speziellen Inhaltsstoffen ihrer Regeneration. Die läuft nämlich auf Hochtouren, während wir schlafen. Das Ergebnis ist ein sichtbar erholter Teint am Morgen.

© Clarins

Nachtcremes sind häufig etwas reichhaltiger als Tagescremes. Für ölige Haut gibt es fettärmere Produkte, die den Job genauso gut machen. Wer besonders öligen Teint hat, kann die Haut nachts auch nur mit einem speziellen Serum unterstützen, das ganz ohne Fette auskommt.

3. Augencreme

Gute Gesichtspflege berücksichtigt, dass das Gesicht aus unterschiedlichen Zonen, manchmal sogar unterschiedlichen Hauttypen besteht. Ein echter Spezialfall ist das Areal rund um die Augen. Hier ist die Haut extrem dünn und wird gleichzeitig durch Blinzeln oder Reiben stark strapaziert. Spätestens ab Ende 20 ist eine Augencreme darum keine Kür mehr, sondern Pflicht.

© Kiehl's

Ihre Inhaltsstoffe schützen die empfindliche Partie, vermeiden trockenheitsbedingte Knitterfältchen und halten das Risiko früher Mimikfalten ('Krähenfüße') gering. Augenpflege enthält außerdem spezielle Öle. Anders als die in der Tagescreme 'spreiten' sie nicht (so nennt man es, wenn sich Fett 'von selbst' auf der Haut verteilt). Fieses Brennen in den Augen ist also ausgeschlossen!

4. Serum

Seren sind mehr als ein kurzweiliger Beauty-Hype. In Seren stecken Wirkstoffe in konzentrierterer Form als in der Tages- oder Nachtpflege. Sie sind ein Pflegeextra, das der Haut dann besonders gut tut, wenn sie Stress, zu viel Sonne, einseitige Ernährung oder zu wenig Schlaf belasten.

© Vichy

Und mal ganz ehrlich: Irgendetwas davon ist immer gerade der Fall, oder? Darum empfehlen Kosmetikerinnen Frauen ab 30, ein Serum morgens und abends anzuwenden - jeweils vor der entsprechenden Creme. Seren allein reichen jedoch nicht, da sie keine Stoffe enthalten, die die Hautoberfläche schützen.

Gesichtspflege: Der richtige Mix macht's

Erst das Zusammenspiel aller vier Basis-Pflegeprodukte macht die ideale Gesichtspflege aus. Ein Mix aus unterschiedlichen Marken ist dabei ok, aber die Produkte eines Herstellers bzw. einer Pflegeserie sind aufeinander abgestimmt und ergänzen sich optimal. Dabei müssen es keine Premiumprodukte sein. Auch mit kleinem Beauty-Budget lässt sich die Haut wirksam pflegen. Gute Produkte zeichnen sich weniger durch den Preis, als durch folgende Kriterien aus:

  • sie enthalten gut verträgliche (evtl. allergiegetestete) Substanzen, die auf der Packung aufgelistet sind
  • sie duften nur leicht bzw. kommen im Idealfall ohne Duftstoffe aus
  • sie haben ein Verfallsdatum (das natürlich noch nicht überschritten wurde)
  • sie geben an, für welchen Hauttyp bzw. welches Hautbedürfnis sie geeignet sind
  • sie enthalten kaum Konservierungs- oder Farbstoffe sowie Emulgatoren

Noch mehr zum Thema Gesichtspflege findest du hier:

6 Pflegefehler, die jeder macht (und wie man sie vermeidet)

Ebenmäßiger Teint: So perfektionierst du deinen Hautton!

Feuchtigkeits-Boost: So haltet ihr eure Haut jung, frisch und strahlend

von der Redaktion 75 mal geteilt