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Dehnungsstreifen entfernen: Mit diesen 4 Methoden klappt's!

Sophia Karlsson
von Sophia Karlsson Veröffentlicht am 1. Februar 2019
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Was hilft wirklich gegen Dehnungsstreifen? Gibt es Tricks oder Beauty-Produkte, die tatsächlich Wunder bewirken können? Hier kommen 4 Methoden, mit denen ihr Dehnungsstreifen loswerden könnt.

Fast jede Frau ist vom Dehnungsstreifen betroffen. Trotzdem empfinden sie viele als störend. Doch wie kann man Dehnungsstreifen wirksam behandeln?

Von Zupfmassage und Microneedling bis zu Laserbehandlung und Ultraschall: Wir haben vier Mittel gegen Dehnungsstreifen genauer unter die Lupe genommen.

Wie entstehen Dehnungsstreifen?

Stellt euch die Haut wie ein Gummiband vor. Wenn das Gummiband zu schnell überdehnt wird und gleichzeitig seine Elastizität eingeschränkt ist, dann entstehen Risse. So ähnlich verhält es sich mit den Dehnungsstreifen.

Besonders wer unter einer Bindegewebsschwäche leidet, ist häufig nach einer Schwangerschaft oder starkem Gewichtsverlust von den Streifen und Narben betroffen. Vor allem an Bauch, Brust, Oberarmen, -schenkeln und Gesäß zeigen sich die Dehnungsstreifen, die nur schwer zu entfernen sind.

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1. Dehnungsstreifen mit Cremes loswerden

Wer nicht gleich zum Beauty-Doc laufen möchte, kann versuchen, seine Dehnungsstreifen mit regelmäßiger Pflege zu glätten.

Am besten eignen sich spezielle Cremes gegen Schwangerschafts- und Dehnungsstreifen. Diese Produkte sind meist sehr Vitamin E-haltig: Vitamin E ist unter anderem für die Reparaturmechanismen der Haut zuständig und trägt dazu bei, ihre Elastizität zu erhalten. Aber auch ein Narbenpflegeöl und die Einnahme von Zink können Dehnungsstreifen bekämpfen.

​Die Streifen werden durch die Behandlung zwar nicht vollständig entfernt, aber sie sollen zumindest farblich abgeschwächt werden.

Ein Körperöl zur Narbenbehandlung gibt es zum Beispiel von Bi-Oil. Hier könnt ihr das Öl für ca. 20 Euro bei Amazon bestellen.

Tipp: Wo steckt Zink drin? Das sind besonders zinkhaltige Lebensmittel!

2. Dehnungsstreifen lasern lassen

Die effektivste Methode, um Dehnungsstreifen zu entfernen, ist die Laserbehandlung. Der Laser erzeugt winzige Lichtblitze, die tief in die Haut eindringen und so die Aufbereitung von Kollagen anregen. Dadurch entsteht neues, gesundes Gewebe.

Nach der Laser-Behandlung können Rötungen und leichte Schwellungen entstehen, die ein bis zwei Tage brauchen, bis sie vollständig verschwunden sind.

3. Micro-Needling gegen Dehnungsstreifen

Bei dieser speziellen Behandlung kommen Nadeln zum Einsatz. Hört sich schmerzhaft an, aber die Behandlung verspricht, die lästigen Dehnungsstreifen erfolgreich zu entfernen. Eine Walze, die mit winzigen Nadeln besetzt ist, wird dabei über die Haut gerollt. Durch die kleinen Löcher in der Haut wird die Aufnahme von Wirkstoffen erleichtert, die der Hautregeneration dienen sollen.

4. Ultraschallbehandlung gegen Dehnungsstreifen

Eine sanftere Methode, um Dehnungsstreifen zu entfernen, ist die Ultraschallbehandlung. Durch Schwingungen entstehen Zwischenräume im Gewebe, die eine Aufnahme regenerativer Wirkstoffe erleichtern kann. Gleichzeitig kommt es durch die Stimulierung von Stoffwechselprozessen zu einer verbesserten Durchblutung.

Eine 20-minütige Behandlung kostet rund 30 Euro. Je nach Körperregion sind bis zu zehn Sitzungen nötig, um erste Erfolge zu erzielen.

Wie kann man Schwangerschaftsstreifen vorbeugen?

Gerade nach einer Schwangerschaft können rötliche und violette Streifen über den Bauch verlaufen: Die berühmten Schwangerschaftsstreifen.

Komplett werdet ihr diese spezielle Form von Dehnungsstreifen nicht entfernen können, aber eine Zupfmassage kann während der Schwangerschaft zur Vorbeugung beitragen und danach helfen, diese abzumildern. Für die Zupfmassage solltet ihr in ein hochwertiges Massageöl investieren, z.B. Mandel- oder Jojobaöl.

Hier erfahrt ihr mehr zum Thema Schwangerschaftsstreifen & Striae.

Anleitung zur Zupfmassage

  • 1. Schritt: Massageöl in die Hände geben und durch Reibung erwärmen.
  • 2. Schritt: Wenn das Öl eine angenehme Temperatur erreicht hat, auf den Bauch von außen nach innen sanft einmassieren.
  • 3. Schritt: Nun mit Daumen und Zeigefinger kleine Hautrollen nehmen und zupfen, als würdet ihr euch leicht kneifen. Zupft dabei von der Bauchaußenseite in Richtung Bauchnabel.

Wichtig: Den Bereich des Schambeins solltet ihr auslassen, um die Gebärmutter nicht zu reizen.

Ein gut verträgliches Massageöl gibt es zum Beispiel von Weleda. Hier findet ihr das Produkt für ca. 9 Euro bei Amazon.

Noch mehr Tipps für eine straffe Haut findet ihr hier:

Schwaches Bindegewebe stärken: So haben Dellen keine Chance

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