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Diese Saftdiät hat es in sich: 10 Saft-Rezepte zum Entschlacken

von der Redaktion Veröffentlicht am 27. April 2018
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Obst und Gemüse sind gesund. Den Körper regelmäßig von belastenden Giftstoffen befreien ebenso. Was liegt da näher als eine schnelle Saftdiät, um den Körper zu entschlacken und wieder so richtig in Schwung zu bringen?

In Obst und Gemüse stecken wertvolle Vitamine, Mineral- und Pflanzenstoffe, die den Stoffwechsel anregen. Wenn du frisch gepressten Saft, sowie Obst- und Gemüse in allen Varianten liebst, dann ist die Saftdiät perfekt für dich! Zudem ist es total einfach, zwischendurch einen Safttag einzulegen und in den normalen Tagesablauf einzubauen.

Morgens Saft, mittags Saft, abends Saft... Zugegeben, das klingt nicht sehr verlockend. Wer träumt schon davon, über den ganzen Tag verteilt nur flüssige Nahrung zu sich zu nehmen? Dabei hilft es schon, die richtigen Saft-Rezepte zu kennen, um den Entschlackungstag vielseitig zu gestalten. Denn frisch gepresste Obst- und Gemüsesäfte können unheimlich lecker sein. Und wenn man diese dann noch mit ein paar entschlackenden Tee- und Smoothie-Varianten kombiniert steht der flüssigen Entgiftungskur nichts mehr im Weg!

Achtung: Ihr solltet es mit der Saftdiät jedoch nicht übertreiben und maximal zwei Entschlackungstage hintereinander einlegen, damit euer Stoffwechsel nicht auf Sparflamme herunterfährt. Steigt nach eurem Entschlackungstag mit leichter und gesunder Kost wieder ein und ernährt euch auch weiterhin ausgewogen.

Von Apfel bis Zitrone, Petersilie bis Rote Bete: Diese 10 Saft-Rezepte sind ideal zum Entschlacken!

1. Zitronensaft am morgen

Die Zitrone ist ein absoluter Alleskönner. Sie enthält zahlreiche Nährstoffe wie lösliche Fasern, Calcium, Vitamin C und andere Antioxidantien. Letztere unterstützen den Entgiftungsprozess in unserem Körper und helfen nebenbei den Alterungsprozess zu verlangsamen.

Zitronensaft regt auch die Produktion von Gallensaft an, was sich indirekt positiv auf die Leberfunktion auswirkt und verdauungsfördernd wirkt. Nicht zuletzt hat die Zitrone einen positiven Einfluss auf den glykämischen Index und die Fettverbrennung. Also nichts wie ran an den sauren Spaß!

Zitronensaft selber machen:

Einfach jeden morgen eine Zitrone pressen und mit etwas lauwarmem Wasser vermischen. Kaltes Wasser bitte vermeiden, um die Gedärme zu schonen!
Tipp: Den Zitronensaft mindestens 10 Minuten vor dem Frühstück trinken, damit er seine Wirkung tun kann!

2. Zitronenlimonade für den Tag

Um die positive Wirkung der Zitrone noch etwas zu verlängern bereiten wir für tagsüber eine ungezuckerte Zitronenlimonade zu. Diese regt, ohne Kalorienzufuhr, zusätzlich die Produktion von Speichel an, der mit seinen stärkespaltenden Enzymen eine wesentliche Rolle für die Verdauung spielt.

Zitronenlimonade selber machen:

Einfach Wasser und die Scheiben einer unbehandelte Zitrone sowie ein paar Minzblätter und frischen Ingwer in einen Getränkespender (z.B. Mason Jar) oder einen großen Wasserkrug geben. An dieser hausgemachten Limonade können wir den ganzen Tag über genüsslich nippen, wann immer uns danach ist.
Kleiner Tipp: Bitte sparsam mit den Eiswürfeln umgehen, da diese die Verdauung hemmen.

Jetzt lesen: Limonade selbst machen: Das sind die 4 leckersten Rezepte

3. Apfel-Petersilie Smoothie

Dass Äpfel gesund sind und mit ihren Ballaststoffen die Verdauung fördern ist bekannt. Und gemixt mit der Vitamin C-reichen Petersilie ergeben sie einen ebenso leckeren wie gesunden Detox-Smoothie.

Einen Apfel-Petersilie Smoothie selber machen:

Für unseren Apfel-Petersilie-Drink verwenden wir am besten Bio-Äpfel: So können wir die Schale mit mixen, denn diese enthält die meisten Vitamine (die Schale von Äpfeln aus dem herkömmlichen Anbau steckt meist voller Pestizide).
Einfach ein paar Bio-Äpfel mit einem Dutzend Stängeln Petersilie mixen! Je nach Geschmack kann man etwas Gurke dazu geben oder die Petersilie durch ein paar Spinatblätter ersetzen.

4. Gemüse-Saft (oder Brühe)

Es musst nicht immer Obst sein! Zahlreiche Gemüsesorten haben ebenfalls eine entschlackende Wirkung und eignen sich bestens für ein Detox-Getränk, egal ob als Saft oder als Brühe.

Meinen Gemüsesaft selber machen:

Ganz einfach etwas Lauch, Zwiebeln, grünes Gemüse, Karotten, ein Stück Ingwer sowie etwas Thymian und ein paar Gewürze in einem Topf erhitzen, aber nicht zum Kochen zu bringen. Und schon ist die Gemüsebrühe fertig.

Tipp: Wer die Gemüsebrühe in einen Smoothie verwandeln möchte, kann einfach etwas Sellerie, Gurke, Karotte und Apfel dazu mixen!

5. Rote Bete Smoothie

Jetzt bitte nicht gleich die Nase rümpfen: Rote Bete ist viel besser als ihr schlechter Ruf! Ganz ehrlich, roh verzehrt ist das oft verschmähte Wurzelgemüse viel schmackhafter als erwartet – und ein echtes Super-Food! Die gute alte Rote Bete steckt nämlich voller Vitamine der Gruppen B und C und enthält zudem zahlreiche Spurenelemente und andere wertvolle Nährstoffe.

Einen Rote Bete Smoothie selber machen:

Die rohe Knolle schälen, halbieren und mixen... Und schon ist er fertig, unser Detox-Drink par excellence! Je nach Geschmack kann man etwas Karotte oder Zitrone dazu geben.

6. Bio-Saft-Kur

Wer keinen Mixer oder Entsafter zur Hand hat kann auf eine Bio-Saftkur mit Fertigsäften aus dem Handel ausweichen: Einen Tag lang nur Bio-Obst- oder Gemüsesaft trinken, und der Entschlackungstag ist perfekt. Diese Säfte stecken meist voller Vitamine, Antioxydantien und anderer Mikronährstoffe und enthalten dabei keine (oder wenig) Kalorien.

Den Bio-Saft richtig auswählen:

Die Betonung liegt auf „Bio“. Nicht aus Prinzip, sondern um sicher zu gehen, dass das Obst keine oder möglichst wenige Pestizide, dafür aber viele Vitamine enthält.
Ebenfalls wichtig: Der Saft sollte kalt gepresst sein, damit ein Maximum an Vitaminen und Nährstoffen erhalten bleiben. Und natürlich sollte der Saft zuckerfrei sein...

Weitere Detox-Getränke

Neben den erfrischenden Obst- und Gemüsesäften gibt es noch andere Getränke, die eine entschlackende Wirkung haben und die Verdauung fördern können. Allen voran die altbewährten Entschlackungstees, aber auch neue Trend-Drinks wie diverse Detox Water.
Das gute daran: diese Detox-Getränke lassen sich ganz einfach zubereiten, ohne Mixer oder sonstiges Zubehör!

Auch verdauungsfördernd, dieser Ananas-Smoothie mit Ingwer:

Jetzt lesen: Noch mehr Detox-Smoothies zum Selbermixen

7. Grüner Tee

Grüner Tee steckt voller Antioxydantien. Diese tragen dazu bei, die freien Radikalen in unserem Körper unschädlich zu machen und gegen die (Haut-)Alterung anzukämpfen. Übrigens muss man nicht gleich 2 Liter grünen Tee pro Tag trinken, um seine positive Wirkung zu nutzen: ein paar Tassen genügen bereits.

Tipp: Grüner Tee hat eine harntreibende Wirkung. Um diesen Nebeneffekt im Rahmen zu halten sollte man es mit dem grünen Tee nicht übertreiben. Also lieber Tee und Wasser im Wechsel trinken!

Wie und wann sollte man grünen Tee trinken?

Entgegen der weitläufigen Meinung enthält grüner Tee durchaus Tein. Es verhält sich also wie mit dem Kaffee: Wer die aufputschende Wirkung am Abend vermeiden möchte greift nach 16 Uhr lieber zu einem anderen Getränk.

Tipp zur Zubereitung: Für einen gelungenen grünen Tee, bitte heißes aber niemals kochendes Wasser in die Teekanne geben!

8. Kräuter- und Ingwertee

Nach 16 Uhr sind Kräutertees eine ideale Alternative zum grünen Tee.

  • Brennessel- und Löwenzahntee gelten als besonders entschlackungsfördernd.
  • Aber auch Anis- und Lindenblüten sind für einen Detox-Tee geeignet.
  • Unser Favorit ist der Ingwertee, da er den Stoffwechsel anregt, die Entwässerung fördert und - bei langem Ziehenlassen – diesen spritzig scharfen Geschmack entwickelt.

Natürlich bieten Ingwer- und Kräutertees auch über den restlichen Tag verteilt eine gute Abwechslung

Tipp: für eine optimale Wirkung sollten die Detox-Tees außerhalb der Mahlzeiten getrunken werden.

9. Detox Water

Detox Water (oft auch Infused Water genannt) sind vor allem im Sommer beliebt, finden aber in jeder Entschlackungskur ihren Platz, ganz egal zu welcher Jahreszeit.

Kiwi, Gurke, Zitrone... Je nach Geschmack und Saison dürfen diverse Vitaminspender ihr Aroma in unserem Wasserkrug entfalten.

Tipp: Das Getränk nicht zu kalt servieren, da unser Verdauungssystem auf eisige Temperaturen empfindlich reagiert.

10. Wasser, was sonst?

Es mag banal klingen, aber man kann es nicht oft genug wiederholen: Wasser ist die Grundlage jeder Entschlackungskur. Ganz im Gegensatz zu Alkohol, Kaffee und Sodagetränken (voller Zucker und chemischer Produkte), die den Körper in vielerlei Hinsicht belasten.

Wasser ist nicht gleich Wasser: Die diversen Wassersorten, die im Handel erhältlich sind, unterscheiden sich in ihrer nährstofflichen Zusammensetzung: Magnesium-, calrium- oder natriumreich, still oder mit Kohlensäure... Auch beim Wasser kann also nach Geschmack und Bedarf variiert werden!

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