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Geld sparen in den Sommerferien: 11 Tipps für den Urlaub zu Hause

Anne Walkowiak
von Anne Walkowiak Veröffentlicht am 10. Juli 2018
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Urlaub machen in den Sommerferien ist immer mit erhöhten Kosten verbunden. Wer nicht das nötige Geld hat, um wegzufahren, macht Urlaub zu Hause. Wie ihr mit wenig Geld das Maximum an Spaß habt, verraten wir euch.

Irgendwann erwischt es alle Eltern: Das Kind wird eingeschult und Urlaub ist nur noch möglich, wenn auch alle anderen frei haben. In der Hochsaison ist alles teurer - Flüge, Unterkünfte und der Mietwagen. Eine 4-köpfige Familie zahlt für eine Woche Urlaub in einem Hotel, mit Flügen und Halbpension im Schnitt mindestens 2500 Euro.

Wer sich das nicht leisten kann oder möchte, macht Urlaub zu Hause. Damit auch der gelingt und nicht plötzlich doch zur Kostenfalle wird, verraten wir euch Tipps, wie ihr in den Sommerferien Geld spart und trotzdem jede Menge Spaß habt.

1. Trimm-Dich-Pfade

Rausgehen, sich bewegen, Abenteuer erleben und sich ausprobieren, all das macht Kindern Spaß und all das kann man fast überall in Deutschland komplett kostenlos erleben, auf 'Trimm-dich-Pfaden'. Entlang einer Strecke von zwei bis 4 Kilometern steht alle 200-300 Meter ein Sport- oder Turngerät, selbstverständlich mit einer Tafel mit Übungsanweisungen.

Wer jetzt denkt, dass so ein Pfad aber noch nichts für Kinder im Alter von sechs, sieben Jahren ist, der irrt. Denn die Wege sind so gestaltet, dass alle sie ausprobieren und nutzen können. Wer noch ein leckeres Picknick mit einpackt, hat auf jeden Fall Beschäftigung für einen Tag für sehr wenig Geld.
Hier könnt ihr schauen, wo sich der nächste Trimm-dich-Pfad in eurer Nähe befindet.

2. Fahrradtour

Ab aufs Rad und losgeradelt. Fahrradfahren ist für die meisten Kinder ein super Spaß. Wenn Mama und Papa sich auch aufs Rad schwingen und gemeinsam mit dem Nachwuchs radeln, macht es gleich noch mehr Spaß. Dabei kann man die Umgebung erkunden und neue Ecken entdecken. Man kann auch, um die Motivation aus dem Kind zu kitzeln, als Ziel einen super Abenteuerspielplatz oder ähnliches wählen.

Noch mehr Spaß macht die Fahrradtour, wenn man sie mit einer Übernachtung im Zelt, Lagerfeuer und richtig viel Freiheit kombiniert.

3. Badesee statt Freibad

Bei schönem Wetter und strahlendem Sonnenschein wollen Kinder natürlich baden gehen. Doch der Eintritt ins Freibad ist auch nicht ohne. Deshalb empfehlen wir, wer einen Badesee in der Nähe hat, sollte ab und zu auch mal da Halt machen. Zum Teil kann man da kostenlos baden (allerdings auch ohne Rettungsschwimmer) oder man zahlt einen geringeren Eintritt.

4. Schnitzeljagd

Auf Kindergeburtstagen sind Schnitzeljagd und Schatzsuche oft fester Bestandteil der Feier. Aber warum macht man die eigentlich immer nur dann? Auch in den Ferien kann so eine Schnitzeljagd Abwechslung in den Ferienalltag bringen. Je nach Budget muss am Ende nicht der riesen Schatz warten, sondern eine Kugel Eis, ein tolles Outdoor-Spiel oder ein toller Spielplatz reichen vollkommen aus. Es geht ja mehr um den Spaß an der Suche.

5. Bauernhöfe in der Nähe

Tiere hautnah erleben, das ist vor allem für Kinder, die in der Stadt aufwachsen ein riesen Abenteuer. Deshalb lohnt es sich, sich mal in der Umgebung zu erkundigen, ob es nicht einen Bauernhof oder Landwirt gibt, bei dem die Kinder auch mit anpacken können. Obst pflücken, Ställe ausmisten, das kann Kindern durchaus Spaß machen. Wer richtig Glück hat, erwischt vielleicht sogar einen Hof, wo man für seine Hilfe bezahlt wird und so das Taschengeld aufbessern kann.

6. Selber machen

Die Ferien sind auch der richtige Zeitpunkt, um Dinge mit den Kindern mal selber zu machen. Eis selber machen, ganz nach dem Geschmack des Kindes, oder einen eigenen Nudelteig kneten oder mal eine ganz eigene Marmeladenkreation herstellen. Auch die Arbeit in der Küche macht Kindern Spaß und ist an verregneten Ferientagen eine schöne und kostengünstige Beschäftigung, die man anschließend gleich probieren kann.

Hier findet ihr tolle Rezepte für Eis zum Selbermachen

7. Bücherei für Regentage

Apropos Regentage: Ein Ausflug in die Bücherei ist an solchen Tagen immer eine schöne Idee. In der Kinderabteilung gibt es oft viel zu sehen, auszuprobieren und zu hören.

8. "Reisepass" der Gemeinden

Den Sommer-'Reisepass' oder auch Ferienpass erhält man in vielen Gemeinden und Städten für bis zu 10 Euro und er verschafft dem Kind viele Rabatte für Freibäder, Parks, Zoos oder andere Einrichtungen. Auch öffentliche Verkehrsmittel können mit dem Reisepass kostenlos oder vergünstigt genutzt werden.

9. Ferienangebote der Stadt

Verschiedene Vereine und Verbände bieten in den Sommerferien Workshops und Ausflüge oder Schnupperkurse an. Auch die Städte und Kommunen bieten zum Teil Tagesausflüge an. Darüber kann man sich genauer beim Jugendamt oder der Stadt informieren.

10. Stadtranderholung

Kennt ihr die Stadtranderholung? Das sind Ferienangebote von Städten und Wohlfahrtsverbänden die alles andere als langweilig sind. Die ganztägigen Angebote reichen von Bastelkursen bis zu Theaterwokshops, von Tanzen bis Jonglieren und von Zoobesuchen bis zu Kartbahnfahrten. Zwischen zehn bis 21 Tage kann man die Kinder betreuen lassen, oft werden sie mit einem Bus abgeholt und zurückgebracht und deshalb ist dieses Angebot vor allem etwas für Eltern, die trotz der Ferien arbeiten müssen. Die Kosten liegen zwischen 100 (10 Tage) bis 250 Euro (21 Tage), allerdings gibt es für Eltern mit weniger Geld Ermäßigungen bis zu zwei Drittel des Preises.

11. Jugendherberge/ Campingausflug ans Meer

Wer trotz eines kleinen Budgets gerne ein paar Tage raus will, vielleicht ans Meer, sollte sich erkundigen, ob es einen Campingplatz gibt, der noch Kapazitäten hat. Der Preis für ein mittelgroßes Zelt für bis zu 5 Personen beläuft sich meist um die 7-8 Euro, dazu kommen ca. 8 Euro pro Erwachsenem und Kinder zahlen oft die Hälfte (ab 4 Jahren). Das macht für eine 4-köpfige Familie rund 30 Euro für eine Nacht.

Wem es an Campingausrüstung fehlt, der sollte sich nach einer Jugendherberge umschauen. Viele Herbergen haben mittlerweile Familienzimmer. Der Vorteil der Jugendherberge: Es gibt auf Wunsch Verpflegung, die Kinder finden garantiert jemanden zum Spielen und drum herum gibt es immer etwas zu erleben und entdecken.

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