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Das Pausenbrot – So ist Ihr Kind in der Schule gut versorgt

Diane Buckstegge
von Diane Buckstegge Veröffentlicht am 3. August 2011
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Morgens zehn Uhr in Deutschland: Zeit für das zweite Frühstück! Jedes Kind wartet ungeduldig auf das Klingeln der Schulglocke, das die große Pause einläutet. Endlich aufstehen, herumtoben und natürlich auch das mitgebrachte Pausenbrot essen.

Warum überhaupt ein Pausenbrot?
„Aber ich bin in der Schule gar nicht hungrig!“ Welche Mutter hat diesen Satz morgens nicht schon gehört, wenn der Sprössling sich weigert, das Pausenbrot einzupacken? Nichtsdestotrotz bringt er die Brotdose in der Regel mittags wieder leer mit nach Hause.

Ein zweites Frühstück in der Schule ist für Ihr Kind wichtig. Denn gegen zehn Uhr ist das zu Hause gegessene Frühstück verdaut. Damit sich Ihr Kind jetzt noch gut konzentrieren kann, benötigt es neue Energie. Und die bekommt es durch kohlenhydrathaltiges Essen, wie zum Beispiel einem Pausenbrot. Das hält bis zum Mittagessen vor und sorgt dafür, dass Ihr Kind den restlichen Schultag über leistungsfähig ist und gut lernen kann.

Brot, Apfel & Co. – das schmeckt in der Pause
Was und wie viel Ihr Kind mit in die Schule nehmen sollte, ist von Fall zu Fall unterschiedlich. Frühstückt es morgens ein Brot und trinkt dazu Milch, dann benötigt es nur ein kleines Pausenbrot. Viele Kinder essen morgens jedoch wenig. Gehört Ihr Kind auch dazu, dann packen Sie ihm eine etwas größere Mahlzeit ein. Ideal sind belegte Brote und ein Stück Obst, wie ein Apfel oder eine Banane.

Entscheiden Sie zusammen mit Ihrem Kind, womit Sie das Pausenbrot belegen. Gut geeignet sind Schnitt- oder Frischkäse und Wurst. Um das Brot ein wenig aufzupeppen, können Sie es zusätzlich mit Gurken- oder Tomatenscheiben verzieren. Verwenden Sie am besten Vollkornbrot. Das sättigt Ihr Kind länger und schmeckt auch nach einigen Stunden in der Brotdose noch frisch. Äpfel sollten Sie Ihrem Kind schon gewaschen und in Stücke geschnitten mitgeben. Das erhöht die Chance, dass es sie auch tatsächlich isst. Mag Ihr Kind Möhren-, Gurken- oder Kohlrabi-Rohkost, dann können Sie ihm zusätzlich einige Stücke einpacken.

Lässt es die Zeit zu, dann überraschen Sie Ihr Kind doch einmal. Anstelle des klassischen Pausenbrots schneiden Sie das Brot in Würfel oder stechen es mit einem Plätzchenausstecher rund aus. Zusammen mit Kirschtomaten und Käsewürfeln stecken Sie es dann auf einen Holzspieß. Fertig ist das etwas andere Pausenbrot!

Süßigkeiten sind kein Bestandteil des Pausenbrots. Am besten, Sie gewöhnen Ihr Kind von Anfang an daran, und packen ihm nichts in der Richtung in die Brotdose. Soll es doch etwas Süßes sein, probieren Sie es mit einer kleinen Portion Studentenfutter oder einem Müsliriegel.

Getränke – die perfekte Ergänzung zum Pausenbrot
In vielen Grundschulen haben Kinder die Möglichkeit, Milch oder Kakao zu bestellen. Um ausreichend mit Flüssigkeit versorgt zu sein, sollten Sie Ihrem Kind zusätzlich Getränke zum Pausenbrot mitgegeben. Gut geeignet sind Wasser oder kalte, ungesüßte Früchtetees. Liebt Ihr Kind Apfelschorle, dann können Sie auch diese einpacken. Gekaufte Schorlen sind in der Regel sehr süß. Besser ist es, Sie mischen die Apfelschorle selbst: Auf einen Teil Saft kommen drei Teile Wasser.

Leckere Rezeptideen für Pausenbrote:
> Rohkost-Sandwich
> Knackiges Sandwich
> Fruchtiges Sandwich
> Roggenbrötchen mit Kürbiskernen


Außerdem auf gofeminin.de:
> Checkliste für den Schulanfang
> Kinderrezepte: Die Koch-Zwerge sind los!

von Diane Buckstegge

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