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Entwicklung Baby: 4. Woche, 1. Monat

von der Redaktion Veröffentlicht am 1. Januar 2016
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Das Baby ist jetzt 4 Wochen alt

Gesundheit der Mutter

Unternehmen Sie am besten jeden Tag einen langen Spaziergang. Ihr Baby braucht viel frische Luft und auch für Sie ist es wichtig, sich langsam wieder an mehr Bewegung zu gewöhnen.

Ihr Damm wurde bei der Geburt strapaziert - oder Sie haben noch mit den Nachwehen eines Kaiserschnitts zu kämpfen. Deshalb sollten Sie jetzt keine schweren Gegenstände tragen, abgesehen von Ihrem Baby und Ihrer Handtasche. Vermeiden Sie es, zusätzlich noch Tüten und Kartons zu schleppen.

Die grundlegenden Veränderungen durch die Geburt und das ständige Aufstehen, um Ihr Baby nachts zu stillen oder mit einem Fläschchen zu füttern, erschöpfen Sie immer mehr.

Stellen Sie sich auf den Wach- und Schlafrhythmus Ihres Kindes ein und legen Sie sich hin, wann immer Ihnen die Gelegenheit geboten wird, um die Müdigkeit in Grenzen zu halten.

Baby-Entwicklung

Warum weint mein Baby?
Ihr Baby weint häufig. Das ist normal, denn es kann sich hauptsächlich durch Schreien mitteilen. Das Babyweinen lässt sich in fünf verschiedene Typen unterteilen: Hunger, Schmerz, Wut, Frust und ab 3-4 Wochen ein Schrei nach Aufmerksamkeit.

Viele Babys beginnen bei Einbruch der Dunkelheit zu weinen, wahrscheinlich weil sie sich vor diesem Moment des Tages besonders fürchten oder um die aufgestaute Spannung des Tages loszuwerden.

Sie können Ihrem Baby die Angst nehmen, indem Sie es mit einem Bad oder mit sanfter Musik beruhigen. Die Einführung eines Abend-Rituals ist hilfreich und bringt Ihrem Baby zusätzlich Sicherheit.

Die ersten Entwicklungsphasen
- Ihr Baby schläft immer noch 19-20 Stunden pro Tag und kuschelt sich dabei instinktiv wieder in die fötale Haltung. Manchmal schafft es Ihr Liebling, seinen Kopf kurz zu drehen und Sie anzusehen, wenn Sie sich direkt vor ihm befinden.

Ein zufriedenes Baby hält beim Schlafen die Hände zu Fäustchen geballt. Wenn man dem ihm etwas in die Hand legt, zum Beispiel einen Finger, greift das Baby instinktiv zu und lässt noch nicht freiwillig locker:

Dieses Festklammern wird als Greifreflex (engl. Grasping) bezeichnet.

- Ihr Baby ist jetzt schon fähig, Ihr Gesicht oder einen Gegenstand, der sich unmittelbar vor seinen Augen befindet, ein paar Sekunden lang mit dem Blick zu fixieren.

Es reagiert auf Farben (Orange und Rot) und Bewegungen und hat eine Vorliebe für das Mobile am Wickeltisch oder über seinem Bett. Vermeiden Sie allerdings, das Mobile pausenlos aufzuziehen, sonst wird Ihr Baby zu stark stimuliert und reizüberflutet.

- Streicheln Sie Ihr Baby so oft es möglich ist, denn Berührungen und Hautkontakt fördern das kindliche Selbstvertrauen und tragen dazu bei, dass das Baby zunehmend aufgeweckter wird.

Tipps

Das Baby ins Bett bringen

Es ist wichtig das Baby abends zu beruhigen, um das Schrei-Szenario bei Anbruch der Nacht in Grenzen zu halten.

Jedes Baby lässt sich anders beruhigen:

Entweder Sie reden ihm ruhig zu und singen Schlaflieder oder sie wiegen es sanft in den Armen.


Falls dies nicht ausreicht, legen Sie Ihr Kind in den Kinderwagen oder setzen Sie es in die Babytrage und gehen ein paar Schritte ums Haus.

Durch das Rollen oder das leichte Wiegen beim Gehen und die äußeren Geräusche fallen Ihrem übermüdeten Schatz bestimmt schnell die Äuglein zu.

Das Bad
Um die sensible Babyhaut zu schonen, wird das Kind täglich nur mit einem Waschlappen und etwas Wasser im Gesicht, an den Händchen, den Füßen und am Po/Geschlecht feucht abgewischt.

Da das Baby ja nicht wirklich schmutzig wird, genügt ein Bad pro Woche. Der beste Zeitpunkt dafür ist am Abend, denn ein Bad beruhigt, sorgt für Entspannung und bereitet das Baby auf die Nacht vor.

Das Babybad will gut vorbereitet sein. Legen Sie sich vorher alles Nötige in greifbare (!) Nähe. Denn wenn Sie selbst gelassen sind, fühlt sich auch Ihr Baby sicher.

Kontrollieren Sie die Wassertemperatur, die idealerweise 37,5°C betragen sollte. Legen Sie sich ebenfalls alles zurecht, was Sie nach dem Bad benötigen: Handtuch, Windel, Body, Strampelhose …

Bereiten Sie Ihr Kind auf den Wasserkontakt vor. Greifen Sie mit einer Hand unter der Schulter durch, um das Baby sicher zu halten und waschen Sie es mit der anderen Hand.

Die Hand der Mutter ist der beste Waschlappen! Verwenden Sie am besten eine Waschlotion in einer Pumpflasche oder reines Wasser, damit Sie alles mit einer Hand erledigen können.

In den ersten Monaten ist Wasser oder, wenn Sie es möchten, ein mildes Shampoo für Haut & Haare ideal, denn Ihr Baby schwitzt viel, vor allen Dingen am Kopf. Daher ist es wichtig, den kleinen Nackedei von Kopf bis Fuß gut zu reinigen.

Eine kleine Kopfmassage beim Haarewaschen beugt auch der Bildung des so genannten Milchschorf vor, einem Hautausschlag, der häufig nach der Geburt häufig auftritt.

Natürlich müssen auch die Genitalien gewaschen werden.

Bei einem Jungen wird der Penis und der vorderen Teil der Vorhaut gereint, die Vorhaut wird allerdings nicht zurückgeschoben.

Bei einem Mädchen werden die Schamlippen vorsichtig geöffnet und behutsam gesäubert.

Das Baby sollte nicht länger als 5 Minuten im Wasser bleiben, da die Wasser-temperatur schnell sinkt. Trocknen Sie Ihr Baby nach dem Baden überall gut ab, insbesondere in den kleinen Hautfalten, um Reizungen und wunde Stellen zu vermeiden.

Bei der Nachuntersuchung: Verhütungsmittel verschreiben lassen
U3: Baby-Vorsorgeuntersuchung in der 4.-5. Woche