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Pickel auf der Stirn: Woher sie kommen und wie du sie loswirst

von Sophia Karlsson Veröffentlicht am 22. September 2019

Du hast mit Unreinheiten auf der Stirn zu kämpfen? Wir verraten dir die häufigsten Ursachen für Pickel auf der Stirn und die besten Tipps, um sie schnell wieder loszuwerden.

Ob vor einem wichtigen Event oder kurz vor dem Date, auf das wir uns schon seit Tagen freuen: Pickel entstehen meist immer genau dann, wenn man sie am wenigsten gebrauchen kann.

Auch, wenn wir die Pubertät schon längst hinter uns gelassen haben, können uns Hautunreinheiten den Tag vermiesen. Denn nicht immer ist unser Hormonhaushalt schuld an schlechter Haut. Auch unsere Ernährung, ein stressiger Job und sogar die falsche Frisur können unsere Haut aus der Balance bringen.

Wir verraten dir, woher Pickel auf der Stirn kommen und mit welchen Tipps du die Störenfriede wieder los wirst.

Im Video: Die 7 besten Anti-Pickel-Methoden

Pickel auf der Stirn: Das sind die häufigsten Ursachen

Dein Alltag gleicht derzeit einer Berg-und-Tal-Fahrt und erlaubt es dir kaum, mal abzuschalten und zur Ruhe zu kommen? In hektischen Phasen haben es Pickel leider immer besonders leicht. Haben wir Stress oder Kummer, schüttet unser Körper Adrenalin aus, das unsere Leistungsfähigkeit erhöht. Leider lässt es aber auch unsere Talgdrüsen auf Hochtouren laufen. Die Folge sind häufig verstopfte Poren und Pickel an Stirn und Nase.

Auch zu viel Alkohol macht sich schnell durch eine unreine Haut an der Stirn bemerkbar. Ist unsere Leber damit beschäftigt, Alkohol oder Fast Food abzubauen, kommt der Entgiftungsprozess unserer Haut zu kurz.

Viele Frauen haben auch kurz vor der Periode mit Pickeln an der Stirn zu kämpfen. Das liegt daran, dass der Östrogenspiegel, der die Talgproduktion in Schach hält, in dieser Zeit sinkt. Unser Testosteronspiegel, der die Produktion von Talg fördert, bleibt dagegen konstant. Dadurch können unsere Poren schneller verstopfen und es entstehen Unreinheiten.

Unreinheiten auf der Stirn durch die falsche Frisur

Wenn du zu fettigem Haar neigst oder eine Pony-Frisur trägst, kann es ebenfalls passieren, dass häufiger Pickel auf der Stirn entstehen. Fettige Haarsträhnen oder ein mit Haarspray gestylter Pony lässt deine Haut an der Stirn schlechter atmen, sodass Pickel ein leichtes Spiel haben.

Hier solltest du über einen neuen Haarschnitt oder einfach ein anderes Styling deiner Haare nachdenken, um deiner Haut eine Verschnaufpause zu gönnen. Mit einem Haarband oder einer coolen Statement-Spange kannst du deinen Pony ab und zu aus dem Gesicht halten.

Mit welchen Tipps du Pickeln an der Stirn außerdem den Kampf ansagen kannst, verraten wir dir hier:

Pflege-Routine gegen Pickel auf der Stirn

Gerade in Stress-Phasen kann eine feste Pflege-Routine der Haut Wunder bewirken. Der wichtigste Pflege-Schritt bei Pickeln heißt: Abschminken – und zwar jeden Abend, ohne Ausnahmen.

Vor dem Schlafengehen sollte unsere Haut immer frei von Make-up, Schmutz und überschüssigen Talg sein, um sich in der Nacht optimal regenerieren zu können. Am besten eignet sich dazu ein mildes Reinigungsgel (gibt's zum Beispiel hier von Aok speziell gegen Unreinheiten für ca. 5 Euro) oder Mizellenwasser, das deine Haut nicht unnötig stresst.

Nach der Reinigung kannst du eine leichte Feuchtigkeitscreme auf Wasserbasis auftragen. Absolute No-gos bei Pickeln sind reichhaltige fettige Produkte, die deine Poren verstopfen.

Eine nicht fettende Emulsion speziell für unreine Haut gibt es zum Beispiel von Avène. Hier für ca. 14 Euro bei Amazon shoppen.

Pickel auf der Stirn vermeiden: Finger aus dem Gesicht!

Es mag gruselig klingen, doch Bakterien und Keime lauern leider tatsächlich überall. Und ganz egal, wie penibel wir auch sind: Wer sich ständig mit den Fingern ins Gesicht fasst, muss früher oder später mit Hautunreinheiten rechnen.

Denn die Bakterien an unseren Händen wandern direkt auf und in unsere Haut. Dort können sie nicht nur zu Unreinheiten führen, sondern auch dafür sorgen, dass sich bestehende Pickel verschlimmern und entzünden. Deshalb gilt bei Hautproblemen immer: Finger aus dem Gesicht!

SOS-Hilfe: Zinksalbe gegen Pickel auf der Stirn

Zink wirkt entzündungshemmend und kann verhindern, dass sich ein Pickel auf der Stirn schmerzhaft entzündet. Tolle Zink-Lieferanten, die du unbedingt in deine Ernährung einbauen solltest, sind zum Beispiel Sonnenblumen- und Kürbiskerne, Haferflocken, Fisch und Vollkornprodukte.

Ist dein Pickel bereits entzündet, kannst du auch zu einer Zinksalbe greifen (gibt's zum Beispiel hier für ca. 8 Euro von Abtei). Die Salbe desinfiziert und verhindert, dass sich Keime und Bakterien ausbreiten. Außerdem lässt sie den Pickel schneller austrocknen und abheilen.

Wichtig: Trag die Creme immer sparsam und nur auf die betroffene Stelle auf, damit deine Haut nicht großflächig austrocknet. Der beste Zeitpunkt dafür ist vor dem Schlafengehen. Die Creme trocknet schnell, sodass dein Kopfkissen über Nacht nichts abbekommt. Am nächsten Morgen kannst du sie dann mit lauwarmem Wasser entfernen.

Pickel auf der Stirn: Das sind die besten Hausmittel

Neben der Zinksalbe gibt es noch weitere Hausmittel, mit denen du ohne großen Aufwand deinen Pickel behandeln kannst. Hier kommen unsere Top 3:

#1: Teebaumöl:
Teebaumöl ist ein tolles Hausmittel für eine ganze Reihe von Beauty-Problemen. Dank seiner entzündungshemmenden und antimikrobiellen Eigenschaften eignet es sich hervorragend zur Behandlung von Pickeln auf der Stirn.

Tipp: Gib das Öl am besten mit einem Wattestäbchen auf die einzelnen Pickel und lass es über Nacht einwirken.

Reines Teebaumöl bekommst du zum Beispiel hier für ca. 7 Euro bei Amazon.

#2: Aloe Vera:
Viele verbinden Aloe Vera mit feuchtigkeitsspendenden Gesichtscremes oder als SOS-Hilfe gegen Sonnenbrand. Doch die Pflanze fördert auch den Heilungsprozess von Pickeln und Akne. Hierfür soll vor dem Schlafengehen reiner Aloe-Vera-Saft dünn auf das Gesicht aufgetragen werden. Am besten funktioniert dieser Tipp, wenn du mehrere kleine Pickel und Unreinheiten auf einmal behandeln willst.

#3: Zitrone:
Eine ebenso natürliche und günstige Methode, Pickeln auf der Stirn den Garaus zu machen, bieten Zitronen. Zitronensaft wirkt antibakteriell und verhindert zudem die Vermehrung von pathogenen Bakterien. Angewendet werden kann Zitronensaft genau wie Teebaumöl.

Wichtig: Greif für diese Methode immer zu einer frischen Zitrone. Zitronensaft aus der Flasche enthält Konservierungsstoffe, die deine Haut nicht vertragen könnte.

Pickel auf der Stirn: Bitte nicht ausdrücken!

Einzelne Pickel auf der Stirn und auch auf der Nase kündigen sich häufig schon an, bevor wir sie überhaupt richtig sehen können. Manchmal gelangen sie sogar gar nicht an die Hautoberfläche, sodass sie nur als Knubbel unter der Haut zu sehen sind. In diesem Fall liegen die verstopften Poren tiefer als gewöhnlich. Die betroffene Hautstelle ist dann meist gerötet und schmerzt, sodass es schwer fällt, die Finger davon zu lassen.

Das solltest du aber unbedingt tun. Durch das Anfassen und Herumdrücken auf der Haut können Bakterien den unterirdischen Pickel verschlimmern. Auch Versuche, den unterirdischen Pickel auszuquetschen, sind absolut verboten. Hierbei können sich nämlich nicht nur der Pickel, sondern sogar Gesichtsnerven entzünden. Also Finger weg!

Noch mehr Tipps gegen Pickel und Unreinheiten findest du hier:

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