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Entwicklung Baby: 4. Monat

von der Redaktion Veröffentlicht am 1. Januar 2016
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Das Baby ist jetzt 4 Monate alt

Gesundheit der Mutter

Ihr kleiner Wonneproppen ist nicht mehr so empfindlich wie im Säuglingsalter und nimmt daher weniger Zeit und Aufmerksamkeit in Anspruch. Sie können also wieder mehr an sich und Ihren Partner denken.

Damit ist nicht nur die (mehr oder weniger schnelle) Wiederaufnahme der sexuellen Beziehung gemeint, sondern auch das neue Gleichgewicht zu Dritt, Viert oder Fünft, wenn schon ein älteres Geschwisterkind da ist.

Auf jeden Fall hat sich für Ihre Partnerschaft etwas Grundlegendes geändert.

Bei einem ersten Kind wird der junge Papa von der Mutter häufig (unbewusst) außen vor gelassen, da sie mit „ihrem“ Kind eine sehr enge Zweierbeziehung eingeht.

Eine zu enge Einheit zwischen Mutter und Kind tut allerdings niemandem gut. Falls Sie sehr stark mit Ihrem Kind verbunden sind, sollten Sie sich dazu zwingen, offener zu werden und Ihre Beziehung zu erweitern.

Ein paar Tipps:
Schaffen Sie Platz für die Vaterrolle und lassen Sie Ihren Partner konkrete Aufgaben übernehmen: Das Kind wickeln, anziehen, ins Bett bringen - ohne ihn zu kritisieren.

Das ist das Geheimnis einer gelungenen Dreier-, Vierer- oder Fünferbeziehung. Ermuntern Sie ihn und geizen Sie nicht mit Lob!

Akzeptieren Sie in Ihrem tiefsten Inneren, dass es auch Vorteile hat, wenn er nicht alles genauso macht wie Sie.

Selbst, wenn Sie fest davon überzeugt sind, dass Sie besser mit Ihrem Kind umgehen können. Vertrauen Sie Ihrem Partner, denn davon hängt die künftige Harmonie Ihrer Beziehung und seine Rolle als frischgebackener Papa ab.

Vergessen Sie nicht:
Auch Vatersein will gelernt sein!

Baby-Entwicklung

Ihr Baby macht beachtliche Fortschritte und hat sein Neugeborenen-Aussehen völlig verloren. Ihr Schatz ist jetzt schon ca. 62 cm groß und wiegt durchschnittlich 6400g.

Bessere Bewegungskontrolle
Ihr Kind geht geschickter mit seinen Händen um.

Es beginnt also, seinen gesamten Körper im wahrsten Sinne des Wortes bewusst zu b e g r e i f e n.

Ihr Schatz nimmt liebend gerne seine Füße in die Hand und versucht sogar daran zu lutschen. Alles, was Ihrem Kind in die Hände gerät, landet früher oder später im Mund!

Ihr Baby sitzt gerne auf Ihrem Schoß und mag es, wenn Sie sanft mit ihm hoppeln: Achten Sie allerdings weiterhin darauf, den Rücken gut zu stützen.

Manchmal signalisiert Ihnen Ihr Baby auch, dass es nicht mehr still liegen möchte. Es dreht sich auf seiner Spieledecke vom Rücken auf den Bauch und umgekehrt.

Auch beim Aufwachen liegt Ihr Schatz häufig anders herum im Bett als beim Einschlafen: Mit dem Kopf am Bettrand oder am Bettende.

Immer mehr im Austausch mit der Umwelt
Ihr Baby freut sich, wenn Sie mit ihm sprechen.

Es interessiert sich auch für alle verbalen und non-verbalen Mitteilungen, die Sie an Ihr Kind richten. Es antwortet Ihnen darauf mit allen möglichen Babylauten und signalisiert damit: „Hallo Mama, ich bin da!“

Die Sprache bildet sich mit den ersten Konsonanten (Mitlauten) und indem die Stimmlagen im Satzgefüge imitiert werden.

In diesem Alter können die ersten Kinderreime aufgesagt werden, die meistens für viel Spaß sorgen.

Ihr Baby schläft nachts länger an einem Stück und macht tagsüber weniger Schlafpausen. Die Wachperioden sind immer länger und strukturierter.

Ihr Kind nimmt aktiv am häuslichen Leben teil und kann sich bestimmte Alltagsrituale merken. Das Gedächtnisvermögen wird präziser.

Manchmal weint Ihr Schatz, wenn er frustriert ist.

Die Ernährung
Ihr Baby kommt vielleicht schon mit vier Mahlzeiten täglich aus. Das Fläschchen (oder die Stillmenge) beträgt durchschnittlich 210ml. Wenn Ihr Kind noch 5 Mahlzeiten täglich zu sich nimmt, sind es ungefähr 180ml.

Sprechen Sie mit Ihrem Kinderarzt darüber, ab wann und in welcher Form Beikost verabreicht werden kann.

Tipps

Babyschwimmen

Pitsch, Patsch, Wasserspaß, viel Babylachen und ein schöner Moment geteilter Freude.

So lässt sich eine Stunde Babyschwimmen mit ein paar Worten beschreiben.

Ihr kleiner Liebling verfügt über eine ausgezeichnete Motorik im Wasser und wendet schnell wieder seine angeborenen Schwimmreflexe an, d.h. Ihr Kind bewegt im Schwimmbecken spontan die Arme und Beine. Nutzen Sie diese idealen Bedingungen aus, um Ihr Baby ans Wasser zu gewöhnen!

Damit es kein Missverständnis gibt: Beim Babyschwimmen geht es nicht darum, Ihrem kleinen Schatz Schwimmen beizubringen.

Es soll im lediglich die Freude am Wasser und am Plantschen vermittelt werden.

Erst im Alter von ca. 5 Jahren kann mit dem "richtigen" Schwimmunterricht begonnen werden.

Babyschwimmen ist ein sehr gutes Training, um die Bewegungsmotorik, das Selbstbewusstsein und die Autonomie Ihres Kindes zu fördern.

Ihr Liebling lernt, sich im (und unter) Wasser wohl zu fühlen und gewinnt an Vertrauen, weil es das Wassergefühl entdeckt und Sie ihm dabei gleichzeitig Ihre volle Unterstützung bieten.

Babyschwimmen ist also eine Quelle der Freude und der persönlichen Freiheit, die auch für behinderte Kinder sehr geeignet ist.

Es gibt allerdings auch Kinderärzte, die dem Babysport im Wasser kritisch gegenüber stehen und die Eltern vor eventuellen Risiken warnen:

Im Schwimmbad wird die Übertragung von Infektionskrankheiten im Bereich Nase, Hals, Ohren oder Haut begünstigt.

Sie müssen selbst zwischen den Vor- und eventuellen Nachteilen des Babyschwimmens abwägen.

Generell gilt: Sie sollten nicht mit Ihrem Baby ins Schwimmbad gehen, wenn es die Symptome eines Infektes (Erkältung, Mittelohrentzündung, Fieber etc.) aufweist oder unter Verdauungsbeschwerden (Durchfall) leidet.

Babyschwimmen findet meistens in der Gruppe statt. Für Babys bis 18 Monate dauert eine Babyschwimmstunde höchstens eine halbe Stunde.

Natürlich ist während der ganzen Schwimmstunde immer ein ausgebildeter Schwimmlehrer anwesend, um Sie einzuweisen und, um Ihre Fragen zu beantworten.

Schwimmwindeln (Aquawindeln) gibt es in jedem Drogeriemarkt. Wobei Sie unbedingt auf eine gute Passform an Taille und Beinchen achten sollten.

Manche Kursveranstalter verlangen ein ärztliches Attest, aus dem hervorgeht, dass Schwimmen im Schwimmbad Ihrem Baby gesundheitlich nicht schadet. Ihr Kind sollte natürlich keine Chlorallergie haben.

Beginn der Routine-Impfungen
U4: Baby-Vorsorgeuntersuchung im 3.-4. Monat

von der Redaktion

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