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Entwicklung Baby: 6. Woche, 2. Monat

von der Redaktion Veröffentlicht am 1. Januar 2016
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Das Baby ist jetzt 6 Wochen alt

Gesundheit der Mutter

Sechs bis acht Wochen nach der Geburt beginnt meist die erste Menstruationsblutung.

Unmittelbar nach der Entbindung entsteht durch die Ablösung der Plazenta eine starke Blutung, die nach 2-3 Tagen in den so genannten Wochenfluss (Lochien) übergeht.

Der Wochenfluss ist am Anfang - infolge von Blutbeimengungen - rot gefärbt (Lochia rubra). Wenn die Blutungsquellen verheilen, nimmt er eine bräunliche Farbe an (Lochia fusca).

Der Wochenfluss wird zunehmend heller und ist spätestens nach 4-6 Wochen beendet. Nach weiteren 2-4 Wochen blutungsfreier Zeit setzt sich der Zyklus wieder in Gang.

Die erste Regel nach der Geburt dauert meist länger und die Blutung ist stärker. Die ersten 2-3 postnatalen Zyklen sind häufig noch sehr unregelmäßig.

Solange Sie stillen, bleibt die Menstruation meistens aus (Laktationsamenorrhoe), weil das Milchhormon Prolaktin die Aktivität der Eierstöcke hemmt. Dennoch ist das Stillen keine sichere Verhütungsmethode.

Wenn Sie nicht gleich wieder schwanger werden möchten, sollten Sie unbedingt zusätzlich verhüten.

Entscheiden Sie gemeinsam mit Ihrem Gynäkologen, welches Verhütungsmittel in der Stillzeit am besten für Sie geeignet ist.

Baby-Entwicklung

Lächeln und Nachahmen
Das erste Lächeln war anfangs vielleicht noch ein Reflex, doch mittlerweile zeigt Ihr kleiner Schatz ganz bewusst ein richtig schönes breites Lachen.

Ihr Baby interessiert sich für die Vorgänge in seiner Umgebung, reproduziert Ihre Mimik und versucht auch sonst alles zu nachzumachen, was man ihm vormacht.

Ein Kind lernt durch Nachahmung. Ihr Baby beginnt jetzt seinen Körper wahrzunehmen und entdeckt seine Hände. Es kann auch den Kopf schon fast selbstständig halten.

Mit einem guten Monat kann sich Ihr Baby auf den Vorderarmen abstützen.

Gut zu wissen
- Ab einem Alter von 6 Wochen reduziert sich bei manchen Stillbabys die Stuhlhäufigkeit.

Es kann sogar vorkommen, dass nur alle 5 Tage ein Stuhlgang abgegeben wird. Wenn es dem Baby gut geht, gibt es keinen Grund zur Beunruhigung.

Fragen Sie im Zweifelsfall Ihren Kinderarzt um Rat.

Tipps

Der neue Alltag mit dem Baby

Braucht Ihr Baby nachts ein Fläschchen?
Normalerweise nicht:

Ihr Baby müsste mittlerweile schon ganz durchschlafen und nicht mehr von einem Hungergefühl geweckt werden.

Falls Sie nachts aufwachen, weil Ihr Baby weint, stehen Sie nicht sofort auf und warten Sie ein wenig: vielleicht schläft Ihr Baby von alleine wieder ein und hält bis zum frühen Morgen durch.

Zurück in den Job oder zu Hause bleiben?
Beide Entscheidungen sind völlig legitim. Wenn Sie sie sich selbst um Ihr Baby kümmern möchten und es sich finanziell leisten können, ist dies ebenso eine gute Entscheidung, wie wenn Sie ins Berufleben zurück möchten.

Ein Baby will rund um die Uhr versorgt werden. Vollzeitmutter zu sein ist wie der Name schon sagt ein Vollzeitjob. Wie bei jeder Arbeit sollten Sie daher Pausen einplanen – im Büro würden Sie dies schließlich auch tun:

Kaffeetrinken mit Freunden, mit dem Baby in der Bauchtrage eine Ausstellung besichtigen...

Wenn Sie nach der Babypause wieder arbeiten möchten, ist es wichtig, den Wiedereinstieg in den Job rechtzeitig vorher zu planen und sich zu überlegen, wie die Elternzeit aufgeteilt wird (wie lange, wer, geteilte Elternzeit usw.).

Während der Elternzeit sollten Sie auf jeden Fall Kontakt halten - zu Kolleginnen, Vorgesetzten und auch z.B. Vertretungen übernehmen.

Auch fachlich sollten Sie auf der Höhe bleiben und Fortbildungen besuchen oder durch den Kontakt zum Arbeitsplatz die eigenen Kenntnisse auffrischen.

Verschiedene (neue) Arbeitszeitmodelle sollten die Vereinbarkeit von Familie und Beruf fördern.

Dazu gehören z. B. Teilzeit, allgemein familienfreundliche Arbeitszeiten, Arbeitszeitkonten, Zeitausgleich und Vergütungsmodelle bzw. Teilung von Stellen (Jobsharing).

Gut zu wissen
Kinderbetreuungskosten können steuerlich geltend gemacht werden.

Bei der Nachuntersuchung: Verhütungsmittel verschreiben lassen