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Babys Entwicklung: Das passiert wenn Baby 6 Wochen alt ist

von der Redaktion Veröffentlicht am 1. Januar 2016
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Dein Baby ist jetzt schon stolze 6 Wochen alt. Was kann es in diesem Alter schon, und worauf muss man achten? Hier kommen die wichtigsten Tipps & Infos für junge Eltern.

Das kann Baby mit 6 Wochen schon

Lächeln und Nachahmen

Das erste Lächeln war anfangs vielleicht noch ein Reflex, doch mittlerweile zeigt dein Baby ganz bewusst ein richtig schönes breites Lachen.

Dein Baby nimmt die Welt um sich herum immer mehr wahr und interessiert sich für die Vorgänge in seiner Umgebung. Es reproduziert deine Mimik und versucht auch sonst alles zu imitieren, was man ihm vormacht. Ein Kind lernt durch Nachahmung!

Baby testet seinen eigenen Körper aus

Dein Baby beginnt jetzt auch seinen eigenen Körper wahrzunehmen und entdeckt seine Hände. Es kann auch den Kopf schon fast selbstständig halten. Mit einem guten Monat kann sich dein Baby bereits auf den Vorderarmen abstützen.

Auch das sollten die Eltern in den ersten Wochen wissen:

Verminderter Stuhlgang

Ab einem Alter von 6 Wochen reduziert sich bei manchen Stillbabys die Stuhlhäufigkeit. Es kann sogar vorkommen, dass nur alle 5 Tage ein Stuhlgang abgegeben wird. Wenn es dem Baby gut geht, gibt es keinen Grund zur Beunruhigung. Frage im Zweifelsfall den Kinderarzt um Rat.

Blähungen und andere kleine Beschwerden

Übrigens leiden Kinder in den ersten Monaten auch häufig unter Blähungen und Verdauungsproblemen. Glücklicherweise gibt es einige wirksame praktische Tipps, die helfen, die schmerzlichen Blähungen beim Baby zu lindern.

Baby hat Schluckauf, einen wunden Po oder Schlafprobleme? Keine Panik, wir haben hier die besten Hausmittel für Babys und Kinder! Lies auch unser Special zur Babypflege: Von Babymassage bis zum Bad erfährst du hier alles über die richtige Pflege deines kleinen Schützlings.

Gut zu wissen:
Babys Entwicklung erfolgt nicht linear, sondern in Schüben: Neu erlernten Fähigkeiten geht meist ein sogenannter Wachstumsschub voraus. Gerade deswegen ist es einfach unglaublich spannend, die verschiedenen Phasen von Babys Entwicklung zu beobachten.

Tipps für den Alltag mit Baby

Braucht Baby nachts die Brust, oder ein Fläschchen?

Normalerweise muss dein Baby in diesem Alter nachts nicht mehr trinken: Mit 6 Wochen sollte es nicht mehr mitten in der Nacht von einem unbändigen Hungergefühl geweckt werden. Eventuell kann dein Schützling jetzt sogar schon ganz durchschlafen. Schließlich braucht es in den ersten Wochen nach der Geburt noch jede Menge Schlaf: Mit 6 Wochen benötigt dein Baby ca. 18 Stunden pro Tag!

Du wachst nachts von Babys Schreien auf? Sicher, es ist nicht einfach, stand zu halten. Aber steh nicht sofort auf sondern warte erst einmal ab: vielleicht schläft dein Baby von alleine wieder ein und hält bis zum frühen Morgen durch.

Stichwort Schlaf: Es klappt nicht so richtig mit dem Co-Sleeping? Mit unseren Tipps schlafen Eltern sowie Baby gut im Familienbett.

Die Gesundheit der Mutter: Wann kommt die erste Periode nach der Schwangerschaft?

9 Monate Schwangerschaft, 9 Monate ohne Periode: Die erste Menstruationsblutung setzt meistens sechs bis acht Wochen nach der Geburt wieder ein. Doch wie lange die erste Periode nach der Schwangerschaft auf sich warten lässt, ist von Frau zu Frau unterschiedlich und hängt nicht zuletzt auch davon ab, ob und wie intensiv die Mutter stillt.

Was passiert nach der Geburt im Körper der Mutter?
Unmittelbar nach der Entbindung entsteht durch die Ablösung der Plazenta eine starke Blutung, die nach 2-3 Tagen in den so genannten Wochenfluss (Lochien) übergeht. Der Wochenfluss ist am Anfang infolge von Blutbeimengungen rot gefärbt (Lochia rubra). Wenn die Blutungsquellen verheilen nimmt er eine bräunliche Farbe an (Lochia fusca). Der Wochenfluss wird zunehmend heller und ist spätestens nach 4-6 Wochen beendet. Nach weiteren 2-4 Wochen blutungsfreier Zeit setzt sich der Zyklus wieder in Gang.

Die erste Regel nach der Geburt dauert meist länger und die Blutung ist stärker. Die ersten 2-3 Monatszyklen sind nach einer Schwangerschaft häufig noch sehr unregelmäßig.

Solange du stillst, bleibt die Menstruation meistens aus (Laktationsamenorrhoe), weil das Milchhormon Prolaktin die Aktivität der Eierstöcke hemmt. Aber Vorsicht: Stillen ist keine sichere Verhütungsmethode!

Wenn du nicht gleich wieder schwanger werden möchtest, solltest du daher unbedingt zusätzlich verhüten. Entscheide gemeinsam mit deinem Gynäkologen, am besten gleich bei der Nachuntersuchung, welches Verhütungsmittel in der Stillzeit am besten für dich geeignet ist.

A propos stillen: Ob bzw. wie lange du stillst, ist deine ganz persönliche Entscheidung. Da können die verschiedensten persönlichen oder praktischen Faktoren eine Rolle spielen. Aber kennst du diese 6 Vorteile des Stillens für Mutter & Kind?

Diese Frage stellt sich jede junge Mutter: Zurück in den Job oder zu Hause bleiben?

Beide Entscheidungen sind völlig legitim. Wenn du dich selbst um dein Baby kümmern möchtest und es dir finanziell leisten kannst, ist dies ebenso eine gute Entscheidung, wie wenn du ins Berufsleben zurück möchtest.

Du hast dich entschlossen, erst einmal zu Hause zu bleiben? Dann solltest du wissen, dass ein Baby rund um die Uhr versorgt werden will. Vollzeitmutter zu sein ist wie der Name schon sagt ein Vollzeitjob. Wie bei jeder Arbeit solltest du daher Pausen einplanen. Denn du brauchst ab und zu eine kleine Auszeit und nicht zuletzt auch Abwechslung: Kaffeetrinken mit Freunden, mit dem Baby in der Bauchtrage eine Ausstellung besichtigen...

Wenn du nach der Babypause wieder arbeiten möchtest, ist es wichtig, den Wiedereinstieg in den Job rechtzeitig vorher zu planen und dir zu überlegen, wie die Elternzeit aufgeteilt wird (wie lange, wer, geteilte Elternzeit usw.).

Während der Elternzeit solltest du auf jeden Fall Kontakt halten - zu Kolleginnen, Vorgesetzten... Manche jungen Mütter nutzen die Gelegenheit auch, um eine Fortbildung zu besuchen oder zumindest durch den Kontakt zum Arbeitsplatz die eigenen Kenntnisse aufzufrischen.

Verschiedene (neue) Arbeitszeitmodelle fördern die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Dazu gehören z. B. Teilzeit, allgemein familienfreundliche Arbeitszeiten, Arbeitszeitkonten, Zeitausgleich und Vergütungsmodelle bzw. Teilung von Stellen (Jobsharing).

Gut zu wissen: Kinderbetreuungskosten können steuerlich geltend gemacht werden!

Müde Mütter aufgepasst: 3 Tipps, um Baby zu beschäftigen

Hier findest du alle Informationen zu Babys Entwicklung in den ersten 6 Monaten.

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Entwicklung-Embryo, Entwicklung-Baby © iStock
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