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Brückentage 2022: So könnt ihr das Maximum an Urlaub rausholen

von Linda Hohlstein Erstellt am 26. August 2021

Nächstes Jahr könnt ihr dank der Feiertage euren Urlaub um einiges verlängern. Dafür müsst ihr nur eure Urlaubstage geschickt verteilen. Wir zeigen euch, wie ihr euren Urlaub im Jahr 2022 am besten plant.

Zugegeben: Dieses Jahr war die Urlaubsplanung besonders schwierig. Nicht nur aufgrund der schlecht gelegenen Feiertage, sondern natürlich auch durch die Corona-Pandemie. Umso mehr haben wir eine kluge Vorbereitung auf den Urlaub in 2022 verdient. Jetzt gilt es das Maximum an freien Tagen einzuplanen, was dank der Brückentage-Infografik jetzt schon möglich ist.

Die Reiseexperten von Travelcircus zeigen, wie der Jahresurlaub am besten geplant werden sollte, um das Maximum aus Brücken- und Feiertagen herauszuholen.

Zunächst im Video: Last-Minute-Urlaub: So findest du jetzt noch deine Traum-Location

Video von Aischa Butt

Übersicht der Bundesländer mit der Anzahl der möglichen freien Tage

Zwar fallen im Jahr 2022 auch wieder Feiertage auf einen Samstag oder Sonntag, dennoch können mit 26 Urlaubstagen bis zu 60 freie Tage erreicht werden. Vor allem in Bayern und Baden-Württemberg kann man das Maximum an Urlaubstagen herausholen. Wenn es um die Planung des Sommerurlaubs geht, sollte man die Feiertage im Mai und Juni nutzen, denn um Himmelfahrt kann man das Urlaubspensum vervierfachen. So umgeht man auch den großen Urlaubsandrang in den Sommerferien, denn diese beginnen frühestens am vierten Juli.

Januar

Das neue Jahr direkt erstmal mit Urlaub beginnen, das geht besonders gut für Arbeitnehmende aus Baden-Württemberg, Bayern und Sachsen-Anhalt, denn hier ist der 6. Januar, Heilige Drei Könige, ein offizieller Feiertag. Er fällt dieses Jahr auf einen Donnerstag, was bedeutet: Wer vom 3. bis zum 5. Januar und am 07. Januar vier Tage Urlaub einreicht, kann sich dank des Feiertages am 6. Januar ganze neun Tage vom Weihnachtsstress und Jahreswechsel erholen.

Reisetipp für Januar: Tirol für den ultimativen Skifahr-Spaß

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März

Der internationale Frauentag am 08.03. fällt im nächsten Jahr auf einen Dienstag, jedoch gilt er nur in Berlin als gesetzlicher Feiertag. Gut für die Millionen-Stadt, denn wer also am 07.03. und vom 09. bis zum 11.03. Urlaub einreicht, kann aus vier Urlaubstagen neun freie Tage machen. Natürlich können sich die Berliner auch einfach nur den 07.03. als Urlaubstag einplanen und ein langes Wochenende genießen.

Reisetipp für März: Zypern, denn hier ist es schon teilweise 20 Grad warm, perfekt für das Urlaubsfeeling.

April

Im April macht jeder, was er will, denn durch die Feiertage um Ostern, kann man lange Ferien genießen, ohne dabei viele Urlaubstage zu verlieren. Zu Ostern kann das Urlaubstagespensum verdoppelt werden, denn zwischen dem 09. und dem 24. April spielen Karfreitag und Ostermontag den Arbeitnehmern wie jedes Jahr in die Karten. Aus acht Urlaubstagen werden so ganz schnell 16 freie Tage.

Wer nicht ganz so lange frei machen möchte, kann einfach vom 19. bis zum 22. April Urlaub einreichen und hat dann ganze zehn Tage frei.

Reisetipp für April: Kanarische Inseln, um so richtig die Sonne zu genießen.

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Mai

Im Mai kann man entspannt den Sommer einläuten, denn dank Christi Himmelfahrt kann man ein verlängertes Wochenende genießen. Wer am 26. Mai Urlaub einreicht, kann vier freie Tage in der Sonne genießen. Anfang Juni geht es dann schon weiter mit den Pfingstfeiertagen. Den Sommer kann man also nächstes Jahr in vollen Zügen genießen.

Reisetipp für Mai: Norwegen, denn hier kann man im Mai die bunt blühende Kulisse bestaunen.

Juni

Das Pfingstwochenende Anfang Juni schenkt allen Arbeitnehmenden bundesweit die Chance zu entspannen, denn für vier eingereichte Urlaubstage kann man neun freie Tage zu genießen. Es lohnt sich also für den 7. bis zum 10. Juni vier Tage einzureichen.

Sommerfans, die in Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz oder im Saarland wohnen, können ihren Urlaub aufgrund von Fronleichnam sehr gut verlängern. Mit Donnerstag, dem 16. Juni kann nochmal ein langes Wochenende für nur einen eingereichten Urlaubstag ausgekostet werden.
Wer das absolute Maximum herausholen möchte, verbindet Himmelfahrt und Pfingsten mit Fronleichnam und reicht vom 27. Mai bis 15. Juni Urlaub ein – dann werden aus 14 Urlaubstagen ganze 25 freie Tage.

Reisetipp für Juni: Korsika, um beim Meeresrauschen einzunicken.

August

Was die Feiertage angeht, fallen sie Sommermonate eher knapp aus, denn erst wieder im August gibt es zwei Feiertage, die allerdings nur für wenige Glückliche gelten. Am 8. August wird in Augsburg das Augsburger Friedensfest gefeiert, wodurch hier ein langes Wochenende bevorsteht. In Bayern und Saarland ist am 15. August Mariä Himmelfahrt, wenn man also zwischen dem 16. und 19. August Urlaubstage einreicht, gewinnt man eine 9-tägige Auszeit im Spätsommer.

Reisetipp für August: Usedom, hier kann man am 12.08. die funkelnde Sternschnuppen-Nacht erleben.

September

Der Weltkindertag wird nur in Thüringen am 20. September gefeiert. Dieser fällt im nächsten Jahr auf einen Dienstag. Um eine 9-tägige Urlaubswoche zu bekommen, brauch es nur vier Urlaubstage, die am 19. und vom 21. bis zum 23. September eingereicht werden müssen. Alternativ kann auch nur der 19. als Urlaubstag investiert werden, wodurch man sich ein langes Wochenende ergattert hat.

Reisetipp für September: Berlin, denn im Spätsommer ist Berlin einfach am schönsten.

Oktober

Im Herbst gibt es in Deutschland wirklich einen Grund zu feiern: der Tag der Deutschen Einheit am 3. Oktober. Dieser liegt im nächsten Jahr praktischerweise auf einem Montag, wodurch wir bundesweit ein verlängertes Wochenende haben. Natürlich kann man das lange Wochenende auch noch strecken, in dem man sich vom 04. bis zum 07. vier Tage Urlaub nimmt und so neun freie Tage entspannen kann.

Der Reformationstag am 31. Oktober, fällt wieder auf einen Montag und beschert denjenigen ein zweites langes Wochenende, die in den folgenden Bundesländern wohnen: Brandenburg, Bremen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen. Für eine herbstliche freie Woche müsste man also nur vom 1. bis zum 6. November Urlaub einreichen.

Reisetipp für Oktober: Thüringer Wald, wo der goldene Herbst eintrifft.

November

Die Tage werden kürzer und so braucht man umso mehr freie Tage, um die wenigen Sonnenstrahlen zu genießen. Die Bundesländer, die im Oktober keinen Reformationstag gefeiert haben, bieten am 1. November Allerheiligen als Feiertag. In Baden-Württemberg, Bayern, NRW, Rheinland-Pfalz, Saarland und Sachsen kann man sich durch einen Urlaubstag am 31. Oktober ein langes Wochenende bis einschließlich Dienstag, den 1. November gönnen.

In Sachsen ist außerdem der Buß- und Bettag am 16. November ein Feiertag. Hier kann man sich durch zwei eingereichte Urlaubstage insgesamt fünf Tage freinehmen.

Reisetipp für November: Sölden bietet schon im November ein Winterwunderland aus Traumschnee.

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Dezember

Fielen letztes Jahr noch alle Weihnachtsfeiertage auf das Wochenende, so bietet dieses Jahr zumindest der 26. Dezember die Gelegenheit für eine verkürzte Arbeitswoche: Wer sich vom 27. bis 30. Dezember freinimmt, kann bis Neujahr neun besinnliche Tage Urlaub genießen.

Reisetipp für Dezember: Stralsund, um an der winterlichen Ostsee ins neue Jahr zu starten.