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Cremiges Kartoffelpüree: Weltbestes Rezept mit Geling-Garantie

von Anna Haacks Erstellt am 5. Oktober 2020
Cremiges Kartoffelpüree: Weltbestes Rezept mit Geling-Garantie© Getty Images

Fluffig leicht und trotzdem cremig, so sollte das perfekte Kartoffelpüree sein. Und das ist kein Hexenwerk. Wir verraten euch ein Rezept für ein super leckeres Kartoffelpüree, das garantiert gelingt.

Kartoffelpüree gehört für viele zu einer der beliebtesten Beilagen. Es passt zu so vielen Gerichten und schmeckt einfach himmlisch. Für viele ist wichtig, dass das Püree trotzdem noch nach Kartoffel schmeckt. Das ist bei der Pulver-Variante aus der Tüte selten der Fall. Daher lohnt sich die Zubereitung eines selbst gemachten Kartoffelpürees allemal.

Es gibt viele verschiedene Arten Kartoffelpüree zuzubereiten. Auch wenn es nur feine Unterschiede sind. Das Tolle an Kartoffelpüree ist, dass man Konsistenz und Geschmack ganz einfach anpassen kann, indem man zum Beispiel mehr oder weniger Butter verwendet oder sogar zu Sahne greift.

Wir verraten euch ein Rezept für ein cremiges Kartoffelpüree mit Geling-Garantie.

Rezept für das weltbeste Kartoffelpüree

Der Begriff "Püree" stammt übrigens aus dem französischen und bedeutet so viel wie "Brei" oder "Mus". Nach dem Wortursprung ging es bei Püree darum, dass etwas durch ein Sieb gelassen wird.

Diese Wortbedeutung ist der entscheidende Unterschied zwischen Kartoffelpüree und Kartoffelstampf. Denn die gestampften Kartoffeln müssen anschließend noch passiert werden, um ein richtiges Püree zu ergeben.

Zutaten:

  • 1kg Kartoffeln, mehlig kochend
  • 1 TL Salz
  • 120 ml Milch, (je nach Geschmack bis zu 200 ml)
  • 40 g Butter
  • 1 - 2 Prisen Muskat

Außerdem:

  • feines Sieb oder Pürierstab

So geht's:

Zuerst müssen die Kartoffeln geschält und grob gewürfelt werden. Währenddessen einen Topf mit Wasser aufsetzen, salzen und zum Kochen bringen. Dann können die Kartoffeln in das Salzwasser und müssen bei mittlerer Hitze mindestens 20 Minuten kochen. Das Wasser sollte die Kartoffeln ca. 1cm bedecken.

Am Ende der Kochzeit, stecht ihr am besten mit einer Gabel in die Kartoffeln, um zu überprüfen, ob sie gar sind. Wenn sich die Kartoffeln mit der Gabel leicht einstechen lassen oder sogar von der Gabel gleiten, sind sie gar.

Milch in einem Topf langsam erhitzen. Achtung: Die Milch darf nicht kochen!

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Wenn die Kartoffeln weich gekocht sind, können sie in einem Sieb abgetropft werden und anschließend wieder in den Topf gegeben werden.

Im Video seht ihr eine weitere Zubereitungs-Art von Kartoffelpüree mit Sahne

Video von Aischa Butt


Butter und Salz zu den Kartoffeln geben und mit einem Stampfer zu einem Brei verarbeiten. Währenddessen nach und nach die Milch hinzugießen.

Hier kommt es ganz auf euren eigenen Geschmack an. Je nachdem wie "flüssig" ihr euer Kartoffelpüree haben möchtet, könnt ihr mehr oder weniger Milch hinzufügen. Daher sollte die Milch vorsichtig eingegossen werden, um die gewünschte Konsistenz zu erhalten.

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Nun muss der Kartoffelstampf noch passiert werden. Hierzu den Stampf mithilfe eines Löffels durch ein feines Sieb streichen oder einfach mit einem Pürierstab pürieren. Besonders praktisch sind spezielle Passieraufsätze für Küchenmaschinen oder andere Rührgeräte.

Wenn ihr keines dieser Hilfsmittel besitzt, solltet ihr euch ein praktisches Passiergerät (hier bei Amazon)* zulegen. Vor allem wenn ihr häufig Lebensmittel passiert, lohnt sich der Kauf eines Passiergeräts. Es eignet sich zum Beispiel zur Herstellung von Soßen, Gelees oder auch Babynahrung.

Nachdem ihr euren Kartoffelstampf also in ein Püree verwandelt habt, könnt ihr es noch mit etwas Muskatnuss verfeinern. Hier ist allerdings vorsicht geboten. Denn Muskatnuss ist ein sehr intensives Gewürz und sollte nur sehr bedacht zum Einsatz kommen. Probiert daher zwischendurch, wie viel euer Püree noch verträgt. Mehr als ein bis zwei Prisen sollten es jedoch nicht sein.

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Am Ende könnt ihr euer Kartoffelpüree auch noch mit einem ansehnlichen Topping versehen. Hierzu eignen sich am besten frisch gehackte Kräuter, die aus dem Püree einen farbigen Eyecatcher machen.

Greift zum Beispiel zu Schnittlauch, Dill, Petersilie oder Lauchzwiebeln. Aber auch frisches Olivenöl macht sich wunderbar auf dem fertigen Püree.

Und dann heißt es nur noch: Guten Appetit!