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Positiver Schwangerschaftstest? Das musst du jetzt wissen!

von Diane Buckstegge ,
Positiver Schwangerschaftstest? Das musst du jetzt wissen!© Getty Images

Wir erklären, wie sicher ein positiver Schwangerschaftstest ist und was du jetzt unbedingt tun solltest.

Egal ob du schon seit einer Weile versuchst, schwanger zu werden oder ob du den Test machst, weil deine Tage ausbleiben: Ein positiver Schwangerschaftstest wird zu einigen Gefühlsausbrüchen und jeder Menge Fragen führen.

Vorab im Video: So wird ein Schwangerschaftstest richtig durchgeführt

Video von Jutta Eliks
Inhalt
  1. · Wie sicher ist ein positiver Schwangerschaftstest?
  2. · Positiver Schwangerschaftstest: 5 wichtige Fragen und ihre Antworten
  3. · Wie sage ich es meinem Partner?
  4. · Wann kommt das Baby?
  5. · Wann soll ich zum Frauenarzt?
  6. · Worauf muss ich jetzt bei meiner Ernährung achten?
  7. · Wann muss ich mit meinem Arbeitgeber sprechen?

Denn der zweite Strich auf dem Test sagt ganz klar: Ich bin schwanger! In mir wächst ein Baby heran, das in nur wenigen Monaten fester Bestandteil meines Lebens sein kann! Ein unglaubliches Gefühl, aber auch Zeit für viele Fragen und Unsicherheiten.

Lies auch: 18 Gedanken, die alle Frauen während eines Schwangerschaftstests haben

Wie sicher ist ein positiver Schwangerschaftstest?

Die erste Frage ist oft: Wie verlässlich ist ein positiver Schwangerschaftstest? Stimmt das Ergebnis zu 100 Prozent oder kann es falsch sein? Oder soll ich doch zur Sicherheit noch einen zweiten Test machen?

Auch wenn es keine 100-prozentige Garantie gibt, so kommen Fehler beim Schwangerschaftstest höchst selten vor. Ein fehlerhaftes Ergebnis beim Schwangerschaftstest ist meist darauf zurückzuführen, dass der Test falsch angewendet wurde.

Lies auch: Schwanger trotz negativem Test: Wie kann das sein?

Die klassischen Urin-Schwangerschaftstests liefern - bei korrekter Anwendung - sehr zuverlässige Ergebnisse. Etwa zwei, drei Wochen nach der Befruchtung können sie gemacht werden. Denn das Hormon hCG ist ca. 14 Tage nach der Befruchtung im Urin nachweisbar. Das Hormon hCG (Humanes Choriongonadotropin) bezeichnet man auch als Schwangerschaftshormon, das von der zukünftigen Plazenta gebildet wird, sobald sich die befruchtete Eizelle in der Gebärmutter eingenistet hat.

Sicherer als ein Urin-Schwangerschaftstest ist ein Bluttest beim Frauenarzt bzw. der Frauenärztin. Beim Bluttest wird die HCG-Konzentration im Blut ermittelt, wo das Hormon bereits neun Tage nach der Befruchtung nachgewiesen werden kann. Der Bluttest kann also bereits beim Verdacht auf eine Schwangerschaft (und wenige Tage vor dem eigentlichen Einsetzen der folgenden Periode) eine sichere Auskunft geben.

Sogenannte Schwangerschafts-Frühtests, die man schon wenige Tage nach der Befruchtung machen kann, sind nicht ganz so zuverlässig. Es kann passieren, dass keine Schwangerschaft angezeigt wird, obwohl das Ergebnis eigentlich ein positiver Schwangerschaftstest sein sollte.

Lesetipp: Schwangerschaftswoche berechnen in 3 Klicks: So einfach geht’s

Positiver Schwangerschaftstest: 5 wichtige Fragen und ihre Antworten

Ist das Ergebnis des Schwangerschaftstests positiv, schwirren einem unendlich viele Fragen durch den Kopf. Die wichtigste ist dabei, ob du das Kind bekommen möchtest oder nicht. Diese Entscheidung kannst du ganz alleine für dich treffen oder mit deinem Partner, deiner Partnerin darüber sprechen. Es ist dein Körper, dein Leben und du entscheidest, wie es aussehen soll. Wenn du mehr zum Thema Abtreibung erfahren möchtest, findest du hier Antworten dazu.

Weißt du bereits, dass du dieses Kind bekommen möchtest, hast du vermutlich trotzdem jede Menge Fragen. Auf die fünf wichtigsten findest du hier eine Antwort.

1. Wie sage ich es meinem Partner?

Ein positiver Schwangerschaftstest geht euch beide an, sofern deine Entscheidung feststeht, das Kind bekommen zu wollen. Spätestens dann sollte der Papa des Babys davon erfahren (das gilt auch, wenn ihr vielleicht nicht in engem Kontakt steht). Es gibt unendlich viele Möglichkeiten dem anderen mitzuteilen, dass man schwanger ist. Mit einem lustigen Video, Babyschuhen oder Schnuller. Der einfachste Weg ist jedoch immer noch, es gerade heraus zu sagen.

Entscheidet außerdem gemeinsam, wann ihr es Freunden und Familie sagt. Viele Paare warten die ersten drei Monate ab, da es in diesem Zeitraum eher zu Komplikationen und Fehlgeburten kommen kann.

Lies auch: Fehlgeburt: 6 Anzeichen, bei denen ihr zum Arzt solltet

2. Wann kommt das Baby?

"In welcher Schwangerschaftswoche bin ich und wann kommt das Baby?" ist eine weitere Frage, die sich die werdende Mama nach einem positiven Schwangerschaftstest stellt. Tatsächlich dauert eine Schwangerschaft nicht neun Monate, sondern eher zehn.

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Gerechnet wird ab dem ersten Tag der letzten Periode. Rechnet darauf 280 Tage, dann habt ihr ein relativ genaues Datum. Den Rest wird euch der Frauenarzt sagen. Es gibt aber auch zahlreiche Geburtstermin-Rechner, mit denen man ganz einfach den Zeitpunkt der Befruchtung sowie den wahrscheinlichen Geburtstermin ermitteln kann. Es genügt, das Datum eurer letzten Periode und die Länge eures Zyklus einzugeben.

Ob sich euer Kind am Ende daran hält, ist wieder eine andere Geschichte. Das erfahrt ihr wohl erst nach rund 40 Schwangerschaftswochen.

3. Wann soll ich zum Frauenarzt?

Ein positiver Schwangerschaftstest sollte immer einen Besuch beim Frauenarzt bzw. der Frauenärztin zur Folge haben. Ruf so bald wie möglich an, sag, dass du vermutest schwanger zu sein, und lass dir einen zeitnahen Termin geben.

​Dein*e Frauenärzt*in kann dir zum einen die Schwangerschaft bestätigen, aber auch alles Weitere erklären. Worauf du beispielsweise achten solltest, wann das Kind voraussichtlich kommt, etc.

4. Worauf muss ich jetzt bei meiner Ernährung achten?

Wer schwanger werden möchte, sollte schon im Vorfeld auf eine gesunde, ausgewogene Ernährung achten. Alkohol und Zigaretten solltest du an den Nagel hängen und auch nicht literweise Kaffee trinken.

Ganz wichtig: Da die meisten Deutschen einen leichten Folsäuremangel haben, wird dir dein behandelnder Arzt oder deine Ärztin ein Präparat zur täglichen Einnahme geben. Gerade in den ersten Wochen der Schwangerschaft ist eine ausreichende Folsäureversorgung wichtig, damit sich das Baby gesund entwickeln kann. Ist die Schwangerschaft von langer Hand geplant, kann man bereits vor der Schwangerschaft mit einer Einnahme beginnen.

Im Video: Ernährungstipps für die Schwangerschaft

Video von Aischa Butt

Spätestens ein positiver Schwangerschaftstest sollte der Zeitpunkt sein, an dem man Alkohol und Zigaretten aufgibt und vermehrt auf die Ernährung achtet. Rohen Fisch, Rohmilchkäse (z. B. Brie) oder rohe Wurst wie Salami darf zum Beispiel nicht mehr gegessen werden. Auch fertig geschnittene Salate solltet ihr meiden.

Lies dazu auch: Ernährung in der Schwangerschaft: Das solltet ihr wissen

5. Wann muss ich mit meinem Arbeitgeber sprechen?

Hat sich die erste Aufregung über die Schwangerschaft gelegt, taucht früher oder später die Frage auf, wann man dem Chef die Nachricht übermittelt. An dieser Stelle könnt ihr aufatmen: Es gibt kein Gesetz, dass ihr es bis zu einem bestimmten Zeitpunkt gesagt haben müsst. Ein positiver Schwangerschaftstest ist deswegen nicht sofort gleichbedeutend mit einem unangenehmen Termin beim Chef.

Auch interessant: Mutterschutz & Co.: Diese Infos sollten alle schwangeren Frauen kennen

Die meisten Schwangeren warten die ersten drei Monate ab. Arbeitet ihr jedoch in einem Krankenhaus, einer Kita oder mit gefährlichen Stoffen, solltet ihr so bald wie möglich das Gespräch mit eurem Chef suchen.

Quellen:

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Wichtiger Hinweis: Die Informationen in diesem Artikel dienen lediglich der Information. Treten Unsicherheiten, dringende Fragen oder Beschwerden auf, solltet ihr euren Arzt kontaktieren.

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